Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 317

Liebe Menschen,

ich wünsche euch großartige Weihnachten! Mein Mädchen hat wieder allerhand Naschereien geschenkt bekommen. Aber mir scheint, dass ihr auch an mich gedacht habt, denn sie hat nicht so viel Kekse, dafür mehr gesunde Sachen bekommen! Wahrscheinlich weil ihr gelesen habt, dass ihr Hintern nicht größer werden darf als er ist. Wie umsichtig von euch, liebe Menschen! Danke! Und auch an mich habt ihr gedacht. Ich habe Kekse und Hagebutten bekommen, da kann ich jetzt ordentlich schlemmen. Und irgendwie macht es doch auch viel mehr Sinn, MIR jetzt die Kekse zu geben, wo ich doch mein Mädchen jetzt so viel trage. Sie läuft sich ja gar nix mehr runter und ich soll schön Muskulatur aufbauen.

Wir machen uns das jetzt hier alle ganz gemütlich. Die Menschen machen heute Abend Bescherung, dann packen sie all die kleinen Pakete aus, die ihr für sie gepackt habt, und freuen sich. Danach kommen sie noch bei uns in den Stall und es gibt einen Weihnachtsapfel, eine Keksverkostung und die Versicherung, dass sie uns furchtbar lieb haben und dass wir die tollsten Ponys der Welt sind.

Kekse! Ich werde natürlich mit meinen Kumpels teilen. Danke, liebe Menschen!

Morgen machen wir dann einen schönen Weihnachtsausflug, hat mein Mädchen versprochen. Ab in den Wald! Wird mal wieder Zeit! Wo ich doch so viel Energie übrig hab.

Liebe Menschen, macht es euch gemütlich, esst Kekse und seid nett zu einander!

Euer weihnachtlicher Sir Duncan dhu of Nakel

Alle Jahre wieder

Weihnachten kommt auch dieses Jahr wieder sehr überraschend. Eben war noch November, bunte Blätter an den Bäumen und der Sommer schien gar nicht lange her – bzw er kam nochmal vorbei und bescherte uns viel zu warme Tage im Herbst – jetzt gab es plötzlich Schnee und Frost und – zack! – ist Weihnachten.

Und dann bricht auch gleich wieder die vorweihnachtliche Hektik aus. Alles gerät durcheinander, ich muss Hufpflegetermine jonglieren, den Urlaub vorbereiten, Heu organisieren, möchte Plätzchen backen und ganz nebenbei friert die Tränke zu. Dann stelle ich plötzlich fest, dass Donnerstag ist. Ich wusste das Datum aber nicht den Wochentag. Und Donnerstag ist Blog-Artikel-Tag! Und während es mir sonst fast immer leicht fällt, etwas zu schreiben, ist es diesmal schwer. Mein Gehirn ist überfüllt, ich bin seit Tagen reizüberflutet und ich beobachte an mir selbst, wovon Elsa Sinclair gesprochen hat: dass viele Menschen und Pferde nicht wirklich gut ausruhen können. Oft fallen wir stattdessen nur für eine Weile in Erstarrung, das ist die beste Pause die uns gelingt. Und ich beobachte mich selbst dabei, wie ich am Computerspiel hängen bleibe und nicht mehr weg komme, wie ich trotz Müdigkeit nicht ausschlafen kann und wie mein Gehirn immer wieder erstarrt, Sätze nicht formuliert werden können, Informationen nur im Schneckentempo verarbeitet werden.

Reizüberflutung kennt vielleicht jeder von uns. Jeder hat seine eigenen Grenzen, aber für jeden ist es irgendwann zu viel. Meine persönliche Grenze liegt ziemlich niedrig, schon immer, seid Finlays Tod noch etwas niedriger. Allerdings steigt sie langsam wieder, Duncan sei Dank. Zum Glück habe ich einen Mann und eine Freundin, die mich nicht drängen, die nicht sagen „stell dich nicht so an“, die die Musik leiser drehen wenn ich darum bitte und Aufgaben für mich übernehmen, wenn ich überfordert bin. Viel zu oft in meinem Leben habe ich geglaubt, Dinge aushalten zu müssen, weil andere das ja auch können. Wenn ich heute überflutet bin, denke ich an die Pferde. Oft wird von erlernter Hilflosigkeit gesprochen, aber ich bin nicht immer sicher, ob es das ist. Manchmal ja, aber bei vielen Pferden beobachte ich auch Strategien, mit Reizüberflutung umzugehen, die ähnlich aussehen. Abschalten. Aushalten, erstarren. Manche flippen auch aus. Dieser eine, letzte kleine Reiz, der das Fass buchstäblich zum Überlaufen bringt, kann dann so banal sein. Und vielleicht geht es den Pferden auch so wie mir, wenn ich plötzlich den Wochentag nicht mehr auf dem Schirm habe. Manchmal vergessen sie vielleicht einfach, was sie tun sollen, weil schon so viel anderes auf sie einprasselt.

