Meine Liebe zum schottischen Highlandpony begann vor ungefähr 11 Jahren, als ich eine Highlandpony-Züchterin als Hufpflegekundin bekam. Damals ahnte ich noch nicht, dass das mein Leben verändern würde. Dass ich einmal Fan einer bestimmten Pferderasse werden würde, hielt ich für ausgeschlossen. Schließlich sind alle Pferde toll und alle haben ihre Vorzüge.
Das stimmt auch immer noch. Und ich habe die Rasse gefunden, die am besten zu mir passt: das Schottische Highlandpony. Einige Jahr später wurde bei dieser Züchterin mein erstes „Schotten-Pony“ Finlay geboren und Finlay wird für mich (was den Charakter angeht) vielleicht immer der Innbegriff des Highlandponys sein. Die Schotten sind ein bisschen anders als andere Ponys. Natürlich gibt es – wie auch innerhalb anderer Rassen – eine Bandbreite an verschiedenen Typen: von den sehr lieben, die sich als Therapiepferd eignen bis zu den sehr selbstbewussten, die ihre Besitzer schon mal vor die eine oder andere Herausforderung stellen. Was ihnen gemeinsam ist, ist die große Menschenbezogenheit, das unbedingte Bedürfnis nach viel Beschäftigung und Abwechslung sowie der Gerechtigkeitssinn. Behandle mich fair, dann ist alles ok. Behandle mich unfair und Du zahlst den Preis. Die Schotten sind sehr ehrlich – geradeheraus, kein Blatt vor dem Mund. Und viele von ihnen sind abenteuerlustig, haben wenig Angst und erleben gern Neues.
In diesem Blog möchte ich Euch teilhaben lassen an den Geschichten, die ich mit meinem Schotten-Pony erlebe. Bald schon geht es los – ich nehme Euch mit auf eine Reise, die so gar nicht hätte stattfinden sollen, und die ich jetzt als neue Chance und neues Abenteuer sehen möchte. Abonniert am besten gleich diesen Blog, damit Ihr keine Schotten-Pony-Abenteuer verpasst! (einfach Ich freue mich jederzeit über Kommentare, Fragen und Themenwünsche.
Mein Mädchen hat schon seit Tagen vor sich hin gekichert und mir erzählt, dass wir ein tolles Abenteuer vorhaben – inklusive besonderer Überraschung für unsere Mitreiterin! Na da war ich aber gespannt wie ein Flitzebogen.
Sonntag: Hufschuhe, Fliegenmaske, Wackelkiste! Juhuuu! Da hab ich doch gleich allerbeste Laune! Kurz wackeln, dann kamen wir an einem Weg raus, den ich kenne. Dort haben wir zwar noch nie gesattelt, aber was solls. Und wer war da auch? Der schöne Spanier mit seinem Mädchen! Ach wie nett, den mag ich leiden!
Und wo soll es nun heute langgehen, mein Mädchen? Erstmal durchs schöne wilde Moor. Ach hier war ich ja lange nicht! Und zum Glück waren außer uns nicht wirklich viele Leute unterwegs, vorteilhaft für uns. Wir sind erstmal eine Weile getrabt. Dann links (da war ich schon irritiert, wieso denn jetzt links?).
Das schöne wilde Moor
Ach, hier sind wir, ja das kenne ich. Da nehmen wir doch mal den schönen Abenteuerweg. Da geh ich aber jetzt lieber vorneweg, du schöner Spanier, weil du dich ja mit Matschlöchern so gar nicht auskennst. Ich übernehme die Verantwortung als Guide und sage dir, wo die Lunken sind – sind zwar alle trocken, aber trotzdem lunkig. Und von oben auch recht zugewuchert, da musste ich erstmal was wegförstern!
Dann auf die schönen Plattenwege. Ach, hier war ich ja auch ne Ewigkeit nicht! Ist aber immer noch schön hier. Wir sind munter getrabt und hatten allerbeste Laune. Ja richtig, hier rechts und dann kommt nach einer Weile diese Brücke. Schritt! Die Brücke sieht aus als wäre sie asphaltiert, aber trotzdem ist da irgendwie Metall drauf. Wenn man da rüber geht, macht es laut „klonk klonk“. Ich bin wieder vorneweg gegangen. Ich bin zwar etwas aus der Übung, aber ich erinnere mich, dass ich das schon öfter geschafft habe. Der schöne Spanier hinter mir. Als der die Brücke betrat und es laut „klonk“ machte, wurde ihm blümerant. Er fing an zu tänzeln – nicht der beste aller Pläne, um ehrlich zu sein! Denn je mehr man seine Füße bewegt, desto mehr klonkt es halt auch! So kam es, dass der schöne Spanier mir von hinten auf die Pelle rückte. Er war zum Seitwärts übergegangen und versuchte mit Mühe und Not, weiter zu atmen. Ich fragte mal kurz bei meinem Mädchen nach, ob er recht hat und das wirklich gefährlich ist – seine Darbietung war recht überzeugend! Aber mein Mädchen war sich sicher, dass es NICHT gefährlich ist und hat mich gebeten, freundlich zu bleiben. Bin dann einfach weitergegangen, auch wenn er mir ziemlich im Heck hing. Zum Glück ist die Brücke nur ganz kurz und so war der Spuk bald vorbei. Mein Mädchen war sehr stolz auf mich, weil ich das so erwachsen geregelt habe. Kann ich!
Kurz nach der Brücke geht es links, das weiß ich. Da steht dann immer die Wackelkiste. Aber diesmal sollten wir geradeaus weiterlaufen! Davon war ich ja nun nicht überzeugt. Hab das Tempo gedrosselt, weil ich dachte, mein Mädchen hätte schon wieder die Orientierung verloren. Aber sie war sich sicher: heute hier geradeaus. Hier war ich noch nie!
Hier war ich noch nie
Aber ist auch schön. Nur in dem Dorf, das dann kam, da war es gruselig. Irgendwie war da eine Veranstaltung oder so. Es war uns beiden – dem schönen Spanier und mir – so unwohl, dass die Mädchen schließlich abgestiegen sind. War auch nicht schlimm, denn danach kam eh die große Straße und da wollten sie auch zu Fuß gehen. Ein kleines Stück auf dem Radweg neben der Landstraße her. Atme, mein schöner spanischer Freund, atme! Der Milchlaster tut dir nichts! Und dann gingen die schönen Wege weiter.
Jetzt muss ich mich ranhalten!
Ach, hier war ich auch schon mal! Möchte wetten, die Wackelkiste steht gleich da hinten beim Ponyhof. Wird auch Zeit, ich hab doch langsam ganz schön Hunger, der Tacho zeigt ja schon 16km! Aber auch beim Ponyhof stand die Wackelkiste nicht. Jetzt wird es mir aber langsam zu bunt! Mein Mädchen hat mir zugeflüstert, dass wir gleich eine schöne Graspause machen werden, ich soll es nur mal noch nicht ausplaudern. Stellt sich raus: wenige Meter weiter wohnt eine Kundin von ihr und die hatte für uns Wasser hingestellt und wir durften den Vorgarten mähen, während die Mädchen mit Eis verwöhnt wurden. Ach, da hat das Mädchen vom schönen Spanier sich kurz gewundert, aber dann gefreut über diese unverhoffte Snackpause.
