Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 297

Erinnert ihr euch an meine Wackelzähne? So nach und nach habe ich meine Milchzähne ausgetauscht gegen erwachsene Zähne. Jetzt bin ich in der letzten Runde! Mein letzter erwachsener Zahn ist da! Noch ist er ziemlich klein, aber das ändert sich schnell. Wenn die Schneidezähne dann alle so weit runter gewachsen sind, dass sie Kontakt miteinander haben, dann dürfte ich theoretisch den ersten Distanzritt starten. Also bin ich dann irgendwie sowas wie erwachsen oder? Der Rest von meinem Körper wächst dann zwar noch ein bisschen, aber eben nur ein bisschen. Mein Mädchen guckt mir ja zu gern ins Maul, sie will immer wissen was da los ist. Ich lass mir das gefallen – wegen der Kekse, ihr wisst schon.

Auch sonst bin ich sehr erwachsen geworden. Schaut nur mal diese Fotos von mir an!

2019, 2020, 2021,2022

Mein Mädchen könnte sich das den ganzen Tag anschauen. Wenn sie nicht noch viel lieber mich im Original anschauen würde!

Ich hab mir auch noch was neues überlegt, um sie glücklich zu machen. Wenn ich ganz oben bei den Nachbarn stehe (da sind jetzt zwei andere Pferde als früher! Das fand ich anfangs enorm spannend. Jetzt hab ich mich dran gewöhnt und die beiden haben sich an mich gewöhnt. Wir stehen gern mal zusammen – mit dem Zaun zwischen uns – und unterhalten uns) – also wenn ich ganz oben bei den Nachbarn stehe und mein Mädchen rufen höre („Duncan Dhuuuuuuu!“) dann antworte ich ihr manchmal mit einem fröhlichen kleinen Wiehern. Dann freut sie sich sooooo doll! Danach mache ich es genau wie sie: bevor ich aufbreche, nehme ich mir einen Snack mit! Dann lacht sie immer, weil ich nie gleich los gehe, sondern immer erst noch zwei Maulvoll nehme von was auch immer ich da gerade so finde. Sie packt sich auch immer was zu essen ein wenn wir losziehen! Dann gehe ich zu ihr und hole mir meinen Begrüßungskeks. Manchmal finde ich aber auch, dass es doch völlig reicht, wenn sie mich ruft und ich zurück rufe. Dann ist alles gesagt und jeder könnte wieder seiner Wege gehen. Aber das findet sie ja nicht. Wenn sie mich ruft, soll ich bitte auch kommen. Na gut. Wenn dann auch was schönes passiert habe ich ja nichts einzuwenden.

Drückt mir mal die Daumen, dass wir heute endlich mal wieder ausreiten gehen!

Euer sehr erwachsener Sir Duncan Dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 296

Wisst ihr was, liebe Menschen? Mein Mädchen und ich waren jetzt schon über 1000km zusammen unterwegs! Stellt euch mal vor, wir wären das von zu hause aus los gelaufen und immer nach Norden, dann wären wir jetzt schon mitten in Schweden! Das würde uns schon auch gefallen, sagt mein Mädchen. Aber wir könnten halt unser Zuhause nicht mitnehmen, das ist das Problem. Also sind wir – weil es hier ja auch einfach so schön ist – immer wieder nach hause gekommen.

Jetzt hatten wir 1000km lang Zeit, uns richtig gut kennen zu lernen. Wir haben uns manchmal gestritten (vor allem übers Tempo beim Spazierengehen und darüber ob ich kneifen darf), aber die meiste Zeit haben wir uns wirklich gut vertragen. Und es wird immer besser. Wir sind ein richtig gutes Team geworden! Mein Mädchen vertraut mir jetzt auch mehr. Ich bin schon ganz vernünftig geworden, sagt sie, und mit ihr bin ich (meistens) ein perfekter Gentleman. Wenn ich raufen möchte, gehe ich zu einem meiner Kumpels. Mein Mädchen möchte nicht raufen, das hab ich kapiert. Sie hat auch Sachen kapiert. Dass ich es nicht mag, wenn man mir am Wallehaar rum fummelt zum Beispiel. Dass ich den Sattelgurt nicht so fest mag und dass ich fremde Pferde einfach immer aufregend finde, aber trotzdem nichts schlimmes mache (naja, manchmal findet sie es schon schlimm, aber niemand kommt zu Schaden dabei).

Die allermeisten von den 1000km ist sie neben mir her gelaufen. Manchmal auch hinter mir her. Gelegentlich ist der Mann mit mir gelaufen und mein Mädchen hat sich von Diego tragen lassen. Aber grob überschlagen habe ich sie inzwischen wohl auch schon 120km getragen. Und das völlig fehlerfrei, sagt mein Mädchen! Und wenn sie das sagt – bei ihren Ansprüchen! – dann ist das wahr.