In diesen vorweihnachtlichen Tagen kann ich sie gut verstehen. Und ich lerne von mir selbst: wenn ich mir etwas Zeit in Erstarrung gönne, bevor ich von mir selbst erwarte, wirklich zur Ruhe zu kommen, ist es einfacher. Denn von der Reizüberflutung in die Entspannung kann ein langer Weg sein und Erstarrung ein guter Zwischenschritt. Und den wähle ich jetzt, bevor ich dann durchatmen kann.

Ich wünsche Euch allen schöne Weihnachtstage, und dass Ihr sie so verbringen könnt, wie es Euch gefällt: mit vielen Reizen und Ablenkungen oder zurückgezogen mit viel Ruhe.

Den Pferden wünsche ich, dass wir lernen, sie noch besser zu lesen. Man sagt, in der Weihnachtsnacht könnten die Tiere sprechen. Eigentlich sprechen sie aber immer, es liegt an uns, zu lernen, sie zu verstehen. Damit wir ihr Leben angenehmer machen können und damit letztlich auch unser Leben angenehmer wird.

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 316

Hugo, unser schweigsamer Reitmeister, hat uns gestern nochmal Unterricht gegeben.

Er lächelt immer so freundlich
Hugo beobachtet unsere Reitübungen

Erst lief alles ganz fein. Dann haben mein Mädchen und der Mann sich beraten, während ich so herum stand. Mein Mädchen auf meinem Rücken. Und da war plötzlich ein Ungeheuer im Schnee! Der Mann hat es auch gesehen, aber er meint, es war nur eine Ratte oder ein Vogel, jedenfalls kein Ungeheuer. Naja, wenn wir Ponys eins wissen, dann dass ihr Menschen von Ungeheuern keine Ahnung habt. Ich bin lieber auf Nummer sicher gegangen, habe auf dem Absatz kehrt gemacht und bin los. In der Drehung hat mein Mädchen kurz das Gleichgewicht verloren, aber sich noch schnell mit einem Oberschenkel gerettet und da war ich dann auch schon wieder stehen geblieben, weil mir auffiel, dass es vielleicht doch kein Ungeheuer war. Mein Mädchen war ganz fröhlich, weil sie immer etwas Angst hatte vor so einer fiesen Drehung. Ich bin ja nunmal klein und wendig (quadratisch halt!) und sie hatte Angst, dass sie einfach nicht mitkommt, wenn ich mal fix die andere Richtung einschlage. Jetzt hat sie diese Angst nicht mehr, weil sie ja gemerkt hat, dass sie doch ganz gut oben bleibt und ich sie nicht verliere.

Danach haben wir noch seitwärts geübt. Mein Mädchen hatte die fixe Idee, wir könnten mal ein Kruppeherein reiten, das haben wir bisher nur an der Hand geübt. Linksrum ging das ganz ok, rechtsrum nicht. Da war bisschen Chaos und dann hatte ich keine Lust mehr. In der Ecke wo ich das Ungeheuer gesehen hatte, hat es mich noch gegruselt (wo ein Ungeheuer ist, ist das zweite ja oft nicht weit!) und ich wollte zum Ausgang. Da hatten wir dann noch eine kleine Diskussion ob ich da echt nochmal abbiegen sollte. Nach ein paar Versuchen hab ich das nochmal gut gemacht und mein Mädchen ist abgestiegen. Dann ist sie los gelaufen Richtung Gruselecke und hat mich gerufen (allerdings war ich ihr schon nachgetrabt bevor sie gerufen hatte). Sie meinte, ich könnte in der gruseligen Ecke noch ein paar Kekse bekommen. Weil Kekse Monster besiegen – isso. Also haben wir „frei“ (ich hatte mein Zeug noch an aber sie hat es nicht angefasst) losgehen und anhalten geübt. Dann hatte sie die Idee ich könnte doch mal frei um sie herum traben. Hab ich gemacht, ist doch einfach. Dann meinte der Mann, ich soll es nochmal machen, für die Kamera. Naaaaaaa gut. Dann war Schluss und mein Mädchen war glücklich. Ich auch, wegen der Kekse.

Kekse essen in der Ungeheuer-Ecke
Ob ich mal um sie herum traben könnte hat sie gefragt. Klar kann ich.

Mein Mädchen sagt, sie hat wieder viel über mich gelernt. Vor allem dass ich ein echter Schotte bin, nämlich „opinionated“. Manche würden das mit „eigensinnig“ übersetzen, mein Mädchen nennt es „meinungsstark“ und sie liebt diese Eigenschaft an Ponys wie mir!