Wieso stehen denn da Stühle am Wegesrand?Eis für die Menschen, Gras für uns!
Danach waren wir alle etwas im Tief. Es lagen noch 8km vor uns, davon erstmal einer zu Fuß durchs Dorf. Mir war eher so nach stehenbleiben und mal nachdenken über alles, was schon so war. Aber stehenbleiben stand nicht auf dem Plan. Meine Füße konnten schon noch laufen, aber mein Kopf konnte einfach nicht mehr so recht denken.
Als wir das Dorf aber hinter uns hatten, kamen wir an einen vertrauten Weg. Hier kenne ich mich gut aus! Da ging es wieder in den Trab und ich hab den Reservetank gefunden.
Noch ein paar Kilometer im Trab, dann nochmal absteigen und über die Brücke über die Landstraße. Am Steinmuseum wieder aufsteigen, ein letzter Trab und dann rief der Feierabend! Zwar waren wir gar nicht an unserem Ausgangspunkt angekommen, aber da standen die Männer unserer beiden Mädchen und hatten die Wackelkisten mitgebracht. Ja, gute Idee! Nach 23,7km in knapp 4 Stunden war es mal genug Abenteuer. Aber toll war es!
Wir Pferde durften alle Gras schmausen, während die Menschen auch gut getafelt haben. Zum Abschied hab ich dem schönen Spanier nochmal hinterhergeschaut – komm mal bald wieder, war schön mit dir, du bist mir ein guter Ausreit-Freund!
Dieser Montag war ja ein Sonntag – ach ihr Menschen und eure komische Zeiteinteilung… auch egal. Jedenfalls hatte der Mann frei und mein Mädchen auch. Und da Diego schon am Sonntag vor der Kutsche war (nachdem ich mit meinem Mädchen auf dem Platz das Springen geübt hatte), war ich dran mit ausreiten. Juhuuu! Meine Laune war spitze. Der Mann hat mir einen schönen Zopf geflochten, damit mir unter meinem Wallehaar nicht zu warm wird. Hufschuhe an und dann zum ersten Mal wieder die Fliegenmaske auf, weil man im Lieblingswald um diese Jahreszeit leider mit dem Angriff der Vampire rechnen muss. Zebradecke war aber noch nicht angesagt. Und das war auch gut so, denn es war sehr, sehr warm!
Deswegen bekam ich, als wir im Wald angekommen waren, auch erstmal leckeres Wasser angeboten. Um mich zum Trinken zu animieren, hatte mein Mädchen da eine Handvoll Mash reingestreut, also hab ich ein paar Schlucke genommen. Das sollte sich noch als sehr weise Entscheidung herausstellen…
Los geht es auf große Tour!
Der Mann hatte wieder seinen Rennesel gesattelt und so sind wir alle zusammen losgezogen. Mein Mädchen wie immer erstmal zu Fuß. Dann, als wir uns warmgelaufen hatten, ist sie aufgestiegen und wir sind losgetrabt. Ich war bestens gelaunt und bin wie so ein kleines Uhrwerk vor mich hingetrabt und mein Mädchen hat gesagt, ich darf jetzt mal einfach traben, bis ich nach was anderem frage. Ok! Das macht Spaß! Ich war hoch zufrieden mit der Gesamtsituation und habe versucht „taktrein zu förstern“ (das Mädchen vom schönen Spanier hat diese Übung erfunden. Das bedeutet, dass man sich was pflücken darf, wenn man dabei das Tempo hält. Das ist schwieriger als es klingt!). Nach einer halben Stunde im fröhlichen Trab war mein Mädchen etwas überrascht, dass ich immer noch keine Anstalten machte, nach einer Pause zu fragen. Aber mir war halt nicht nach Pause! Ich hatte mich schön eingelaufen und mein Mädchen hat sich erinnert, dass wir vor knapp zwei Jahren mal 1 Stunde Trab und Galopp durchgängig geschafft haben. Warum sollte ich an diese Kondition nicht wieder anknüpfen können? Und so ging es weiter. Trab-trab-trab. Erst nach 9km Trab hatte ich das Gefühl, dass ich mal ne Pause brauchen könnte und tatsächlich ist mein Mädchen dann auch abgestiegen, um ein Stück zu Fuß zu gehen. Aber vorher hat sie Puls gemessen. 68! Das hat sie fertig gemacht. Bei der Wärme so lange getrabt mein Puls ist noch so lässig? Ja was hast du denn gedacht, mein Mädchen?
Nachdem sie ein Stück zu Fuß gegangen war, haben wir eine schöne Graspause gemacht. Ich durfte 10 Minuten schmausen, der Rennesel stand derweil dumm auf dem Gras herum und wusste nichts damit anzufangen, der Dummkopf. Egal, dann bleibt mehr für mich übrig.
Nach der Pause ist mein Mädchen noch ein Stück zu Fuß gegangen und dann wieder aufgestiegen. Weiter traben! Ich war immer noch allerbest gelaunt und munter unterwegs. Aber Moment mal, Mädchen, hier müssen wir doch rechts und nicht links! Hier waren wir doch in letzter Zeit 4 mal unterwegs und wir sind jedes Mal rechts abgebogen! Hat sie jetzt wieder die Orientierung verloren? Aber sie hat darauf bestanden, dass wir links abbiegen. Ich war nicht überzeugt. Habe so getan als müsste ich mal pieschen, weil ich bisschen verwirrt war. Nach einem kleinen Streit darüber, ob ich mich seitlich in die Büsche schlagen darf, auch wenn ich gar nicht Pieschen muss (mein Mädchen hat gewonnen), habe ich mich damit abgefunden, dass es wohl tatsächlich in diese Richtung weitergeht. Auch wenn mir das ganz falsch vorkam.
Kringel sind die neue Mode, scheint mir
Tja, es stellte sich heraus, dass mein Mädchen das mit dem Kringel reiten jetzt anscheinend zur Mode macht, denn wir kamen dann genau da wieder raus, wo wir vorher schon waren und sind einfach den selben Weg zurück geritten, den wir gekommen waren! Na schön, jetzt weiß ich also wie der Plan ist.
Der faule Rennesel lässt sich auch noch von mir ziehen!
Bisher waren wir nur getrabt, aber jetzt war ich etwas kopfmüde und mein Mädchen meinte, ein Aufmunterungsgalopp könnte mich wieder wecken. Und das stimmte auch! So ging es bei Kilometer 14 in einen schönen Galopp und ich hab mal gezeigt, was an Kraft noch in mir steckt. Rechtsgalopp, Trab, Linksgalopp. Die schlaue Uhr von meinem Mädchen sagte was von 17 oder 18km/h aber der Tacho am Rennesel meinte, es seien 20 km/h. Wer wohl recht hatte? Egal, mein Mädchen fand meinen Galopp super toll und hat mich über den grünen Klee gelobt.