Ich hoffe, dass es noch viel, viel mehr Kilometer werden. Diesen Sommer waren wir gar nicht so viel unterwegs, dauernd war es heiß, oder zu viele Stechviecher wollten uns aussaugen. Oder es hat gewittert, oder mein Mädchen hatte keine Zeit. Aber sie hat versprochen, dass wir jetzt wieder mehr machen. Nur leider nicht in Kilometern denn die Dienstagsausflüge haben jetzt Pause – was soll das denn? Weil das Mädchen vom Ausreitkumpel gerade umzieht und sooooo viel zu tun hat. Und weil es schon wieder so früh dunkel wird. Also muss ich mich mit den Ausflügen auf Diego und den Mann verlassen. Aber mein Mädchen will ja jetzt eh ein Dressurpony aus mir machen, so mit richtiger Ausbildung und so. Ohne Kilometer. So lange die Keksrate stimmt, ist das ok. Aber nicht vergessen, mein Mädchen, die Kilometer dürfen mir nicht zu kurz kommen! Damit wir für die nächsten 1000 keine drei Jahre brauchen.

Euer Sir 1000km-Duncan Dhu of Nakel

Analyse

„Ich knicke immer in der linken Hüfte ein“ sagt meine Reitschülerin. Es kribbelt mich, meine übliche Antwort zu geben: „dann lass das doch!“ Ein kleiner, gemeiner Scherz, den ich gern mal mache wenn Reitschülerinnen mir genau selbst erklären können, was sie falsch machen. Natürlich ist völlig klar, dass es ihnen anscheinend nicht gelingt, es zu lassen, sonst würden sie mich ja nicht um Hilfe bitten. Und das ist eins der Dinge, die ich von der wunderbaren Amanda Barton gelernt habe und die für mich das Unterrichten interessant machen. Natürlich kann ich – wie es früher im Reitverein war – meiner Schülerin jetzt jede Minute zwei mal sagen, dass sie nicht in der Hüfte einknicken soll. Oder aber ich helfe ihr, sich selbst zu helfen. Erst mal bin ich im Vorteil, denn meine Schülerin sitzt gar nicht auf ihrem eigenen Pferd, sondern auf Diego, der sie heute eine Einheit lang unterstützen soll, für ihr eigenes Pferd zu lernen. Also schicke ich sie erst mal los mit dem Auftrag, zu fühlen, ob sie denn auf Diego auch in der linken Hüfte einknickt. Es ist nicht meine Aufgabe, ihr das zu sagen, denn sie merkt es ja selbst. Und siehe da, die Antwort lautet „nein“! Auf Diego passiert ihr das nicht. Gut für uns, denn jetzt hat das Rätselraten, warum das passiert und sie es nicht verhindern kann, ein jähes Ende gefunden: das Pferd ist „schuld“. Bzw der Mensch, der das Pferd nicht richtig ausgebildet hat, so dass es jetzt den Rumpf falsch rotiert und die Reiterin nach außen setzt. Also müssen wir gar nicht sitzen üben, sondern Diego darf ihr erklären, wie man einem Pferd hilft, richtig zu rotieren und das Gewicht gleichmäßig zwischen den Schultern zu verteilen.

Diese Art von Analyse fehlt manchmal im Reitunterricht und die Reiterinnen wundern sich, dass sie nicht weiterkommen. Sie drehen an der falschen Stellschraube und betreiben quasi Symptombehandlung, weil sei keine Erklärung für das haben, was da eigentlich schief läuft. Manchmal frage ich auch, wenn Schülerinnen mir sagen was sie „falsch“ machen „Ja warum machst du es denn dann?“ (zu viel treiben, zu viel ziehen oder ähnliches) und oft bekomme ich eine Antwort, die das Problem genau aufzeigt. In Wirklichkeit haben wir ja Gründe für das was wir tun. Manchmal sind es halt blöde Gründe (wie beim Frustessen, denn natürlich hilft Essen nicht gegen Frust). Beim reiten liegen diese Gründe sehr, sehr oft in der mangelnden Ausbildung des Pferdes. Das Pferd hat die Hilfen nicht richtig verstanden und kann sie daher nicht umsetzen. Der Reiter versucht, über das Verstärken der nicht verstandenen Hilfen das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Das kann ja nicht klappen! Und obwohl wir das eigentlich alle wissen, passiert es uns dauernd wieder. Es scheint schwer für uns Menschen zu sein, dann den Schritt zurück zu treten und eine Stufe weiter unten wieder anzufangen, obwohl es so, so viel erfolgreicher ist.