Mal sehen, was wir morgen noch von Hugo lernen, bevor er wieder abreist. Ich werde berichten!

Euer ungeheuerlicher Sir Duncan dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 315

Dieses Wochenende haben wir einen echten Reitmeister hier! Mein Mädchen sagt, er heißt Hugo. Er steht an der Ecke unseres Reitplatzes und schaut uns zu, wie wir Dinge üben. Er hat eine Peitsche dabei, die er aber nie benutzt, und Leckerlies in der Hand. Ein sehr schweigsamer Geselle ist das! Aber er gibt sehr guten Unterricht. Weil er seine Schüler selbst die Lösung erarbeiten lässt, ist das besonders nachhaltig. Viel besser als wenn einem alles vorgesagt wird. Wenn wir ihn was fragen, dann schweigt er, aber er lächelt dabei so nett, dass uns die Antwort selbst einfällt. Mein Mädchen sagt, wir müssen es ausnutzen, dass er hier ist, denn er hat nur dieses eine Wochenende Zeit für uns. Also üben wir fleißig auf dem verschneiten Reitplatz das reiten – weil mein Mädchen nicht zu Fuß durch den Schnee neben mir her stapfen möchte! Ob ich durch den Schnee stapfen möchte, werde ich nicht gefragt, oder? Aber eigentlich mache ich das ja gern. So lange es nicht zu rutschig wird. Und – ihr ahnt es bereits – so lange die Keksrate stimmt. Da mein Mädchen ja findet, dass ich das alles spektakulär gut mache, stimmt sie übrigens immer.

Hallo, Herr Hugo, Sie sind sehr nett!
Hugo unterrichtet auch Diego und den Mann
Er lächelt immer so nett, aber etwas geheimnisvoll

Nächste Woche soll es ganz viel regnen, dann reist der Reitmeister wieder ab und mein Mädchen sagt, wir gehen mal wieder wippen, das ist ja unsere Lieblings-Regen-Beschäftigung.

So jetzt müssen wir los und uns für unsere Unterrichtseinheit bei Hugo vorbereiten!

Euer unterrichteter Sir Duncan Dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 314

Wie ihr ja schon von meinem Mädchen erfahren habt, war der Sattler da. Was zur Folge hat, dass ich jetzt gar keinen Sattel mehr habe. Voll unlogisch, oder? Wir sind jetzt auf der Suche, mein Mädchen und ich. Sie hat mich schon vorgewarnt, dass das noch einiges an Geduld von mir fordern wird, aber dass ich bitte auch immer klar meine Meinung sagen soll zu dem was wir da ausprobieren. Vorerst ist aber mal Weihnachtszeit da passiert jetzt gar nix.

Aber eigentlich wollte ich ja was anderes erzählen, was nur bedingt mit dem Sattel zu tun hat. Es gab nämlich mal wieder Ekelpaste. Dafür muss mein Mädchen immer wissen, was ich wiege, damit sie es richtig dosieren kann. Nun war ich ja im Frühling zuletzt auf der Waage und bin seitdem natürlich tüchtig gewachsen. Also war die Frage, wie viel schwerer ich wohl geworden bin und weil wir keine Zeit hatten, zur Waage zu fahren, hat sie mich vermessen. Dann kann man nämlich angeblich mein Gewicht ausrechnen. In der Praxis kam da aber viel zu wenig raus, naja. Jedenfalls muss man zur Berechnung des Gewichts auch meine Länge messen (ohne Hals). Und was kam dabei heraus? 140cm! Das ist genau das gleiche Maß was ich auch in der Höhe habe! Ich bin also quadratisch, praktisch, gut und mein Mädchen nennt mich jetzt immer ihren Sport-Ritter. Gaaaaaaaanz flaches Wortspiel, mein Mädchen! Aber süß bin ich ja schon (findet sie).

Kurz und gut!

Seitdem schaut sie mich immer an und sagt „man, bist du kurz!“. Ihr fiel dann nämlich auf, dass sie was vergessen hatte. Sie meinte ja immer, ich wachse noch. Ja schon, ein bisschen in die Höhe und ganz viel in die Breite aber wohl nicht mehr in die Länge! (Zumindest nicht viel). Also hat sie jetzt eine klare Ansage, was die Weihnachtsplätzchen angeht, ihr Hintern darf nämlich keinesfalls größer werden als er ist, sonst passt sie nicht mehr auf meinen handlichen Sitzplatz! Das hat sie jetzt davon, wir müssen ja auch immer Diät halten um bei Figur zu bleiben. Pech, mein Mädchen, Pech!