Vor uns tauchte ein Pferd mit Reiterin auf und bog genau in den Weg ein, in den wir auch abbiegen wollten. Mein Mädchen hat gesagt, wir bleiben dann mal im Schritt und schauen wie die Situation sich entwickelt. Das andere Pferd trabte von uns weg und als es außer Sichtweite war, durfte ich auch wieder antraben. Anscheinend ist das andere Pferd dann irgendwo abgebogen, jedenfalls haben wir es nicht wieder gesehen und als die Sicht geradeaus gut war und die Bahn frei, hat mein Mädchen mich gefragt, ob ich noch mal galoppieren möchte. Wir waren mittlerweile bei Kilometer 17 aber etwas Energie hatte ich noch übrig und bin nochmal fein galoppiert. Dann hab ich aber angemerkt, dass es jetzt langsam knapp wird und die Tankleuchte schon leuchtet. Also Trab. Mein Mädchen hat auf ihre schlaue Uhr geschaut, die ihr mitgeteilt hat, dass es noch 2,5km bis zur Wackelkiste sind. Die Devise war also, noch 1,5km Trab und dann Schritt. Ok, schaffe ich. Ich war immer noch gut gelaunt und es war noch genug Vorwärts in mir, aber die Füße waren etwas schwer geworden und ich bin ein paarmal gestolpert. Da wusste mein Mädchen, dass es gut ist, dass wir bald wieder an der Wackelkiste sind. Schließlich ist sie dann abgestiegen. Diesmal ergab die Pulsmessung einen Wert von 80 und mein Mädchen meinte, ich hätte mich wohl tatsächlich ausnahmsweise mal ehrlich angestrengt! Sie hat sich Weste und Helm vom Leib gerissen und ihr schweißnasses T-Shirt gegen ein trockenes getauscht, mir hat sie das Gebiss rausgenommen und dann sind wir gemeinsam den letzten Kilometer im Schlendergang mit Grasnaschen gegangen. Geschlagene 20 Minuten haben wir dafür gebraucht und dann war mein Puls auch schon wieder auf 56 runter. Da wusste mein Mädchen, dass sie mich gefordert, aber nicht überfordert hat. Es gab noch einen ordentlichen Hub Mash-Wasser für mich und dann die übliche Wasch-Orgie, damit es mich nicht so juckt. Ab nach Hause! Zu Hause dann noch eine schöne Ganzkörperdusche, eine Panade und danach durfte ich direkt mit den anderen auf die Weide. Das hatte ich mir aber auch redlich verdient!
21 Kilometer Gesamtlaufleistung zeigt der Tacho für heute, bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 7,5km/h. Das findet mein Mädchen tipptopp und meint, jetzt ist wieder eine Steigerung der Streckenlänge dran, aber in langsamerem Tempo. Schließlich sollen wir Ende August 41 km schaffen, da braucht es wohl noch etwas Training für uns beide!
Schon wieder hinke ich mit der Berichterstattung hinterher! Es ist zur Zeit aber auch viel los.
Ich erzähle euch mal vom Donnerstag. Erst kam meine winzige Freundin, danach durften wir 45 Minuten aufs leckere Gras. Danach hatte ich eigentlich ein Verdauungsnickerchen eingeplant, aber mein Mädchen hatte was ganz anderes vor: alleine ausreiten! Also Hufschuhe („Sandalen“ sagt meine winzige Freundin sehr treffend dazu) an, rein in die Wackelkiste und ab in den „Sicherheitswald“. Das ist der einzige Wald in dem mein Mädchen sich bisher getraut hat, ganz alleine loszuziehen. Weil da nix los ist. Nix nix. Keine Leute, keine Rinder, keine schwierigen Wege, keine anderen Gemeinheiten. Ruhe und Frieden. Nur wir zwei. Und der Mann kann uns von zu hause am Computer beobachten – fragt mich nicht, wie das geht, ich verstehe das nicht. Aber er weiß auf magische Art und Weise immer genau, wo wir sind und wie schnell wir uns bewegen.
Also wir kommen im Wald an, ich steige aus der Wackelkiste aus, orientiere mich kurz, dann bindet mein Mädchen mich an der Wackelkiste an und sattelt mich. Und als sie fast fertig war…
WAS IST DAS?!?
Rauschen, Knacken, Krachen und es wurde immer lauter! Ich hab kurz Panik geschoben, bin nach hinten gehopst, aber da war es schon vorbei. Mein Mädchen und ich hatten ordentlich Puls, aber mein Mädchen hat gesagt, da ist einfach nur ein Baum oder ein sehr großer Ast umgestürzt. Nachdem wir kurz geatmet hatten, ging es los. Aber Mädchen….. es gibt doch hier zwei Wege. Warum gehen wir denn genau den Weg, wo wir das fiese Geräusch gehört haben? Das hat mich nicht überzeugt. Aber mein Mädchen hat gesagt, das passt schon. Wir schaffen das. Puh! Na wenn Du es sagst….
Nur wir zwei allein im Wald. Schön! (Aber auch viel Verantwortung für mich)
Nach einer Weile hatte ich mich beruhigt und bin fröhlich voran marschiert. Wie immer ist mein Mädchen dann nach 10 Minuten aufgestiegen und alsbald sind wir dann auch angetrabt. Wenn ich alleine unterwegs bin, bin ich ja immer etwas langsamer unterwegs – ich muss ja alles im Blick behalten! – aber ich laufe schön gleichmäßig, das findet mein Mädchen prima. Hier rechts abbiegen! Und weiter traben. Hier wieder rechts! Ach, geht es denn schon zurück zur Wackelkiste? Dann müssten wir ja jetzt links den Weg zurück den wir gekommen sind! Nein, nochmal rechts! Aber hier waren wir doch eben schon! Mädchen, wir sind im Kreis geritten. Also wirklich Deine Orientierung…. Aber mein Mädchen hat gelacht und gesagt, das war Absicht. Unser Sicherheitswald ist nämlich sehr klein und es ist schwer, da auf eine einigermaßen angemessene Streckenlänge zu kommen, für die sich der Aufwand auch lohnt. Deswegen hat sie einen extra Kringel eingeplant. Also jetzt reiten wir nicht nur auf dem Reitplatz lauter Kringel, sondern auch noch im Wald…. Naja. Wie sie meint! Ich bin weiter gleichmäßig durchgetrabt. Ein kurzer Moment Schritt zum Durchschnaufen – du Mädchen, müssen wir hier nicht rechts zur Wackelkiste? Da hat mein Mädchen gelacht. Es ist so: man kann in diesem Wald von zwei Stellen aus starten. Man kann ganz im Norden die Wackelkiste parken oder ganz im Süden. Und wir haben beides schon gemacht. Mein Mädchen sagt, ich soll mir merken, wo ich an dem Tag ausgestiegen bin, weil die Wackelkiste sich angeblich nicht alleine bewegen kann. Aber das stimmt doch gar nicht! Wenn ich drinstehe, bewegt die sich immer von alleine! Also kann ich doch nicht sicher sein, ob sie nicht jetzt doch im Norden auf mich wartet!