Manchmal, wenn Pferde komische Verhaltensweisen zeigen, ist nicht unmittelbar festzustellen, woher das kommt. Dann müssen wir vielleicht mal ausprobieren. Und manchmal, wenn Reiter schlechte Angewohnheiten haben, ist es nur das: eine schlechte Angewohnheit. Dann kann es helfen, wenn ich jede Runde darauf hinweise, bis das Gehirn eine neue, bessere Gewohnheit abgespeichert hat. Aber vorher möchte ich immer die Frage stellen, warum das passiert, was Pferd und/oder Mensch da tun. Denn fast immer liegt in der Antwort auf diese Frage die Lösung des Problems.

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 295

Merlin hat ja sein Separee zum extra fressen. Mit dem Tor wo er selbst raus gehen kann wenn er den 100. Eimer geleert hat. Diego findet das sehr ungerecht. Warum darf er das nicht auch? Und wenn Diego ungeduldig wird, dann schiebt er gern mal seinen Vorderhuf in so ein Tor rein. Normalerweise weiß er, wie er den Huf da wieder raus bekommt. Aber halt nur, wenn das Tor fest zu ist! Diesmal – ach du Schreck – kam das Tor ihm dann entgegen! Ende vom Lied: Tor kaputt, Diegos Bein kaputt. Naja zum Glück beide nicht irreparabel. Diego hatte zwei üble Schürfwunden und ein dickes Bein, aber gehumpelt hat er nicht. Er hat sich an die Grundregel gehalten die uns unser Mädchen immer einbläut: erlaubt ist nur, was ohne Tierarzt wieder vollständig verheilt. Ok. Er hat halt tausendmal am Tag Wundpflege drauf bekommen und dann ist es wieder gut geworden. Das Tor haben die Menschen wieder zusammengesteckt. Dann haben sie einen neuen Plan ausgeheckt. Das war wieder ganz schön viel Arbeit! Einen ganzen Vormittag haben sie gebaut und dabei ordentlich geschimpft, dass man sich immer gute Sachen ausdenkt und die Ponys dann andere Ideen haben. Aber mein Mädchen war auch ein bisschen froh: ausnahmsweise war es nicht eins von ihren Ponys, das den Quatsch gemacht hat! Diego macht normalerweise ja überhaupt nie Quatsch. Aber diesmal halt schon!

Kaputt!
Die andere Hälfte hängt noch….

Damit wir es alle endgültig kapieren, hat sie dann noch die Tür beschriftet: Merlins Reich. Jaaaaa na gut. Wobei wir da schon auch rein gehen können, nämlich dann, wenn Merlin uns die Tür aufmacht. Dann suchen wir die Reste zusammen, die er da liegen lässt und das dürfen wir dann auch. Merlin kann nämlich beim raus gehen die Tür einhaken wenn er will – er mag es nicht, wenn sie ihm so doll gegen den Bauch dotzt. Deswegen haben die Menschen es extra so gebaut, dass er es einhaken kann, dann bleibt es offen. Macht er aber nicht immer.

Jetzt passt kein Huf mehr durch. Diego ist nicht amüsiert!

Mein Mädchen sagt, jetzt haben sie sich so viel Arbeit gemacht, jetzt muss Merlin noch ganz lange leben. Hat er aber auch vor. Und dann sagt sie, wird das nächste Pony alt und bekommt extra Eimer im Separee. „Wer denn?“ hat der Mann gefragt. Na Caruso natürlich! Der ist nämlich auch schon alt – nur weiß keiner wie alt genau. Jedenfalls alt genug um bald extra Futter zu brauchen. Bis ich alt bin und extra Eimer bekomme, dauert es noch ewig, sagt mein Mädchen. Schade. Aber dafür bekomme ich viele Kekse von ihr, wenn ich tolle Sachen mache – ein kleiner Trost.

Euer Sir Duncan dhu of Nakel (der es diesmal nicht gewesen ist!)

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 294

Gestern waren haben wir meine neuen Hufschuhe angepasst! Na das war ja wieder ein Getüddel. Ich bin wie mein Mädchen (sagt sie): mir passt nix von der Stange. Meine alten Hufschuhe sind ja jetzt zu klein und ich soll ein neues Modell bekommen, damit der Abrollpunkt besser passt. Der ist sonst doch zu weit vorn und das ist gar nicht gut für meine Beine, besonders wenn wir mehr traben. Also habe ich jetzt neue Hufschuhe bekommen. Aber so einfach ist das nicht! Obwohl es eine „w“ – Version für breitere Hufe ist (wie meine), sind die nämlich zu schmal. Nun kann man diese Dinger aber anpassen. Dafür ist vor allem eins nötig: viiiiiiiiiel Geduld von meiner Seite. Aber ihr wisst ja: wenn die Keksrate stimmt…… Also der Mann hat die Hufschuhe geföhnt, bis sie weich wurden. Dann musste ich sie anziehen (lassen), dann haben die beiden darauf herum gehämmert damit sie richtig an meinem Huf sitzen. Dann etwas warten bis alle abgekühlt ist. Dann nochmal gucken. Dann den Ballenhalter anschrauben und einstellen, das Ballenpolster festtüddeln. Naja, beim zweiten Schuh ging es zumindest etwas schneller als beim ersten.