Für die Sattelbestellung hat sie ein paar Fotos von mir gemacht. Dann schaut sie darauf herum und meint, es wäre doch noch eine Menge zu tun, für mich an Wachstum und für uns beide an Training, damit ich ihm wahrsten Sinne des Wortes in Form komme. Na, so lange die Keksrate stimmt, bin ich bekanntlich dabei. Und die Ausflugsrate, versteht sich. Mein Mädchen sagt, mit 4 Jahren darf ich so aussehen, ich soll nur bitte jetzt mal wieder vorne wachsen, das würde sie toll finden. Na gut! Wenn sie mich so lieb fragt…..

Euer quadratischer Sir Duncan Dhu of Nakel

Online-Konferenz

Heute mit Werbung vorab: Ihr habt mein Inteview noch nicht gehört? Macht nix. Ihr könnt Euch immer noch kostenlos anmelden bei der Weihnachtskonferenz von Herzenssache Pferd und von morgen (Freitag) bis Sonntag sind alle Interviews nochmal frei geschaltet. Dann könnt Ihr alle Trainer noch einmal hören. Meine besonderen Empfehlungen sind die Beiträge von Jule Liebelt, Denra Dürr, Ursula Wimmer, Andrea Bethge, Dzéni Bakac und Osteodressage.

Ich selbst habe nicht alle Interviews gehört, aber in fast alle mal reingelauscht. Was mir extrem auffällt, ist die unterschiedliche Herangehensweise der Ausbilder. Viele haben richtige Präsentationen erstellt, Bilder und Videos beschriftet und erklärt und offensichtlich viel Arbeit in ihr Interview gesteckt. Das ist alles sehr interessant und hochprofessionell. Andere – wie ich – sprechen einfach in die Kamera und gestikulieren dabei höchstens mal ein bisschen.

Viele sind sich ihrer Sache sicher. Dann fällt häufig der Satz „Biomechanisch ist es so, dass….“ Interessant ist, dass danach unterschiedliche Erklärungen folgen. Man scheint sich da eben doch nicht ganz einig zu sein, wie so ein Pferd nun genau funktioniert. Ich kenne das aus der Hufpflege schon seit Jahren: jeder erklärt seine Methode mit der angeblich natürlichen Funktion des Hufes, trotzdem kommen ganz unterschiedliche Bearbeitungen dabei heraus und das witzige ist, dass jede dieser Methode spektakuläre Behandlungserfolge vorzuweisen hat. Für mich ist daher schon lange nicht die Frage, welche Methode die richtigie ist, sondern nur noch, welche die richtige für welches Pferd ist. Ich bin Praktiker, ich muss nicht unbedingt wissen, warum etwas funktioniert, obwohl ich da natürlich schon auch neugierig bin. „Biomechanik“ als Totschlagargument lasse ich nicht mehr gelten. Ganz besonders interessant fand ich einen Moment im Interview mit Ursula Wimmer, die erklärte, warum sie genau das, was alle anderen WOLLEN (nämlich das Auffächern des Widerrists) beim reiten NICHT will. Da haben also zwei Seiten die selbe Auffassung der Biomechanik, interpretieren sie allerdings genau anders herum.

Während alle Ausbilder, deren Interviews ich gehört habe, brav ihre Fragen beantwortet und Dinge erklärt haben, habe ich Geschichten erzählt. Ich habe mich öfter mal geweigert, Fragen direkt zu beantworten und musste im Nachhinein lachen, als ich mein Interview gehört habe. Das ist so typisch für mich, meine Schülerinnen kennen das auch von mir nicht anders. Ich pflege zu sagen „es gibt zwei Sorten von Schülern: die einen halten mich aus, die anderen hab ich nicht lang“. Weil ich mir denke, dass es kompliziert sein kann mit mir. Aber viele finden meine Art unterhaltsam und ich selbst habe in meinem Leben am meisten von den Geschichten gelernt, die mir erzählt wurden. Ich glaube, dass Geschichten eine der natürlichsten menschlichen Arten des Lernens sind – und ich bin in guter Gesellschaft (wenn wir nur mal an die Gebrüder Grimm denken zum Beispiel). Wenn ich es schaffe, eine Geschichte so zu erzählen, dass sie zum Nachdenken anregt, zum Fragen stellen ermuntert und Raum zum Ausprobieren öffnet, dann bin ich zufrieden. Denn da nun wieder im Laufe der Konferenz klar wurde, dass jeder dieser Top-Ausbilder die da ausgefragt wurden, andere Antworten hat (mit Schnittmengen versteht sich) und dass Biomechanik kein vollständig erforschtes, feststehendes Handbuch zur korrekten Pferdebedienung ist, müssen wir alle unsere eigenen Wege beschreiten. Jede wie sie kann und will, jede wie es zu ihrem Pferd und den eigenen Ansprüchen passt.

Einen wichtigen Satz, den Ursula Wimmer zitiert hat, möchte ich allerdings aufnehmen: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ (Albert Einstein) Wenn also nichts geht, ein Problem sich einfach nicht lösen lassen will mit unseren bisherigen Mitteln, dann dürfen wir mal „out of the box“ denken. Mal jemanden fragen, der eine komplett andere Sichtweise auf die Dinge hat und aushalten, dass uns das merkwürdig vorkommt.