Naja, mein Mädchen meinte, sie steht garantiert noch da, wo wir sie zurückgelassen haben. Ich kann ja dann irgendwie nur hoffen, dass sie recht hat! Denn ratet mal, wer sonst die Extra-Arbeit hat, falls die Wackelkiste doch plötzlich im Norden steht…. Also weiter im Trab. Nachdem wir so 5-6km Trab hinter uns hatten, ging es in den Schritt und ich bekam meine wohlverdiente Graspause. Während ich mir die leckersten Halme ausgesucht habe, hat mein Mädchen ihr schlaues Dings gefragt, was da wohl so schön lila blüht – der stinkende Storchschnabel war´s. Zum Glück hat er aber gar nicht gestunken. Gegessen hab ich ihn trotzdem nicht. Als es dann weiterging – mein Mädchen zu Fuß, weil es gar nicht mehr weit zur Wackelkiste war – hab ich noch eine Leckerei entdeckt. Der ganze Weg lag voller kleiner Flauschbällchen. Und die waren sehr, sehr lecker! Mein Mädchen hat direkt wieder geschaut, was ich mir da so mit Vergnügen einverleibe. Das waren Buchenblüten. Der ganze Weg lag voll davon! Wie so ein Bonbonparadies war das. Ich dachte mir, da müsste mal „gefegt“ werden und ich könnte ja jetzt… nein, war nicht erlaubt. Nach ein bisschen Naschen hat sie gesagt, wir gehen jetzt zurück zur Wackelkiste. Angeblich würden wir da ja nie ankommen, wenn ich all die vielen leckeren Blütchen noch wegnaschen möchte. Tsssss…
Nach der Graspause sind meine Sandalen schön geschmücktLecker Plüschbonbons
Wieder an der Wackelkiste angekommen hat sie mich wieder ausgiebig mit dem nassen Handtuch abgerubbelt. So langsam finde ich das ganz ok, auch so an den Ohren, wo es mich immer so juckt, wenn ich geschwitzt habe. Wenn sie den richtigen Punkt findet, ist das doch nicht so unangenehm, wie ich immer dachte. Und wenn sie sich da genug bemüht, muss ich auch nicht in der Wackelkiste Kopfstand im Heunetz machen, um mich zu kratzen.
Wir waren hoch zufrieden mit uns und sind gut gelaunt nach hause gewackelt. Schön war´s!
So, nach dieser ausgiebigen Abenteuer-Rate (Montag 11km Ausritt, Mittwoch 11km Ausritt, Sonntag 9km übern Berg, Montag Springen, dazwischen jeweils Reitplatz-Programm) war ab letzten Dienstag plötzlich gar nichts mehr los. Laaaaaangweilig! Mein Mädchen hatte sich einen Virus aufgesackt und lag darnieder. Na toll. Und was soll ich mit so viel Freizeit? Zum Glück ist sie zäh, war Freitag wieder auf den Füßen und kam zum reiten auf dem Reitplatz. Da hab ich ihr erstmal erzählt, wieviel Power ich jetzt übrig habe! Aber ich war total brav und habe mein Power genau so eingesetzt, wie sie es wollte. Sie war begeistert, aber leider noch nicht so ganz körperlich in der Lage, das alles voll zu nutzen. Samstag hat sie mich dann an die Longe genommen, falls ich noch ein Kribbeln fühlen sollte und das loswerden muss. Aber ich war wieder vorbildlich und habe alles ganz wunderbar richtig gemacht. Weil ich so ein Guter bin!
Zur Belohnung gab es dann am Sonntag auch gleich das nächste Abenteuer! Wir haben uns nämlich wieder mit dem schönen Spanier im Wald getroffen. Ach, hallo, dich kenne ich doch! Wir sind erst dieselbe Strecke geritten wie beim letzten Mal – das bedeutete, dass ich den schönen Herrn Spanier wieder durch die Matschlöcher führen musste. Mit denen steht er einfach auf Kriegsfuß! Aber ich kann das ja und er hat mir dann auch vertraut und ist mir gefolgt. Danach sind wir wieder ganz fein getrabt und die Mädchen haben überlegt, ob wir nicht mal einen Galopp probieren wollen. Der schöne Spanier ist ein temperamentvoller Geselle und regt sich gerne mal ne Runde auf, vor allem wenn galoppiert wird, sagt sein Mädchen. Es lief dann so, dass wir mal ein ganz kurzes Stück galoppieren durften und dann wieder durchpariert haben, um uns im Trab wieder abzuregen. Später ist der schöne Spanier noch ein kleines Stückchen galoppiert, während ich geduldig im Trab geblieben bin und dann erst nachgaloppiert kam, als er schon wieder im Trab war. Das ging alles recht gut!
Ziemlich flott kamen wir an die Stelle an der wir letztes Mal links abgebogen sind. Die Mädchen wollten aber die Runde erweitern und so sind wir geradeaus weitergegangen. Der schöne Spanier vorneweg und jetzt ging ihm doch etwas die Düse, weil er ja da noch nie gewesen war. Er ist sehr artig vorneweg marschiert, aber so eine kleine Aufregung hat er schon verspürt, wo er doch so viel Verantwortung zu tragen hatte! Und dann war da plötzlich dieses Geräusch! Da haben wir uns alle 4 ordentlich erschreckt. Ein großer Stapel Brennholz war ins Rutschen geraten und das hörte sich richtig laut und fies an! Wir sind zusammengezuckt, ABER der schöne Spanier und ich sind einfach tapfer stehengeblieben! Da waren unsere Mädchen sehr, sehr stolz auf uns.
Zusammen…..….durch Wald…. und Feld!
Weiter ging es durch den Wald dann raus aufs Feld. TÜTE! Also ehrlich, ich habe keine Angst vor Tüten. Aber diese, die lag da so im freien Feld, wo sie doch gar nicht hingehört! Und die sah sehr, sehr hungrig aus. Mein Mädchen hat mich überzeugt, dass wir das schaffen und wir sind dann auch alle sehr mutig daran vorbei gegangen. Aber kurz danach kam der Gruselhof. Und bei aller Liebe: der ist und bleibt einfach gruselig. Jedes Pferd das ich kenne, findet den gruselig. Auch der schöne Spanier! Nur die Pferde die dort wohnen anscheinend nicht. Weiß nicht, was mit denen los ist…. Vielleicht sind das Geisterpferde? Na jedenfalls ist mein Mädchen abgestiegen und vorneweg marschiert. Sie hat die ganze Verantwortung für uns alle 4 getragen und dafür waren wir sehr dankbar.
Als wir das dann auch geschafft hatten, wurde es entspannter. Wir sind noch schön getrabt und kamen schließlich wieder da raus, wo der rutschende Holzstapel gewesen war. Ach so? Und jetzt hier wieder zurück? Ja und dann auf die Strecke vom letzten Mal. Ah, ok! Mittlerweile zeigte der Tacho 12 km an, aber weder der schöne Spanier noch meine Kleinigkeit verspürten Erschöpfung. Im Gegenteil, wir waren noch munter gelaunt und fröhlich unterwegs und sind einfach nochmal 3km getrabt. Als mein Mädchen dann meinte, es wäre wohl nur noch so 1km, sind die Menschen abgestiegen. Dank der unzureichenden Orientierung meines Mädchens sind wir nochmal kurz falsch abgebogen (ich hab dir doch GESAGT, dass das falsch ist! Aber auf mich hört ja wieder keiner!) aber dann ging es zurück zu den Wackelkisten. Dort warteten unsere geduldigen „Trosser“, die prompt ihres Amtes walteten und mit uns Pferden grasen gingen, während die Mädchen sich frischmachen konnten.