Der Mann föhnt, ich muss warten
Jetzt sitzt alles gut! Leider gibt es das Polster nicht in grün oder orange, da müssen wir uns mal beschweren!

Als dann endlich alles fest war, durfte ich probelaufen. Ach, eigentlich ganz gemütlich, die neuen Puschen! Und dann – so ein Glück! – haben wir gleich noch einen kleinen Ausritt zum testen gemacht. Nach dem ganzen stillstehen bin ich ordentlich los marschiert und wir sind auch ein bisschen getrabt. Die Schuhe haben gut gesessen und ich fand sie wirklich fein zum laufen. Hinten bleibt erst mal alles beim alten sagt mein Mädchen, aber sie hat bemerkt dass es da auch etwas knapper geworden ist….

Auf dem Ausritt war mein Mädchen dann noch extra mutig: wir sind den ganzen Grasweg durch getrabt, das heißt auch bergab! Sie hat dann immer Angst ich könnte stolpern und auf der Nase landen. Aber ich stolper ja gar nicht mehr so viel. Und ich weiß ja jetzt auch was sie meint, wenn sie sagt „Kopf hoch“ und dann mach ich das auch. Also sind wir da fein durchgetrabt (und haben vom Distanzreiten geträumt). Und nachher, als uns ein paar Reiter entgegen kamen, war mein Mädchen nochmal ganz besonders mutig und ist zum ersten Mal auf meinem Rücken sitzen geblieben! Diego ist zwischen uns und die fremden Pferde gegangen und mein Mädchen hat ganz doll geatmet und versucht, sich zu entspannen. So fremd waren die Fremden gar nicht, die kommen öfter bei uns vorbei. Trotzdem: ich will doch zeigen wie hübsch ich bin! Also hab ich einen schönen Kragen gemacht. Ein kleines bisschen tänzeln wollte ich auch gern aber das fand mein Mädchen doof, da hab ich es gelassen. Nur halt das Wallehaar in Pose geworfen, das muss dann schon sein. Sieht sie auch ein. Nachher war sie wieder super stolz auf mich und – das ist neu – auch auf sich selbst, weil sie sich das getraut hat. Also: ein sehr gelungener Sonntag!

Euer neu beschuhter Sir Duncan Dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 293

Neulich kam mal wieder Besuch. Das ist immer eine große Attraktion hier, weil es sonst so ruhig ist bei uns. Kam also eine nette Dame in den Paddock, die eine Reitstunde mit Diego nehmen wollte. Ich bin dann gleich mal gucken gegangen, die sah doch sympathisch aus! Aber was soll ich euch sagen? Begrüßt wurde ich von ihr mit den Worten „Du bist ja noch kleiner als ich dachte!“ Hallo? Ich bin riesig geworden! Ein stolzer, prächtiger, beeindruckender Hengst bin ich! Wobei ok, die Dame war wirklich selbst sehr groß. Aber trotzdem. Ich habe ihr nur verziehen, weil sie mich so zauberhaft fand und entzückend und so. Naaaaaa gut. Dann will ich das „klein“ mal überhört haben.

Diego hat ihr dann was übers reiten beigebracht. Diego liebt solche Unterrichtsstunden, weil er nicht viel arbeiten muss und dafür ohne Ende Kekse kassiert. Ich will das auch endlich machen dürfen! Diego lässt die Leute immer ihre Fehler fühlen, sagt er, dann darf er anhalten und mein Mädchen erklärt lang und breit was da passiert ist und warum. Dann geht Diego ein oder zwei Runden und kontrolliert ob der Mensch da oben es jetzt besser kann, dann ist schon wieder Erklärstunde. Er sagt aber, meistens ist das nur beim ersten Mal so. Wenn die Reiterinnen dann wiederkommen, dann muss er mehr arbeiten. Das findet er dann schade. Aber er mag inzwischen ganz gern erklären. Früher war er da manchmal unsicher, hat er mir erzählt. Aber jetzt weiß er wie es geht: er macht ganz genau das, was die Reiterin da oben sagt, auch wenn es Blödsinn ist. Das ist wichtig, damit die Reiterin versteht, was sie da tut. Und Diego findet es toll, wenn der Mensch da oben auf seinem Rücken dann plötzlich in Begeisterungsstürme ausbricht, weil der Groschen gefallen ist. Dann lässt Diego sich feiern (und bekommt NOCH MEHR Kekse!).

Diego hat das gut erklärt. Jetzt will er Kekse!

