Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu vom 8. Februar 2026

Am Freitag war dann meine große Freundin mal wieder da. Ja, so viele Freundinnen hab ich! Meine große Freundin hat schon öfter mal auf Schulpferden Reitunterricht gehabt und hat schon etwas mehr Übung. Leider ist sie aber noch nicht so vielen Pferden begegnet, die es wirklich gut hatten im Leben. Und wenn Pferde es nicht gut hatten in ihrem Leben, dann sprechen sie oft nicht mehr mit den Menschen, weil sie gelernt haben, dass ihnen eh niemand zu hört. Sie lassen vieles über sich ergehen, weil sie sich hilflos fühlen. Ich hingegen bin ja ein sehr gesprächiges und meinungsstarkes Pony. Ich habe gelernt, dass mir zugehört wird und ich eigene Vorschläge mit einbringen darf. Außerdem habe ich auch gelernt, Menschen eine beliebige Anzahl an Keksen in möglichst kurzer Zeit aus der Tasche zu ziehen. Das alles ist meine große Freundin noch nicht gewohnt. Sie lernt jetzt, mir gut zuzuhören. Außerdem lernt sie, sich selbst klarer auszudrücken. Ist doch nicht mein Job, zu erraten, was sie will! Sie ist ja so viel größer als meine winzige Freundin. Bei der drücke ich nochmal ein Auge zu und sorge dafür, dass sie Erfolg hat. Aber meine große Freundin darf sich ruhig richtig ins Zeug legen und sich verständlich ausdrücken. Wenn ihre Worte nicht zu dem passen, was ihr Körper sagt, richte ich mich natürlich nach ihrem Körper – denn Körpersprache ist meine Muttersprache und das bleibt auch so, Stimmkommandos hin, Stimmkommandos her. Jetzt lernt sie, ihre Wege zu planen, ihren Raum zu kennzeichnen, meine Wege zu planen und immer nur eine Sache zur Zeit zu machen. Mir Zeit zu lassen zum Nachdenken, wenn ich sie brauche aber auch schnell genug auf meine Fragen zu antworten, denn wenn ich nicht zügig eine Antwort bekomme, interpretiere ich das zu meinen Gunsten als „ja“. Und wenn eine Lücke im System ist und ich keine Anweisungen bekomme, weil sie abgelenkt ist, dann denke ich mir was eigenes aus. Bleibe stehen oder biete mal einen schönen spanischen Schritt an, weil ich mich dann so toll finde.

Mein Mädchen sagt, ich kann jetzt zum dritten Mal die Erfahrung sammeln, dass Menschen besser werden, wenn man ihnen nur die Zeit gibt. Damit meint sie, ich hätte diese Erfahrung ja schon bei meiner kleinen und bei meiner winzigen Freundin gemacht. Aber ich finde diese Zählung falsch, denn ich mache diese Erfahrung auch bei meinem Mädchen! Die wird auch besser, langsam aber stetig. Geduld zahlt sich aus, das hat Merlin mir schon immer gesagt. Der hat schließlich viele, viele Jahre in mein Mädchen investiert… Also ich sage es mal so: ich fange an, zu begreifen, dass man mit euch Menschen eine schier endlose Geduld braucht, weil ihr soooooooo langsam lernt. Aber so lange dabei die Keksrate stimmt…

Heute hat mein Mädchen uns die Hufe geraspelt. Und dann hatte sie genug von kaltem Schneematschwetter und hat beschlossen, dass wir frei haben und nix arbeiten. Also habe ich mir Gatsby geschnappt und die 23413897. Spielrunde eingeleitet, während mein Mädchen staunend am Fenster stand und sich wunderte, wie wir bei diesen Bodenverhältnissen immer noch völlig rutschfrei über den Paddock sausen können. Allhufantrieb sag ich da nur!