Unsere Trosser walten ihres Amtes
Insgesamt haben wir 16,5km in gut 2,5 Stunden gemacht und das hätte sogar fast als Distanzritt-Tempo gereicht. Wir Pferde waren aber noch frisch wieder junge Frühling und jetzt redet mein Mädchen wieder davon, das Pensum zu erhöhen. Ob es dieses Jahr mal wirklich passiert? Bisher war sie diesbezüglich ja noch eher mäßig erfolgreich…
Ich bin etwas hinterher mit der Abenteuer-Berichterstattung! Also eines nach dem anderen. Erstmal muss ich euch vom Montag berichten. Nachdem wir ja am Sonntag über den Berg geklettert waren (im Schritt! Laaaaaangweilig!), war Montag schon wieder Wackelkistentag. Wieder ohne Hufschuhe! Das ist immer etwas überraschend. Was steht denn heute an? Ich bin eine Weile gewackelt worden und dann auf einem Hof ausgestiegen auf dem ich noch nie war. Da war ein Reitplatz und eine Frau, die uns unterrichtet hat! Und zwar im Springen. Weil mein Mädchen ja keine Ahnung hat wie das geht und ich angeblich auch nicht. Wieso? Ich kann das doch! Einfach Vollgas geben und dann rüber da, am besten mit viel Schwung in einem großen Satz! Aber ihr kennt ja mein Mädchen: immer hat sie was zu meckern. Irgendwie findet sie meine Taktik nicht ausgereift genug. Tssssss. Also wollte sie jetzt von der Dame lernen, wie wir es besser machen können. Erstmal sind wir eeeeeewig warmgeritten. Ich hab mir derweil den fremden Reitplatz angeschaut. An einer Seite war ein Paddock, da standen zwei Pferde, die gelegentlich zugeschaut haben, was wir da treiben. Auf der anderen Seite war ein Wald – ich bin sicher, da wohnen die Huchmampfs! Mein Mädchen meinte aber, man kann da ruhig vorbeilaufen. In der Mitte standen ein paar kleine Sprünge und es lagen ein paar Stangen herum. Nachdem wir erstmal vorgeführt haben, wie wir Schritt, Trab und Galopp können, ging es dann an die Sprünge. Aber nix mit Vollgas und Hoppsassa! Nein, immer im Trab auf den Sprung zu und dann sollte ich aus dem Trab rüber. Über so kleine Mini-Kreuze. Ach, das lohnt aber nicht so recht. Da bin ich etwas lustlos drüber gestolpert, das war mir nicht spannend genug. Frau Reitlehrerin hat daraufhin einen „Steilsprung“ aus dem Kreuz gemacht (na, das klingt imposant, war aber auch nicht höher als das Knie von meinem Mädchen). Da hab ich mich dann mal bequemt, zu springen. Nachdem ich einmal im Fluss war, dachte ich, wir reiten jetzt Parcours und habe einfach mal jeden Sprung angesteuert, den ich finden konnte. Daraufhin bekam mein Mädchen Schimpfe, weil sie viel zu viel mit den Zügeln gelenkt hat (ich hatte halt so viel Zug in die – angeblich – falsche Richtung!). Ich finde das ganz ok, wenn SIE die Schimpfe bekommt und nicht ich. Ich hab stattdessen Lob bekommen, weil es mir egal war, dass der Sprung plötzlich anders aussah. Hä? Na wenn sie meint…
Dann haben wir noch zwei Sprünge aus dem Galopp probiert, einen hab ich gut hingekriegt, bei dem anderen hat mein Mädchen das Lenken versaut. Hat sie auch direkt eingesehen. Daraufhin folgte eine lange Erklärung von Frau Reitlehrerin, während der ich mir eine schöne Pause gegönnt habe. Und da hat mein Mädchen gemeint, es reicht jetzt auch, denn sie weiß, wenn ich mal so entspannt habe, ist es schwer mich wieder wach zu kriegen und sie wollte mich mental nicht überfordern. Auch recht. Also absatteln und wieder in die Wackelkiste. Mein Mädchen war sehr, sehr stolz auf mich, weil ich so großartig erwachsen und konzentriert auf dem fremden Reitplatz mitgemacht habe. Ach, Lobeshymnen höre ich ja immer gern!
Jetzt haben wir Hausaufgaben auf und in ein paar Wochen will mein Mädchen mit mir da wieder hin, damit Frau Reitlehrerin uns weiter „auf die Sprünge“ hilft. Oder besser: drüber!
Ich bleib aber dabei: meine Methode macht mehr Spaß!
Euer Springpferd in the making Sir Duncan Dhu of Nakel
(P.S. keine Fotos. Peinliche Videos haben einige von euch ja schon auf Instagram gesehen….)
Morgens war erstmal Diego dran. Der hatte sich irgendwie die Hüfte schiefgezogen und bekam eine osteopathische Behandlung vom Mann. Er wurde mit dem Nudelholz bearbeitet, das fand er gar nicht schlecht.
Danach war ich dann dran, bei mir war Hufpflege angesagt. Ich hab ja jetzt vorne endlich Schuhe, die wirklich halten – auch wenn ich galoppiere – und leicht anzuziehen sind die auch. Und solche will mein Mädchen jetzt auch für meine Hinterhufe. Dafür mussten die erstmal bearbeitet werden, um die Größe korrekt feststellen zu können. Und bei der Gelegenheit ist vorne auch wieder „ein Kilometer Horn“ weggekommen wie mein Mädchen sagt. Ich bin eben ein guter Horn-Produzent! Soll sie sich doch freuen!
Danach durfte ich kurz auf dem Hof etwas Grünes abnagen, bis auch schon nach 10 min eine fremde Wackelkiste auf den Hof fuhr. Ach guck, den kenne ich doch! Das ist doch Herr Fjord! Mit dem waren wir zum Ausreiten verabredet.
Also ging es los. Erst war alles harmlos, aber dann… Oh nein, nicht hier rechts abbiegen! Ich weiß doch was dann kommt: dieser vermaledeite Berg! Den hat man mir monatelang erspart, aber jetzt war er wieder mal dran. Verdammt! Allerdings kann ich verkünden, dass mein Hintern anscheinend doch kräftiger geworden ist, denn diesmal konnte ich ganz ohne Schwung zu holen auch die fiesesten Anstiege im Schritt meistern! Mein Mädchen war begeistert, wie ich schön gleichmäßig mit meinen Hinterbeinen sowohl mich als auch mein Mädchen den Berg hochgeschoben habe, ganz ohne viel Keuchen.
Über den schmalen Weg hin, den breiten Weg zurück, während die Mädchen am schnacken waren. Dann hatte ich aber genug. Dieses ganze Schritt-Gehen und dieser Berg! Neee, reicht jetzt. Und das habe ich verlauten lassen, bin im Schritt immer schneller geworden und habe verkündet, dass ich jetzt nach hause will. Mein Mädchen meinte, eine Graspause könnte mich noch besänftigen. Da hatte Herr Fjord aber großes Glück! Der darf normalerweise keine Graspausen unterwegs machen, aber sein Mädchen hat eine Ausnahme gemacht (sie sagt, er ist jetzt 20 und darf alles! Wann werde ich eigentlich 20?). Also Graspause. Da mein Mädchen ein Foto von uns beiden machen wollte, durften wir mal mit den Nasen aneinander grasen. Aber ganz ehrlich: das war mir zu nah! Hab ich Herrn Fjord dann auch unmissverständlich mitgeteilt. Mein Mädchen meint, das wäre schlechtes Benehmen, ihm einfach meine Zähne auf die Nase zu hauen. Pah! Der war zu nah! Herr Fjord hat es gelassen genommen und seine Nase aus meinem Dunstkreis entfernt. Geht doch!