Als Diego dann genug erklärt hatte, durfte ich auch nochmal dran sein. Mein Mädchen hat mit mir reiten geübt und die Dame hat zugeschaut und mich angefeuert und davon geschwärmt was für tolle Augen ich hab. Als wir fertig waren hat sie noch mit mir geschäkert. Mein Mädchen stand etwas weiter weg um Fotos zu machen und plötzlich macht die Besuchsdame so eine Handbewegung und ich schau zu meinem Mädchen und denke: diese Geste kenne ich doch! Dann hab ich mich erinnert: das haben mein Mädchen und der Mann mal mit mir geübt, da durfte ich immer vom einen zum anderen laufen und hab immer bei Ankunft einen Keks bekommen! Also bin ich los, schnurstracks zu meinem Mädchen. Hat geklappt! Sie hat zwar doll gelacht, weil das nicht so gemeint war, aber ich hab trotzdem einen Keks bekommen. Dann durfte ich das noch ein paar mal hin und her machen – großer Spaß!

Du bist nett! (Ich vergesse das, was du über meine Größe gesagt hast)
Die Geste kenne ich doch?

Ob ich wohl auch irgendwann Menschen unterrichten darf? Mein Mädchen sagt, wenn ich Lust hab, kann ich das auch mal machen, aber dafür muss ich selbst erst noch mehr wissen und können. Erst mal bin ich dran mit lernen. Na gut, so lange die Keksrate stimmt!

Euer besuchter Sir Duncan Dhu of Nakel

Equipment

„An welchen Stellen haben Deine Füße Kontakt mit dem Steigbügel?“

So, nun gibt es dazu eine Lehrbuchantwort. Und eine individuelle. Und die individuelle hängt von so vielen Faktoren ab: die Form und Beweglichkeit der Reiterhüfte. Die Länge der Beine in Relation zur Größe des Pferdes. Die Rumpfform des Pferdes. Die Länge der Steigbügelriemen – die wiederum mit der Form des Sattels zusammenhängt aber natürlich auch mit der Frage was man reiten möchte und mit welcher Steigbügellänge man sich wohl fühlt. Wieso reiten dann fast alle mit den gleichen Steigbügeln? Das kann nicht sein. Und immer öfter stoße ich auf solche kleinen Dinge, in denen jeder macht was alle machen und gar nicht geschaut wird ob das passt.

Schlimmer wird es beim Sattel. Da komme ich zu einer Reitschülerin die besser sitzen möchte und muss leider fest stellen dass das in dem Sattel gar nicht geht. Regelmäßig wird die Sattlerin fürs Pferd geholt, damit auch ja alles passt (und leider passt es trotzdem oft nicht!). Dass aber die Reiterin in diesem Sattel im Hohlkreuz sitzen muss, wird nicht beachtet. Dass das Sattelblatt zu gerade geschnitten ist für die benötigte Steigbügellänge – egal.

Zügel! Da tun es ja noch die alten aus dem Schrank. Verdreht, hart und mit Stegen dazwischen. Die werden mit Karabinern ins Gebiss gehängt. Dann werde ich gefragt, wie die Zügelverbindung feiner werden kann – ja so halt nicht.

Es wird viel gemeckert (zu Recht) über Reiter, die versuchen, Reitunterricht durch Equipment zu ersetzen. Dem gegenüber stehen die Reiter, die meinen, mit der Ausrüstung von der Stange müsste jeder Reiter jedes Pferd reiten können, wenn er denn nur gut genug ist. Beides funktioniert nicht.

Was war mein Leben einfach, als ich ohne Zaumzeug auf dem Platz geritten bin! Ein leichtes Pad zwischen mir und dem Pferderücken, zwei kurze Gerten, fertig war die Ausrüstung. Dann kam Finlay und wollte was anderes. Ein Zaumzeug musste her. Ich hatte Glück, konnte mir EIN Bosal anfertigen lassen für Merlin und Finlay, weil es beiden gepasst hat. Und – noch mehr Glück – heute passt das selbe Bosal meinem Duncan. Da habe ich viel Geld gespart. Auch Finlays alter Sattel – der zwar nur eine Übergangslösung ist, aber eben immerhin das – passt auf Duncan. Aber bei den Steigbügeln geht es schon los. Ich bin schrecklich, was Steigbügel angeht. Und meine Lieblingssteigbügel hatten keinen Korb. Ich habe aber aus meinem letzten Distanzritt mit Finlay gelernt: das Pony war müde, ich bin viel gelaufen. Leider sind meine Reitschuhe keine Laufschuhe und es war endlos unbequem und anstrengend. Jetzt habe ich bequeme Wanderschuhe, die möchte ich gern auch zum Reiten tragen. Ein Korb muss also an die Steigbügel, damit mein Fuß nicht durchrutschen und hängen bleiben kann. Alle Steigbügel mit Korb finde ich aber unbequem. Und so muss die Haus- und Hofschneiderin ran, die mir einen Korb an meine Lieblingssteigbügel baut (Duncan berichtete darüber). Jetzt habe ich es bequem und sicher und ich merke, was für ein großer Unterschied das ist. Wenn man auf Distanzritt will – selbst auf einen ganz kleinen – ist man stundenlang mit dem Pferd unterwegs. Viel Schritt, aber später auch viel Trab. Wehe, wenn da die Reithose oder der Steigbügelriemen scheuert. Wehe, wenn der Sattelgurt nicht richtig am Bauch des Pferdes sitzt (mein neuestes Thema, denn Duncan hat anscheinend eine sehr spezielle Bauchform an die nichts so richtig passen will).