Euer geduldiger Sir Duncan Dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu vom 3. Februar 2026

Ui, das ist aber kühl diesen Winter! Da kommt so ein eisiger Ostwind bei uns an, dass sogar Diego mal den Kragen hochklappt und sein Fell aufstellt! Da hat mein Mädchen nicht schlecht gestaunt, das sieht sie ja selten bei ihm. Wir anderen sehen schon lange aus wie große Plüschkugeln. Caruso trägt wieder seine zwei Decken übereinander, er hat zwar ein schön aussehendes Winterfell aber es ist irgendwie nicht winddicht und so kriegt er immer das Frieren, wenn so ein kalter Wind daherkommt. Und sogar Merlin hat zum ersten Mal in diesem Winter beschlossen, dass er eine Decke möchte. Mein Mädchen ist ja zu faul, die Decken vorne aufzumachen und zieht sie deshalb über den Kopf. Wenn sie nicht weiß, ob Caruso oder Merlin eine Decke möchten, hält sie also die Decke hin und die beiden stecken die Köpfe durch – oder eben nicht, wenn sie keine Lust auf Decke haben. Caruso hat das so perfektioniert, dass er aussieht als würde er durch einen Reifen springen wollen. Merlin hat neulich noch gesagt, er will das alles nicht. Aber als dann der kalte Wind kam, hat er es sich überlegt. Ich bekomme ja keine Decke angeboten, weil ich etwas Speck verbrennen kann und noch jung und fit bin. Kein Problem, ich habe schließlich schottisches Fell. Und Diego braucht eh keine Decke, der friert einfach nie.

Aber eins ist bei dem Wetter doch anders: der Hunger! Ich möchte am liebsten den ganzen Tag essen und darf das ausnahmsweise auch. Gestern Abend meinte mein Mädchen, ich könnte vor der nächsten Mahlzeit noch was arbeiten, aber zum Glück hat sie auf mich gehört, als ich gesagt habe, dass ich viel zu hungrig bin. Sie hat also die Arbeit gestrichen und mir lieber meine Schüssel serviert und Heu nachgelegt. Jetzt achtet sie darauf, dass wir auch tagsüber immer Heu im Netz haben, nachts sind ja eh Schmause-Nächte mit Heu satt wenn es so kalt ist.

 Heute habe ich wohl wieder frei, weil sie schon genug kalten Wind um die Ohren hatte. Sie schmiert sich schon immer Walrossfett ins Gesicht gegen den kalten Wind (nein, nicht wirklich. Sie nennt es nur so). Wie kann man auch so doof sein, sich vorm Winter kein Fell wachsen zu lassen? Ihr Menschen seid wirklich nicht gut ausgestattet. Auch das Laufen auf dem vereisten Boden geht mit euren zwei Beinen überhaupt nicht gut. Eure komischen Füße haben null Grip und wenn einer wegrutscht dann bleibt gleich nur noch einer übrig. Das Mädchen von Gatsby lag neulich schon plötzlich auf dem Hintern! Wir hingegen haben mehr Profil und Allrad-Antrieb, wenn mal ein Bein wegrutscht sind noch drei andere da. Nicht, dass wir nie auf der Nase landen würden, ist mir beim Spielen neulich auch passiert. Aber ich kann halt weiterhin auf 200km/h beschleunigen und habe gute Chancen, dass es klappt, während mein Mädchen in Tippelschritten über den Paddock kriecht und schimpft, wenn sie nicht genug Traktion hat um die Schubkarre zu bewegen. Wenn sie mich spielen sieht, wird sie immer etwas bleich um die Nase, aber ich weiß doch, was ich tue.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Wasser. Mein Mädchen macht sich ja immer schon im Voraus Sorgen, das ist eindeutig eine ihre Kernkompetenzen. Also hat sie sich gefragt, ob wir wohl genug trinken, wenn es so kalt ist. Wir haben eine frostfreie Tränke mit so einem Ball, den wir ein bisschen runterdrücken müssen, um ans Wasser zu kommen. Die läuft auch gut, aber da kommt halt kaltes Wasser raus. Nun meinte mein Mädchen, sie könnte uns animieren, vielleicht etwas mehr zu trinken und hat eine „Teeparty“ gemacht. Zwei verschiedene Sorten Kräutertee, ordentlich lang durchgezogen und dann eine große Tasse davon in einen Bottich mit warmem Wasser. Ja, kann man mal so machen. Aber begeistert waren wir jetzt nicht unbedingt. Jetzt will sie das ganze nochmal mit Früchtetee testen. Ich persönlich fresse aber am liebsten einfach etwas Schnee oder kaue etwas Eis, das knirscht und kracht so schön zwischen den Zähnen!