Dann ging es auch schon weiter. Und ich wollte nun wirklich nach hause. Mein Mädchen meinte, mein Schritt wäre ja toll. Warum ich den sonst nicht so schaffen würde, das wüsste sie gerne mal! Aber das verrate ich ihr nicht. Weil ich viel lieber mal gepflegt traben oder noch besser galoppieren würde. Schritt, Schritt, Schritt. Das nervt! Bin doch kein Wanderreitpferd!
Zum Glück waren wir dann bald zu hause. Jetzt hoffe ich, dass ich diesen nervigen Berg so schnell nicht wiedersehe…. Oder wenn dann nur mit einer ordentlichen Portion Trab und Galopp dazu.
Also ich muss sagen, die Abenteuer-Rate ist im Moment sehr zufriedenstellend! Nach dem Ausritt in Renn-Esel-Begleitung am Montag ging es Mittwoch gleich weiter. Erst war ich nicht überzeugt, die kleinen grünen Spitzchen, die da überall am Zaun entlang in unserem Paddock wachsen, zurückzulassen, aber mein Mädchen hat mich überredet und mir eine schöne Graspause unterwegs versprochen. Hmmmmm na gut! Also los mit der Wackelkiste und den Ausreitkumpel abholen. Ach, schau an, wie artig der in die Wackelkiste steigt! Der hat wohl auch Lust, mal wieder gemeinsam loszuziehen!
Es ging wieder in den Lieblingswald und wir sind einfach die gleiche Runde vom Montag nochmal geritten. Die ist so schön, die nutzt sich nicht so schnell ab. Und sie ist ganz leicht zu finden, das kann sich sogar mein Mädchen merken. Außerdem gibt es da viele lange Geraden, die man auch mal schön traben und galoppieren kann, ohne befürchten zu müssen, dass man hinter der nächsten Kurve einen Radfahrer niedermäht.
Also ging es los. Erst wieder ein Stück zu Fuß, dann aufsteigen und im Trab starten. Der Ausreitkumpel hat wieder mal versucht, sich hinter mir zu verstecken, weil er nicht schon wieder die ganze Verantwortung tragen wollte. Er sagt, das muss er ja vor der Kutsche jetzt schon immer machen, jetzt will er auch mal abgeben. Das versteh ich! Aber wenn er dann hinter mir ist, findet er mich zu langsam und möchte mir gern beschleunigend in den Po kneifen! Das findet sein Mädchen nicht so schlau, denn das lasse ich mir nicht unbedingt gefallen (ein paar Mal vielleicht schon, aber irgendwann nervt es doch!) und dann könnte ich meine Hinterhufe zum Einsatz bringen. Die Mädchen meinten, wir könnten uns die Verantwortung doch ganz fair teilen, einer läuft rechts am Wegesrand und einer links. So ging es ganz gut. Mein Ausreitkumpel und ich haben uns gegenseitig auf die gefährlichsten Baumstümpfe hingewiesen und unsere Mädchen haben uns ausgelacht, weil sie nicht wissen, WIE gefährlich Baumstümpfe in Wirklichkeit sind. Wenn sie uns nicht hätten, wären sie längst von einem gefressen worden, aber als Pony wird man einfach nicht ernstgenommen!
Nach einer schönen Trabstrecke fragt das Mädchen vom Ausreitkumpel mein Mädchen „willst du mal ein Stück vorneweg galoppieren?“. Und jetzt ist es ja so: Ich kenne das Mädchen vom Ausreitkumpel. Ich kann ihre Körpersprache lesen wie ein offenes Buch. Ich kenne den Tonfall. Und in dem Moment wo sie das fragt, kann ich ja auch direkt fühlen, wie mein Mädchen darauf reagiert. Und dann brauche ich keine weitere Info! Also bin ich ganz lässig angaloppiert. Nur gut, dass mein Mädchen gleichzeitig lachen und galoppieren kann! Sie konnte gar nicht mehr aufhören, weil sie das so lustig fand. Dabei hab ich nur den Prozess etwas abgekürzt! Sie hätte jetzt erst noch mühsam eine Antwort formulieren müssen, die das Mädchen vom Ausreitkumpel versteht und dann hätte sie mir noch ne Galopphilfe gegeben. Da wären doch wertvolle Sekunden verstrichen, in denen man sich bereits warmgaloppieren kann! Mein Mädchen fand das jedenfalls gleichzeitig schlau, lustig und zauberhaft.
Wir sind dann schön galoppiert und das Mädchen vom Ausreitkumpel hat mir bestätigt, dass mein Galopp viel besser geworden ist seit letztem Jahr. Das ganze Training auf dem Platz hat sich doch ausgezahlt! Nur mein Mädchen war wieder unglücklich. Irgendwie stimmt da was mit dem Sattel nicht, findet sie. Ich finde das nicht. Der sitzt doch prima wie eh und je? Aber sie hat ihr Gleichgewicht nicht gefunden, hatte verspannte Muskeln und komische blaue Flecken an den Knien. Und dann hat sie verstanden: Sie muss die Steigbügel wieder kürzer machen!
Es ist ja so: wenn mein Bauch runder wird, muss sie ihre Steigbügel kürzer machen, weil ihre Beine den weiten Weg um meinen Bauch herum machen müssen. Und anscheinend ist es bei mir so, dass die Steigbügellänge direkt in Korrelation zu meinem Alter steht! Als ich 6 Jahre alt war, war mein Mädchen im 6. Loch (von unten gezählt). Als ich 7 wurde, letztes Jahr, musste sie eins kürzer stellen – ins 7. Loch. Und dieses Jahr werde ich 8! Alles klar?
Nur eine Frage quält mein Mädchen jetzt: ist mein Bauch runder, weil ich zu dick bin, oder weil ich vielleicht doch noch auslege (für die, die den Begriff nicht kennen: das heißt, dass man als Pony nochmal in die Breite wächst)? Meine Eltern waren ja beide deutlich breiter gebaut als ich und mein Mädchen wundert sich immer, dass ich so schmal bin. Vielleicht ändert sich das jetzt? Sie findet es im Moment ein bisschen schwer zu unterscheiden, aber sie meint, wir werden das beobachten.
Jedenfalls hat sie dann in der wohlverdienten Graspause ihre Steigbügel kürzer gemacht. Danach meinte sie, sie fühlt sich wie ein Springreiter. Aber plötzlich stimmte ihr Gleichgewicht wieder und sie hatte auch keine Probleme mehr mit irgendwelchen Knien oder Muskeln. Und so sind wir noch ganz fein getrabt (ich sollte mich im Trab ordentlich anstrengen anstatt immer gleich in den Galopp zu fallen, tsssss, wenn der Ausreitkumpel so einen Hammer-Trab hinlegt wäre Galopp doch die geeignetere Antwort! Aber nein…. ). Später durfte ich dann auch nochmal galoppieren, zum Glück! Dieser Turbo-Trab ist wirklich anstrengend!