Aber auch im Schülerinnenkreis: dieses Gebiss ist dem Pferd zu groß, zu klein, zu dick oder zu dünn. Oder die ach so pferdefreundliche gebisslose Variante rutscht dem Zausel am Kopf umher. Hier quetscht der Genickriemen den Ohransatz (so oft! Bitte schaut danach!), dort rutscht ein Nasenriemen herunter, wenn man ihn nicht viel zu fest anzieht. Ganz zu schweigen von Gerten und Peitschen, bei denen sich die wenigsten auskennen. So wird irgendwas verwendet. Ein hektisches Pferd mit einer Bogenpeitsche anzufuchteln ist aber eine blöde Idee und einen Energiesparer mit einer flexiblen Dressurgerte ins vorwärts zu motivieren klappt fast nie. Umgekehrt wird der Horsemanship-Stick nicht viel weiterhelfen, wenn es an die Piaffe geht. Fast jedes Werkzeug hat seinen eigenen Sinn und taugt nichts, wenn man es zweckentfremdet benutzt.

Ich finde, wir reden zu wenig über Equipment. Und wir probieren zu wenig aus. Erst neulich habe ich eine ehemalige Schülerin wieder gesehen (die jetzt leider sehr weit weg wohnt) und wir haben ein Unterrichtsstündchen gemacht. Ihr Pferd war plötzlich nicht mehr gebisslos unterwegs und ich fragte überrascht nach. Sie hatte mir immer gesagt, Gebiss geht bei ihm nicht, das hat man im Beritt versaut. Dabei hätte ich mir gewünscht sie könnte ihn mit Gebiss reiten denn ohne wirkte das alles sehr unglücklich. Jetzt erzählte sie von ihrer neuen Reitlehrerin, die ihr ein Gebiss mitgebracht hätte und siehe da: Pferd glücklich, Reiterin glücklich. Toll! Es lag nämlich nicht am Gebiss an sich, sondern an DEM Gebiss was benutzt wurde und dem Pferd nicht behagte.

Es wird hierzulande zu wenig getauscht und verliehen, finde ich. Ich versuche da mit gutem Beispiel voran zu gehen und und leihe und verleihe Equipment wo immer es geht. Kein Mensch kann und sollte alles gleich kaufen müssen um es ausprobieren zu können. Aber auch online gebraucht kaufen und verkaufen ist natürlich eine gute Option. Wir können unseren Pferden nun mal nicht den Katalog hin halten und fragen, was sie gern möchten. Es liegt an uns, immer wieder zu überprüfen, ob es nicht noch besser geht. Und wir dürfen da auch an uns selbst denken, denn wenn wir mit unpassendem Equipment kämpfen, bleiben wir selbst unterhalb unserer Möglichkeiten. Es lohnt sich immer, anderen Reitern über die Schulter zu schauen: so reite ich neuerdings mit Stulpen anstatt Lederchaps. Da mir im Gelände immer die Steigbügelriemen das Schienbein malträtieren, hatte ich bisher Chaps an. Wer hätte denn gedacht, dass einfache Wollstulpen um ein vielfaches gemütlicher sind? Und nicht, wie man vielleicht meinen möchte, nach 2 Ausritten hinüber sind. Hab ich von meiner Freundin gelernt. Kostenpunkt: Null Euro, denn Stulpen habe ich eh zu hause. Nach erfolgreichem Testen kaufe ich mir jetzt ein paar extra dicke. Für den Ritter brauche ich einen anderen Sattelgurt. Zwei habe ich bereits gebraucht gekauft, beide sitzen nur so einigermaßen. Also werde ich sie über kurz oder lang wieder verkaufen und andere ausprobieren, nützt ja nix. Wenn ich eins gelernt hab von den Distanzreitern, dann ist das, dem Equipment VIEL mehr Aufmerksamkeit zu geben. Nur weil unsere Pferde eine halbe Stunde oder Stunde etwas ertragen, heißt das nicht, dass es wirklich passt. Und wenn man dann länger unterwegs ist, dann zeigt sich das: Da scheuert was oder es drückt, engt die Atmung ein oder behindert die Schulter in der Bewegung. Seid kritischer mit der Ausrüstung, Euer Pferd wird es Euch danken. Und Ausprobieren schadet nicht, vielleicht erlebt Ihr die eine oder andere Überraschung!