Unsere Äppel frieren am Boden fest, was zur Folge hat, dass er Mann meinem Mädchen beim Absammeln hilft, indem er vorne weggeht und alles mit seiner Tomaten-Hacke loshackt, bevor sie es einsammelt. Manchmal spritzen dann die gefrorenen Bollen in alle Richtungen davon, das ist Golf für Arme, sagt der Mann.

Mal sehen, wie der Winter weitergeht. Am Samstag soll es regnen, mein Mädchen fürchtet sich schon, denn danach soll es wieder frieren. Ob wir dann alle Schlittschuhe anbekommen?

Gut, dass wir unsere kleine Halle haben, da können wir windgeschützt stehen, trocken liegen und ich kann mit meinem Mädchen schöne Dinge mache (wenn sie sich aus ihrer warmen Höhle traut).

Haltet Euch schön warm, liebe Menschen!

Euer gut für den Winter gerüsteter Sir Duncan Dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu vom 27. Januar 2026

Kaum war meine winzige Freundin am Donnerstag weg und ich hatte ein bisschen verschnauft, kam auch schon die nächste: meine kleine Freundin! Mein Mädchen hat ihr vorgeschlagen, dass wir ja mal wieder Fußball spielen könnten und sie war einverstanden. Und ich auch! Ball! Schuss! Ball! Treten, schießen, Keks kassieren. Leichtes Spiel!

Aber wie immer habe ich die Rechnung ohne mein Mädchen gemacht. Es reicht ihr ja nicht, wenn ich den Ball schieße. Nein, ich soll ja jetzt auch noch Torschützenkönig werden und den Ball passgenau auf die Plane schießen. Damit das gelingt, muss ich mich aber so lenken lassen, dass ich in der richtigen Position zum Ball stehe. Und damit das wiederum gelingt, müsste ich zuhören und langsam machen und nicht einfach drauf los ballern. Laaaaaaaaaaaaaaaangweilig! Außerdem habe ich Burgkoller und es kribbelt in mir! Schuss! Ball! Schuss! Aber dafür gab es jetzt keine Kekse mehr. Schade. Kekse nur noch für artiges warten (laaaaangweilig) bis meine kleine Freundin den Ball in Position gebracht hatte. Und dann musste ich neben meiner kleinen Freundin her zum Ball schleichen (schneller! Los!) und vor dem Ball anhalten (menno), mich evt noch ein bisschen drehen lassen (jahaaaa, darf ich jetzt endlich?) und dann erst den Ball schießen. Uff. Es gab zwar viele Kekse für all diese Zwischenschritte, aber trotzdem: es kribbelt und ich habe Bewegungsmangel und ich will nicht langsam und artig und gesittet und all dieses blöde Zeug!

Naja. Es war ein Stück Arbeit, aber letztlich haben wir es geschafft. Und mein Mädchen war schon wieder stolz wie Bolle. Diesmal allerdings etwas weniger auf mich und dafür etwas mehr auf meine kleine Freundin, die so geduldig und konsequent mit mir gearbeitet hat, bis es geklappt hat.