Ratzfatz war der Ausritt schon wieder vorbei und nach der üblichen Wasch-Orgie ging es direkt wieder nach hause. Ach, das war schön! Hoffentlich machen wir das jetzt wieder öfter!
Euer Sir Duncan Dhu of Nakel mit der guten Abenteuerrate
P.S. kein einziges Foto – alle waren zu beschäftigt! Bemüht einfach eure Fantasie.
Am Montag waren wir mal wieder mit dem Rennesel unterwegs. Er durfte wieder neben mir in der Wackelkiste stehen (na gut, wenn es denn sein muss…., aber nicht von meinem Heu naschen!) und wir wurden in den Lieblingswald gewackelt.
Dort dann wie immer: satteln und dann geht mein Mädchen erstmal zum warm werden zu Fuß. Wenn sie dann aufsteigt, frage ich gleich mal nach Trab. „Warte auf mich“ sagt sie dann immer und meint damit, dass ich erst dann den nächsten Gang einlegen darf, wenn sie es sagt. Und ich verrate euch was: sie sagt es immer zu spät. Naja. Bin ja ein Guter, also hab ich gewartet und schließlich hat sie mir erlaubt, anzutraben. Ich bin munter getrabt, habe den Rennesel lässig überholt und war dann vorneweg unterwegs auf der langen Geraden. Nach einer ganzen Weile Trab sind wir auch ein bisschen galoppiert, dann wieder getrabt, nochmal den anderen Galopp, bis schließlich das Ende der langen Geraden erreicht war. Da hatten wir 13 Minuten durchgängig Trab und Galopp auf der Uhr und haben ein paar Minuten verschnauft, bevor es dann im Trab weiterging. Alsbald kam der Reitweg, der sich da vom Hauptweg trennt und sich parallel schlängelt. Der Rennesel ist mit dem Mann auf dem Hauptweg geblieben und mein Mädchen und ich haben den Reitweg genommen. Und da seh ich doch, wie die uns in der Kurve überholen?! Mädchen, runter von der Bremse, das lasse ich mir nicht bieten! Aber sie meinte, ich soll mal schön im Trab bleiben, erstens warten die eh gleich auf uns und zweitens sind wir doch schon groß und finden zur Not auch allein zurück. Ach Mädchen, darum geht´s doch gar nicht….
Naja, kurze Zeit später war dann Graspause angesagt. Zu meinem Glück hatte der Mann eine kleine Diskussion mit dem Rennesel, der irgendwie herumzickte mit seinen Hufschuhen (ich glaub bei dem heißt das Reifen). Das hat mir etwas mehr Gras beschert als es sonst geworden wäre, sehr in meinem Sinne. Trotzdem musste ich etwas diskutieren, als mein Mädchen meinte, es ginge jetzt weiter, denn von diesem Frühlingsgras kann ich einfach nicht genug kriegen!
Kaum war sie wieder aufgestiegen, da tauchte ein Reh auf dem Weg auf. Und das freche Ding stand da einfach so herum! Ich fand das nicht so witzig und habe ganz spitze Ohren gekriegt. Mein Mädchen hat erst gemeint, ich könnte es schaffen, auf das Reh zuzugehen, aber dann hat sie selbst etwas Muffensausen gekriegt und ist lieber nochmal abgestiegen, bis wir die Situation geklärt hatten. Der Rennesel hatte sich feige im Hintergrund gehalten und sich geweigert, Verantwortung zu übernehmen. Als das Reh weg war und sich auch nicht mehr blicken ließ, wollte mein Mädchen wieder aufsteigen, aber ich hab vorher nochmal ganz kurz ums Gras gefeilscht (und verloren. Schade.)
Das einzige Foto – den Rest der Zeit waren wir zu flink unterwegs
Gut, ums Gras feilschen war nicht erfolgreich, dann werde ich jetzt an der anderen Front verhandeln. Denn wir hatten zwar schon 6 schnelle Kilometer auf dem Tacho, aber ich hatte ja nun getankt und war noch voller Energie! Und wer will traben, wenn er doch auch galoppieren könnte? Na ich nicht! Also habe ich mein Mädchen gefragt, ob wir nicht galoppieren wollen. Nein, jetzt nicht. Na gut, aber jetzt? Oder jetzt? Jetzt aber bestimmt, oder? Nach einigen Nachfragen hat sie schließlich ja gesagt. Und ich durfte nochmal zeigen, wie viel Power noch so übrig ist. Mein Mädchen hat zwischendurch immer mal kurz angefragt, ob ich denn zur Not noch bremsen würde und ich hab immer brav zugehört und durfte deswegen dann weiter galoppieren. Sie hat derweil auf ihre schlaue Uhr geschaut. 17 km/h …. 18 km/h…. 19 km/h. Das fand sie dann auch schnell genug. Ich soll ja auch noch anständig galoppieren und nicht ganz flach werden, mich vorne aufs Gebiss packen und einfach Kante geben. Wäre aber irgendwie auch lustig gewesen! (Finde ich. Sie nicht. Und sie hat ja immer das letzte Wort….). Dann meinte sie, ich könnte etwas länger galoppieren, als ich geplant hatte, aber da hat sie ihre Rechnung ohne mich gemacht! Denn der Weg war zu Ende, bevor mir die Puste ausging und so bin ich frisch und munter galoppiert bis zu der Stelle wo es nur noch 1km zur Wackelkiste war – da ist dann Schritt angesagt zum Auspusten und Abkühlen. Auf dem Rückweg durfte ich noch schnell ein paar Grashalme naschen, an der Wackelkiste angekommen wurde ich abgewaschen, mit dem feuchten Handtuch überall abgerubbelt wo es mich gejuckt hat und schon ging es wieder nach hause. Das war toll, aber mir waren die 11km zu kurz, mein Mädchen, hörst du?
Mein Mädchen hat gefragt, warum ich nicht einfach mal müde sein kann, wenn sie müde ist. Aber das ergibt nunmal keinen Sinn! Es ist doch viel schlauer, wenn ich noch Energie für zwei habe, wenn ihre nicht mehr reicht, oder? Jedenfalls hat sie mir Streckenerhöhung bei nächster Gelegenheit versprochen. Juhuuuu!
Euer fröhlich galoppierender Sir Duncan Dhu of Nakel
P.S. einer von uns hat jetzt Muskelkater – ich bin´s nicht! Wo ist nur ihre Kondition wieder geblieben?
Das hätte eine tolle 1. Mai – Tour werden sollen: Diego vor der Kutsche, mein Mädchen und ich, der Ausreitkumpel vor seiner Kutsche und das schnellste Pony der Welt mit seinem Mädchen.