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 292

Im Frühling und im Herbst gibt es immer ein paar Tage an denen mein Mädchen das Wetter einfach perfekt findet. Und dann kriegt sie einen Rappel und rennt hier draußen bei uns rum und schneidet den Zaun frei, baut um, lässt den Mann Pfosten setzen und lauter so Zeug. Neulich hat sie sanft an einem Pfosten gerüttelt um zu sehen ob der noch stabil steht, da machte es laut „krrrrrcks“ und sie hat noch lauter geflucht. Direkt am nächsten Tag kam sie mit dem Mann und hat ihm erklärt, wo sie jetzt die neuen Pfosten hin haben will. Das ist immer lustig, weil die Menschen dann erst drei mal aneinander vorbei reden, der Mann ein Loch an der falschen Stelle buddelt, während mein Mädchen zum 238402. mal zurück geht zum Stall um was zu holen, dann kommt sie wieder und sieht das Loch an der falschen Stelle und erklärt dem Mann nochmal wo sie den Pfosten haben will. Dann buddelt er ein neues Loch an der richtigen Stelle. Diesmal haben sie die Engstelle erweitert. Vorher war da so ein „Nadelöhr“. An sich ja kein Problem, aber wir stehen da sehr gern und äppeln da hin und weil es dann so eng war konnten wir nicht um die Äppel herum navigieren sondern haben sie platt getreten. Und das hasst mein Mädchen! Erstens weil sie dann mühsam alles zusammenkratzen muss und zweitens weil sie es gar nicht mag, wenn wir uns Äppel in die Hufe treten. Also hat sie einen kleinen Streifen Weide geopfert und den Weg verbreitert. Gut für uns, denn wir durften den neuen Streifen erst abgrasen und dann konnte ich im Anschluss noch den neuen Zaun sauber frei schneiden (ist ja auch wichtig!) dafür bin ich nämlich zuständig. Hat mein großer Bruder auch immer gemacht, sagt mein Mädchen.

Da könnt ihr noch erkennen wie schmal es vorher war
Ich bin Förster von Beruf….

Außerdem will sie dieses Jahr den Reitplatz wieder richtig schön kriegen. Wir haben da so wenig gemacht bisher und Merlin hat auch wenig gemacht und also ist da überall das Grünzeug gewachsen wo es gar nicht hin gehört. Jetzt will sie das alles wieder frei buddeln, damit sie über Winter ein Dressurpony aus mir machen kann. Ich bin noch nicht so ganz überzeugt, ob ich das will, aber mein Mädchen hat gesagt, das wird mir auch Spaß machen und sie hat versprochen, dass wir auch so viele Ausflüge wie möglich machen werden. Na gut dann will ich mal nicht so sein. Trotzdem: beim Freiförstern hätte ich auch helfen können, aber das wird mir ja dauernd untersagt! Jetzt muss sie die Arbeit halt allein machen. Pech!

Den Hufschlag wieder frei kämpfen

Mal sehen was ihr noch so einfällt diesen Herbst. Wir Ponys tanken derweil nochmal Kräfte für den Winter: Sonnenschein, Eicheln (zu wenige, mein Mädchen schnappt sich immer der Löwenanteil!), ein paar Äpfel, die den Weg in unseren Paddock finden (siehe Eicheln…) – alles saugen wir in uns auf. Dann machen wir daraus Winterfell und eine kleine Speckschicht, falls doch mal schlechte Zeiten kommen (die kommen! Weil mein Mädchen was von „Diät“ sagt und kalorienarmes Öko-Heu im Schober liegen hat …..).

Euer herbstiger sie Duncan dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 291

Scheint bei Euch auch so schön die Sonne? Mein Mädchen ist schon wieder im 7. Himmel. Sooooooo schönes Herbstwetter! Nachdem es ausgiebig geregnet hat, lassen wir uns den Sonnenschein gefallen. Das Laub wird schon bunt und das Licht ist wunderschön. Da muss man einfach einen Ausflug machen! Diesmal wieder mal ein Stück weiter weg in einen unserer Lieblingswälder. Oh da waren wir ja ewig nicht! Aber bevor es los ging hatte mein Mädchen da noch diese Idee…. Weil uns Ponys ja so schnell zu warm wird bei diesem Wetter – wir haben ja schon so viel Pelz! – fand sie, wir sollten wenigstens die Mähne geflochten kriegen. Nun kann ich das ja einfach nicht leiden, wenn man mir am Wallehaar rum fummelt. Und mein Mädchen kann flechten auch nicht so toll leiden, das fällt bei ihr unter die verhasste „Bastel“-Kategorie. Ich hab also gehampelt und sie hat geflucht und geschimpft. Aber am Ende war dann der Zopf doch ganz ok. Nur dass sie eine Strähne vergessen hatte – sie dachte die gehört nach rechts und das bisschen Wallehaar rechts wollte sie nicht flechten. Diese Strähne gehörte aber nach links und hing da jetzt so herum. Na, es ging ja nicht um Schönheit, sondern darum, dass auch die linke Seite meines Halses an der frischen Luft ist und ich besser gekühlt werde. Ob es den Aufwand wert war?