In einem Punkt schienen sich die meisten Interviewten einig zu sein: häufig geht es darum, ob ein Pferd grundsätzlich gesund ist. Dann braucht es nämlich in der Regel gar keine so komplizierte Ausbildung und Spezialtraining. Dann kann man „einfach reiten“ (was kein Freibrief ist für schlechtes reiten!) Dieser Punkt gibt mir vielleicht mehr zu denken als alle anderen, denn ich maule schon seit Jahren, dass wir zu viele kranke Pferde haben. Pferde, die krank gezüchtet werden oder die nicht so aufwachsen, dass sie sich gesund entwickeln können. Pferde, die sich die Beine in den Bauch stehen (selbst in Offenstallhaltung), Pferde die chronisch überfettet und überfüttert sind und dadurch krank werden. Viele Ausbilder haben sich spezialisiert – manche aus eigener Not heraus – auf Pferde mit chronischer Lahmheit. Und ich frage mich, wie viele dieser chronischen Lahmheiten gar nicht erst entstanden wären, wenn wir ein besseres Verständnis von Zucht, Aufzucht, Haltung und Fütterung hätten. Wie viele grundgesunde Pferde wir hätten, wenn schon am Anfang, bei der Auswahl von Stute und Hengst, mehr auf Gesundheit und weniger auf anderes geachtet würde. Wenn mehr Ankaufsuntersuchungen stattfinden würden und das, was dabei heraus kommt, den Kauf auch unter Umständen verhindern würde (wie oft habe ich erlebt, dass Menschen ein Pferd trotzdem kaufen, aus Mitleid oder warum auch immer). Wenn Menschen aufhören würden, die wegen Lahmheit nicht mehr reitbare Stute zur Zucht einzusetzen, wenn Richter aufhören würden, die Pferde mit den spektakulärsten Bewegungen am höchsten zu bewerten, obwohl man ihnen ansieht, dass sie ihm wahrsten Wortsinn nicht gut dastehen – wie viel einfacher könnte unser ALLER Leben sein, vor allem das der Pferde.

Es ist Dzéni Bakac, die in ihrem Beitrag explizit darauf eingeht: Wer es leicht haben will, kauft sich ein gesundes Pferd mit perfektem Gebäude. Ich spoilere nicht den wunderbaren (etwas gemeinen, aber sehr lustigen) Spruch, den sie an der Stelle bringt, er wird für immer in meinem Kopf bleiben.

Wenn wir nun aber ein Pferd mit dem einen oder anderen Problemchen im Stall stehen haben und unseren Zausel natürlich abgöttisch lieben (was denn sonst!), dann bleibt uns nur eins: lernen, lernen, lernen. Damit wir das Beste draus machen können. Und die wunderbare Weihnachtskonferenz von Herzenssache Pferd kann da ein Startpunkt sein, Meinungen hören, Fragen stellen und neue Ausbilder kennen lernen, von denen man sonst vielleicht nie erfahren hätte.

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 313

Ganz schön winterlich ist das hier! Mein Mädchen ist happy und wir auch: Bisschen glitzernder Schnee, viel Sonne, schon sieht alles schön aus. Aber der Winter hat auch andere Vorteile: wenn es so kalt ist, dürfen wir Ponys viel mehr Heu schlemmen als sonst. Mein Mädchen sagt, weil wir das zum heizen brauchen, ist dieser Tage mal keine Diät angesagt. Und dann lacht sie, weil wir sofort mäkelig werden: wenn es mehr Heu gibt, wollen wir bitte nicht dieses kalorienarme Ökozeug, sondern von dem anderen, das ist leckerer. Aber sie wechselt die Sorten trotzdem ab – schade. In die Heunetze tut sie das Ökozeug und sagt, wer wirklich Hunger hat, wird sich das da schon raus fummeln. Tun wir dann auch. Wenn es nix besseres gibt…… Zum Glück gibt es ja einmal am Tag Schüsseln! Das ist immer das Highlight. Diego bekommt neuerdings lecker Hafer in die Schüssel, während ich nur so getreidefreies Zeug zum Knuspern bekomme mit meinem Mineralfutter. Menno. Mein Mädchen sagt, ich bräuchte echt nicht mehr Energie als ich hab – was denn? Energie kann man nie genug haben, oder? Aber sie ist mal wieder unerbittlich. Ich sauge dann die Haferkörner auf, die neben Diegos Schüssel gefallen sind.

Ich gehe jeden Tag an den Zaun und mit den Nachbarn zu schnacken.
Schnee und Eis hin oder her, ein kleines Spiel zwischendurch muss schon sein! Die anderen nehmen derweil ein Sonnenbad.