Aber was soll ich euch sagen? Es lief nicht gut. Gar nicht gut. Die anderen waren so viel schneller als ich! Im Schritt ging es schon los, im Trab war es noch viel schlimmer und mein Ausreitkumpel hat vor der Kutsche einfach keine Lust, langsamer zu machen (beim reiten kann er das). Und das schnellste Pony der Welt, das triggert mich einfach! Da kocht mir das Blut in den Adern, wenn ich den so dahertänzeln sehe! Als würde einer dauernd den Motor aufheulen lassen. Mit dem würde ich mir wirklich gern ein Rennen liefern!
Immer werde ich abgehängt und mein Mädchen steht auf der Bremse!
Naja. Nach einigen Minuten, in denen mein Mädchen ständig hart auf der Bremse stand (Mädchen! Runter von der Bremse! Ich muss los!) hat sie gesagt, dass wir uns besser trennen. Die anderen sind dann links abgebogen und Diego und ich rechts. Das hat meine Nerven etwas beruhigt, aber ich war so aufgeputscht, dass jedes Fahrrad mich zusammenzucken ließ. Als wir dann in ein Dorf kamen, ist mein Mädchen abgestiegen. Das war auch besser so, denn da hat jemand ein sehr gruseliges, sehr lautes Schepperdings über seinen Hof gezogen! Da hat es mich kurz verlassen. Mein Mädchen hat mich festgehalten und ich habe mich zusammengerissen und nur einen kleinen Kreis um sie gedreht und versucht, weiter zu atmen. Ok, geschafft!
Aber dann, kurze Zeit später, tauchten die anderen plötzlich hinter uns auf und ich dachte, wir gehen jetzt zusammen weiter. Aber nein! Mein Mädchen hat gesagt, wir gehen geradeaus, während die links abbiegen. Ich seh die noch! Die geben schon wieder Gas! Mädchen, ich muss da hinterher! Aber nein, war nicht erlaubt. Und schon war ich wieder auf Zinne. Wir sind ein gutes Stück getrabt, ich vorneweg, Diego hat sich dankenswerter Weise an mein Tempo angepasst (nicht, dass ich schon wieder abgehängt werde!). Auf dem Rückweg habe ich mich dann ganz langsam etwas abgeregt. Nach längerer Zeit konnte ich auch endlich pieschern, das wollte ich schon so lang, aber ich war zu aufgeregt. Am Ende war ich dann wieder ich selbst und wir konnten entspannt zurück traben. Mein Mädchen war fix und fertig mit den Nerven und hat sich ganz oft bei mir entschuldigt, dass sie uns das angetan hat. Und sie hat gesagt, sie findet es gut, dass ich mich letztendlich so weit zusammenreißen konnte, dass uns nichts passiert ist. Manchmal, sagt sie, ist das gut genug und muss reichen.
Am Ende konnte ich noch dann doch noch entspannen.
Jetzt hoffen wir, dass die nächsten Ausritte wieder schöner laufen. Unsere Verabredung für heute ist leider wegen Gewitter-Gefahr abgesagt, aber die nächsten Abenteuer sind schon gebucht. Ich werde berichten!
Euer Sir Duncan Dhu of Nakel (der es dem schnellsten Pony der Welt eigentlich mal so richtig zeigen wollte!)
So liebe Menschen, hier kommen die großen Neuigkeiten! Am Mittwoch war es nämlich endlich so weit: mein Mädchen und ich waren wirklich ganz alleine so richtig ausreiten!
Eigentlich war alles wie immer: Hufschuhe an, ab in die Wackelkiste und in den Wald wackeln. Dort erstmal kurz umschauen wo wir sind und feststellen: alles wie immer. Gut, satteln.
Vorm Abritt macht mein Mädchen die App an, damit der Mann uns von zu hause am Computer verfolgen kann. Und schon ging es los! Ich war bestens gelaunt, mein Mädchen erstmal zu Fuß, wie immer. Ein Spaziermensch mit Hund, sonst niemand da. Dieser Wald ist wirklich immer wie leergefegt, vor allem Mittwoch vormittags.
Nach einer Weile ist mein Mädchen dann aufgestiegen und wir sind losgetrabt. Ach, das war schön! Schnell war ich nicht, denn bei so viel Verantwortung brauche ich immer etwas mehr Zeit zum Denken und Beobachten und laufe lieber gemütlich. Meinem Mädchen ist es recht. Ein schönes Stück durch den Wald, bisschen Trab, bisschen Schritt. Und dann raus aus dem Wald. Oh, das ist aber ein ganz schöner Unterschied! Da draußen war es VIEL heller, windiger und man kann dann plötzlich so weit gucken! Aber ich war mutig und bin weiter getrabt und auch ein Stück galoppiert. Als es dann zurück ging Richtung Wald kam plötzlich so ein strammer Wind auf, da wurde mir etwas merkwürdig und ich geriet in leichte Hektik, aber mein Mädchen hat mir gesagt, wie toll ich alles mache und kaum, dass wir am Waldrand waren, ist sie auch schon abgestiegen und hat mir 10 Minuten Graspause gegönnt. Sie hat dafür extra auf die Uhr geschaut! Sie findet nämlich, ich hab mir das redlich verdient und soll nicht mit so ein paar Halmen abgespeist werden. Sehr fair, mein Mädchen, sehr fair!
Munter alleine durch den Wald!
Danach ist sie nochmal aufgestiegen, weil sie noch den neuen Reitweg finden wollte. Den hatte sie sich mal zu Fuß angeschaut, weil der noch etwas wild aussieht, aber jetzt wo es viel zu lange nicht geregnet hat, sollte der bereitbar sein. War er auch. Bis zu einem klitzekleinen Wasserdurchritt. Ich bin auf das Rinnsal zu marschiert, aber plötzlich verschwanden meine Vorderbeine doch recht weit im Morast. Bin stehengeblieben und habe nach oben gefunkt, dass mir das merkwürdig ist. Mein Mädchen ist schnell abgestiegen und hat mich gewendet. Dann hat sie zu Fuß probiert, wo der Boden fest genug ist und mich da lang geführt. Das kleine Rinnsal war leider nicht mehr trinkbar, aber probieren musste ich es eben doch – fand mein Mädchen schon sehr eklig, als meine Schnute dann voller Matsch war, aber das ist mir halt egal.
Als das Problem gelöst war, ist sie wieder aufgestiegen und ich habe sie den Rest der Strecke zurück zur Wackelkiste getragen wie so ein Gentleman. Dafür durfte ich mir auch mal ein leckeres Zweiglein genehmigen, auch wenn die Verspeisung mit dem Gebiss eine große Herausforderung darstellte. Aber diese junge Hainbuche, die ist einfach zu köstlich!
Als die Wackelkiste in Sicht kam, hab ich nochmal auf den Weg geschaut, auf dem wir gestartet sind und mein Mädchen meinte, ich hätte wohl noch Lust auf eine zweite Runde? Eines Tages machen wir das mal, hat sie gesagt: eine Runde reiten, Pause an der Wackelkiste und dann noch ne Runde los. Das ist beim Distanzritt nämlich auch so, das muss man können als Distanz-Pony!
Aber nicht dieses Mal. Ich war doch etwas kopfmüde von der vielen Verantwortung. Etwas über 8km waren wir gemeinsam unterwegs!
Und jetzt schwebt mein Mädchen auf Wolke 7 oder 8 und hat große Pläne für die Zukunft. Nun, wir werden sehen, der Sommer liegt noch vor uns!