Eine Strähne ist ihr entgangen.

Endlich im Wald angekommen, sind wir dann wieder mal los gezogen um Reitwege-Schilder zu finden. Die stehen da neu und sind jetzt anders als vorher. Manchmal sind auch keine da wo welche sein sollten und an einer Stelle war ein Weg ausgeschildert der in Wirklichkeit irgendwie gar nicht existiert. Kurios! Aber da wo wir lang wollten ist es anscheinend überall erlaubt, also los. Die meiste Zeit waren wir im Schritt unterwegs und ich hab mich auch tempomäßig nicht lumpen lassen. Bin jetzt nicht herum gesaust aber gebummelt hab ich auch nicht. Später sind wir noch ein Stück getrabt, dann eine schöne Graspause. Ich wollte so gern was trinken, aber die Pfützen waren alle eklig.

Schön durch den Wald.

7,7km hatte mein Mädchen geplant aber irgendwie sind es 9,5km geworden. Da war ich am Ende doch einigermaßen müde, muss ich gestehen! In der Pause als sie neben mir her gelaufen ist, war ich dann sehr gemach unterwegs. Mein Mädchen hat gekichert und gesagt, ich hätte sie 2,5 Jahre durch die Gegend geschleift und ihr gesagt dass sie zu langsam ist und jetzt sei endlich ihre Zeit gekommen. Rache ist süß, meinte sie! Aber egal. Ich mag Ausflüge, so oder so. Am Ende, an der allerletzten Kreuzung, wollte ich dann links abbiegen. Da hat mein Mädchen sich schon wieder gefragt, ob ich wirklich so einen schlechten Orientierungssinn habe. Wo die Wackelkiste doch rechts von uns stand! Oder ob es mir einfach egal ist und ich irgendwo hin laufe. Jedenfalls könnte man mir nicht den Heimweg überlassen wenn man sich verlaufen hat, das steht fest! Zum Glück gibt es ja Diego, den Mann und wenn gar nix mehr geht das Smartphone, die wissen immer wo man ist und wo die Wackelkiste steht. Also eigentlich brauche ich mich da nicht drum kümmern.

Schön, schön, schön. Obwohl es anstrengend war.

Diego und ich haben dann die Heimfahrt für ein geschmeidiges Nickerchen genutzt. Es schläft sich ja so fein in der Wackelkiste! Einfach an der Wand anlehnen und wegdösen.

Na toll. Das hab ich jetzt von der Flechterei.
Einziger Trost: Diego sieht nicht besser aus….

Das war also unser Sonntag. Jetzt starten wir frohgemut in die neue Woche! Mal schauen was die so bringt.

Euer Sir Duncan Dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 290

Ich bin ja nicht so der große Kuschler. In der Regel spare ich mir kraulen und kratzen. Zum Glück ist mein Mädchen auch nicht so der große Putz-Fan, denn wenn sie mit der Bürste kommt, empfinde ich das eher als Zeitverschwendung. Ich will dann lieber schnell los! Aber manchmal finde ich es eben doch gut. Zum Beispiel jetzt im Fellwechsel, da juckt es einfach fies. Und zum Glück versteht mein Mädchen mich ja inzwischen ganz gut. Wenn ich sie so angucke, meine Lippe kurz mal vorstrecke und auffordernd Richtung meinem Hintern schiele, dann weiß sie, das sie mich mal kratzen soll. Macht sie dann auch. Aaaaaaaaah guuuuuuuut!

Bitte einmal Popo kratzen!

Wenn mein Mädchen nicht da ist, schnappe ich mir eben einen Kumpel zum kratzen. Am liebsten Gatsby, der hat die passende Größe und die richtige Kratzmethode.

Ich stelle mich etwas höher dann passt es noch besser mit der Größe.

Trotzdem hoffe ich dass das Gejucke bald wieder ein Ende hat, wenn das meiste Winterfell fertig ist. Dann halte ich lieber wieder meinen komfortablen Individualabstand.

Euer kratzender Sir Duncan Dhu of Nakel