Unsere Pfütze, aus der wir so gern trinken, ist komplett gefroren. Neulich ist meinem Mädchen fast das Herz stehen geblieben, weil Merlin auf die Pfütze gegangen ist und zu spät gemerkt hat, dass es ganz schön glatt ist auf dem Eis! Aber der alte Knabe ist besonnen geblieben und gaaaaaanz vorsichtig zum Rand der Pfütze getippelt, bis er wieder griffigen Boden unter den Hufen hatte.

Diego hat ein Schläfchen mit den Hufen auf der Pfütze gemacht und dabei mit seinen warmen Füßen das Eis angetaut so dass schöne Hufabdrücke entstanden sind. Das fand mein Mädchen toll!

Hufabdrücke im Eis

Was mein Mädchen weniger schön findet, ist, dass unsere Äppel teilweise am Boden fest frieren. Dann rennt sie mit der Tomatenhacke über den Paddock und hackt alles lose, dabei spritzen die Äppel überall hin. Was wir nicht so toll finden ist dass wir wieder aus der Balltränke trinken müssen, weil alles andere so schnell zufriert. Dazu müssen wir den Ball runter drücken und zur Seite schieben um ans Wasser zu kommen – die sonst übliche Mundspülung fällt flach. Blöd, aber so haben wir wenigstens immer frisches Wasser.

Außerdem ist der Reitplatz gefroren. Im Schritt kann ich da aber noch ganz gut laufen, also machen wir Handarbeit und mein Mädchen ist total entzückt, weil ich so tolle Fortschritte gemacht habe. Ich bin viel stärker geworden und kann mich aufrechter halten – früher war ich immer so schnell müde und mein Kopf wollte immer runter, jetzt nicht mehr. Und ich bin auch total koordiniert und super aufmerksam und feinfühlig und all die guten Dinge sagt sie. Ich sage dazu: ich kanns. Damit ist doch alles klar.

Nächste Woche soll es wieder tauen, dann können wir auch wieder auf dem Reitplatz reiten. Ob wir zwischendurch ausreiten gehen können, hängt davon ab, ob alles vereist, drückt mir die Daumen! Nicht dass ich wieder Burgkoller kriege!

Euer winterfester Sir Duncan Dhu of Nakel

Ausnahmesituation

Heute war der Sattler bei uns. Deswegen bin ich auch so spät mit schreiben, denn alles fing damit an dass der Termin plötzlich 3 Stunden früher stattfand als geplant. War mir sehr recht, so war es noch ein bisschen hell. Unser klettbarer Hidalgo mit Lederbaum – den ich schon für Finlay sehr günstig gebraucht erstanden hatte – ist ja nicht für die Ewigkeit geplant. Und mir war schon klar, dass er suboptimal sitzt. Nun denn, ich hatte die Hoffnung, dass man ihn für kleines Geld nochmal so hinbekommt, dass es geht. Hinbekommen, dass es noch ein Weilchen geht ja, aber das Geld war dann doch weniger klein als gedacht und so werde ich mich von dem Sattel verabschieden… aber das soll ja jetzt nicht Eure Sorge sein.

Der Termin war das, was ich als „Ausnahmesituation“ für mein Pony sehe. Und ich habe wieder mal gemerkt: auch das will geübt werden. Da kommt ein fremder Mann, dann sind noch Arnulf und ich da und eine Freundin zum gucken. Dann wird gesattelt – nicht einfach so, sondern drauf gelegt, geschoben, wieder runter genommen, verändert, wieder drauf gelegt, Hände hier und da und dort unter den Sattel geschoben. Dann wird gegurtet und es geht auf den Reitplatz. Duncan ist hibbelig, ich bin hibbelig. An der Aufsteigehilfe klappt gar nichts. Wenn Duncan hibbelig ist, will er essen. Wenn ich hibbelig bin, will ich dass Dinge JETZT klappen. Oje. Schließlich bin ich oben und schon geht es weiter mit den Ausnahmen, denn nach 2 Runden Schritt soll ich antraben. Duncan macht mit. Dann anhalten, runter, wieder nach vorn in die Scheune, das Sattelspiel wiederholt sich. Wieder auf den Reitplatz, wieder reiten. Wieder in die Scheune. Das ganze vier Mal. Duncan zwischendurch sichtlich verärgert und verwirrt. Aber er macht ganz gut mit. Und er zeigt, wie ihm der Sattel besser gefällt, wird dann ruhiger. Ich bin froh, dass er diese Erfahrung macht: trotz all dem Chaos wird es für ihn besser. Er macht seinen Job. Und ich bin zufrieden mit ihm. Ich weiß aber auch: er kann das (noch?) nicht so gut. Vielleicht wird er so etwas nie gut können, weil er so sehr auf Menschen reagiert, weil er so ungern so viel angefasst wird und weil ihm all das Gefummel schnell zu viel wird. Aber ein bisschen geübt haben wir es heute und ich hoffe, er hat gelernt, dass es solche Situationen zwar gibt, aber man sie gut überleben kann.

Morgen geht es weiter, dann probieren wir den nächsten Sattel. Und ich hoffe, er hat noch einmal den Nerv, das auszuhalten. Diesmal nur Arnulf und ich, immerhin. Vielleicht kann er verstehen, dass wir das tun, damit er es bequem hat. Ich sage es ihm jedenfalls und hoffe, dass die Botschaft ankommt. Gleichzeitig weiß ich jetzt wieder, was Pferde aushalten müssen in unserer Welt. Ganz ohne dass jemand etwas blödes macht, kann es einfach sehr stressig sein mit uns Menschen. Und ich werde meinem Pony das nicht immer ersparen können. So lange er nur weiß, dass das die Ausnahme ist und dass wir dann wieder zu unserem ruhigen, berechenbaren Alltag zurück kehren.

Für ein vierjähriges Pony hat er alles toll gemacht: er hat niemanden gekniffen oder geschubst, er ist Schritt und Trab gegangen, wenn ich ihn darum gebeten habe, hat sich dabei notdürftig um all die Zuschauer herum lenken lassen und er hat seine Meinung zu den verschiedenen Polsterungen deutlich, aber freundlich geäußert. Er hat dafür Kekse kassiert ohne Ende aber heute konnte ich deutlich wahrnehmen, dass die Kekse es nicht wett machen konnten, dass so viel an ihm herum gefummelt wurde und ich so unentspannt war. Immerhin, etwas versüßen konnte ich ihm das alles vielleicht.

Und jetzt drückt uns die Daumen dass wir einen Sattel finden, der uns beiden gefällt ….

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 312

Gestern abend habe ich meine Schuhe raus gestellt. Naja, so ganz sauber geputzt waren sie ehrlich gesagt nicht, nur grob abgespült, aber ich hab einfach mal auf das Beste gehofft. Und es hat geklappt! Der Nikolaus war da! Jetzt zeigt sich mal der Vorteil davon, 4 Füße zu haben.

Vier volle Schuhe!

Da staunt ihr, was? Sooooo viel Naschkram für mich! Aber natürlich werde ich ganz brüderlich mit meinen Kumpels teilen. Mein Mädchen sagt, Gatsby und Diego würden eigentlich den Löwenanteil verdienen, weil die so viel Arbeit mit mir haben. Arbeit? Hör mal, Mädchen, wir spielen doch nur! Aber mein Mädchen sagt, ich würde ja immer so viel mehr spielen wollen als die beiden und das wäre doch ganz schön anstrengend für sie. Papperlapapp! Ich bin hier doch der personal trainer für alle!

Naja, ich denke, mein Mädchen wird den Naschkram gerecht verteilen und niemand kommt zu kurz.

Heute hat sie mich nach langer Zeit mal wieder an die Longe genommen, damit ich mal bisschen laufen kann. Und sie war ganz angetan, weil ich alles noch drauf hatte: langsamer, schneller, anhalten, rückwärts, Schritt, Trab, Halt und Rechtsgalopp. Nur den Linksgalopp finde ich immer noch schwer. Wenn ich mal drin bin, gehts, aber erst mal reinkommen ist nicht so einfach. Mein Mädchen sagt aber, dass das ganz normal ist und ich mich nicht ärgern soll darüber. Nach 20 min in denen ich alles richtig gemacht hatte, waren wir auch schon wieder fertig. Sie ist dann noch Diego geritten und währenddessen haben Gatsby und ich dann gleich noch eine Runde gespielt. Wo ich doch schon so schön warmgelaufen war!

Ich hoffe, der Nikolaus hat eure Schuhe auch so schön befüllt, liebe Menschen!

Euer beschenkter Sir Duncan Dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 311

Na, wie habt ihr den 2. Advent verbracht? Bei uns lief es so:

Am Vorabend hab ich mir das Abendessen mal wieder ans Bett bringen lassen. Das hatte ich so lange nicht, musste mal wieder sein. Mein Mädchen sagt, das ist ein Zeichen dafür dass ich wachse. Und darüber freut sie sich natürlich!

Abendessen ans Bett. Danke, mein Mädchen!

Sonntag morgen hab ich mir auch nochmal Zeit genommen für ein Nickerchen, gemeinsam mit Merlin. Nach dem Nickerchen war ich dann gut ausgeruht und ordentlich auf Zack! Habe erst mal eine Runde gespielt. Kurz mit Merlin, dann mit Diego. Leider war ich wohl etwas zu gut auf Zack, zumindest in Diegos Augen, denn der hat mich abgemahnt, ich wäre zu doll und pubertär und so. Wurde ganz ernst und ich musste mich entschuldigen. Mit Diego soll man sich besser nicht anlegen, weiß ich ja. Es war halt einfach mit mir durchgegangen! Naja. Mein Mädchen hatte ein bisschen Schnappatmung als sie das gesehen hat – sie hat ja immer Angst, dass ich Diego mal so lange provoziere, bis er mir weh tut. So ein Quatsch! Würde er doch nie.

Sonntag morgen, da kann ich einfach nochmal ein Nickerchen machen. Habt ihr euch auch nochmal umgedreht?

Jedenfalls meinte sie, dass es wohl dringend nötig ist, dass ich etwas überschüssige Energie los werde. Also: Ausreiten! Bevor wir los konnten, war aber Hufschuhe anziehen angesagt. Und da hat mein Mädchen fest gestellt, dass meine Hinterhufe jetzt endgültig zu groß geworden sind für die Schuhe. Die waren so eng (obwohl meine Hufe frisch geraspelt sind)! Hab mich direkt beschwert (einfach demonstrativ den Huf hoch halten und vorwurfsvoll gucken). Also hat sie mir die Schuhe wieder ausgezogen und mir die alten Vorderhufschuhe hinten angezogen, die sind etwas größer. Das war ordentlich Gefummel, weil da erst noch wieder die bunten Bänder zum zumachen dran gebaut werden mussten. Der Mann und mein Mädchen sind um mich herum geturnt und der Mann meinte, das wäre ja wie ein Boxenstopp bei der Formel 1! Na das gefällt mir: unten Reifenwechsel und vorne Keksbetankung. Als dann endlich alle Hufschuhe saßen wie sie sollen, ging es los.

Durchs Dorf, an all den Baustellen vorbei, wo neue Häuser gebaut werden. Obwohl Sonntag war, war da einiges los und zu gucken. Dann hinten raus aus dem Dorf, da war ich überhaupt noch nie. In den Wald und ab ging es im Trab. Hui! Das war toll! Es ging flott voran und mein Mädchen war begeistert. Wir sind schön viel getrabt und ruckzuck waren wir im Wald eine Runde herum und sind dann auf gleichem Wege nach hause. Mein Mädchen meinte, ob ich wohl müde wäre, aber der Mann hat fest gestellt, dass ich immer noch nach Diego hapsen kann und also definitiv noch nicht müde bin. Gegen Ende sind wir dann nochmal getrabt, obwohl es da bergauf und bergab ging. Als es so den Berg hoch ging, dachte ich mir: im Galopp wäre das einfacher. Hab ich meinem Mädchen nach oben gefunkt. Bisher, wenn ich sowas vorgeschlagen habe, hat sie immer nein gesagt und wollte nur traben. Diesmal hat sie ja gesagt! Und mir gestattet, zu galoppieren, wenn ich will. Hab ich gemacht. Allerdings gab es ein Problem: sobald der Mann gehört hat, dass ich hinter ihm galoppiere, hat er Diego gebremst und quer gestellt! Weil er dachte, mein Mädchen wäre nicht einverstanden damit dass ich galoppiere. Also war es ein sehr kurzer Galopp-Genuss. Jetzt haben die beiden vereinbart, dass mein Mädchen „yeeee -haa“ rufen soll, wenn wir einvernehmlich galoppieren, damit der Mann bescheid weiß. Das wird lustig! Darauf freue ich mich schon.

Zu hause angekommen, waren wir Ponys ordentlich nass geschwitzt. Diego hat ja immer die große innere Hitze, der war noch viel verschwitzter als ich. Deswegen musste er einen peinlichen „Schlafanzug“ anziehen, damit er sich nicht verkühlt. Ich bin da zum Glück drum rum gekommen, weil ich zwar am Bauch geschwitzte hatte, aber nicht am Rücken und da fand mein Mädchen das ok so.

Nach dem Ausritt gab es Heu – und für Diego einen peinlichen Schlafanzug.

Wir waren 9,5km unterwegs in nur 1,5 Stunden, das ist ein neuer Rekord! Und müde war ich gar nicht. Was bedeutet, dass mein Mädchen für nächsten Sonntag eine längere Runde planen muss, damit ich meinen Kumpels nicht zu sehr auf die Nerven gehe mit meinem Übermut. Und dazwischen, hat sie gesagt, packt sie mal wieder die Doppellonge aus, damit ich ordentlich laufe. Das haben wir ja ewig nicht gemacht! Also ihr merkt schon: jetzt muss ich Sport machen. Das hab ich jetzt davon dass ich Diego geärgert habe. Aber mir gefällt das, will ja nicht in Langeweile versauern!

Euer Sir Duncan Dhu of Nakel (gut auf Zack!)