Mein Mädchen hat gerätselt, wie sie mich besser auslasten kann, während es eiskalt ist, sie eigentlich in ihrer Höhle verschwinden möchte und der Boden so knallhart gefroren ist, dass man nirgendwo schadfrei traben kann. Spoiler: gar nicht. Ich muss damit leben.

Aber gestern kam dann Schnee! Und zwar nicht wenig. So konnten wir auf den Reitplatz gehen und mein Mädchen hat mich longiert, das war fein. Den Burgkoller hatte ich mir zwar vorher schon in dem schönen Schnee weitgehend weggespielt, aber trotzdem hat die Extra-Bewegung mir gut getan und meine Laune deutlich gehoben. Einen ganzen Huf hoch Schnee haben wir bekommen, jetzt kann man auf dem Reitplatz wieder gut laufen. Heute sind wir eine Runde geritten, das war auch sehr fein.

Der Schnee schiebt mir die Socken hoch!

Euer endlich wieder ein bisschen ausgetobter Sir Duncan Dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu vom 25. Januar 2026

Jetzt habe ich schon wieder lange nichts geschrieben, liebe Menschen. Ich bin eben ein vielbeschäftigtes Pony! Und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll mit berichten.

Erstmal kann ich euch ein Update geben von meiner winzigen Freundin. Von der hatte ich ja letztes Mal erzählt, wie sie zum ersten Mal die Lenkung übernommen hat von oben. Diesmal hatte mein Mädchen einen ihrer „Lieblingsparcours“ aufgebaut (bzw meiner winzigen Freundin gesagt, wie sie ihn aufbauen soll). Sie nennt ihn „Mercedes-Stern“ und ärgert sich dabei immer ein bisschen, weil sie lieber einen besseren Namen hätte, aber ihr fällt keiner ein. Euch vielleicht?

Dann hat sie meiner winzigen Freundin erklärt, wie sie besser sitzen kann, wenn ich um die Kurve gehe. Das fand mein Mädchen gar nicht leicht zu erklären, denn meine winzige Freundin ist erst 8 Jahre alt und bei euch Menschen ist man mit 8 Jahren noch wirklich klein und weiß viele Dinge noch nicht. Aber schließlich hat es geklappt und meine winzige Freundin hat verstanden worum es geht und das auch gleich gut umsetzen können.

Aber dann hat sie festgestellt, dass man beim reiten immer soooo viele Sachen gleichzeitig machen muss! Nach dem Weg schauen, richtig sitzen UND gleichzeitig die Zügel richtig bedienen kann schon mal eine kleine Herausforderung darstellen. Was soll ich da sagen? Ich muss gleichzeitig auf mein Mädchen achten, auf meine winzige Freundin aufpassen, die Stangen im Blick haben und ganz nebenbei kam noch die Mama von meiner winzigen Freundin in die Halle marschiert und hat mich mit ihrer bloßen nach Möhren duftenden Anwesenheit abgelenkt!

So sind wir zweimal an Stellen gelandet, wo wir eigentlich nicht landen sollten. Aber mein Mädchen hat nur gelacht und gesagt, dass das kein Problem ist, so lange wir nicht vergessen, was wir eigentlich wollten und das dann noch machen.

Am Ende waren wir alle zufrieden mit uns und ich habe mir wieder gaaaaanz vorsichtig zwei Möhren geben lassen, die ich gaaaanz vorsichtig genommen habe. Wir werden doch immer besser, meine winzige Freundin und ich!

Nur eine Sache hat mich doch gewundert: mein Mädchen hat Kekse bekommen! Das kapiere ich nicht ganz. Ich meine: ICH trage meine winzige Freundin, ICH lasse mich lenken und passe gut auf und ICH konzentriere mich dabei so sehr, dass mir fast Rauch aus den Ohren steigt. Mein Mädchen tut doch gar nichts, außer ein paar Kommentare abzugeben. Wofür braucht sie da bitte Kekse? Naja, sie hat sich doll drüber gefreut und ich gönne es ihr, weil sie mir auch immer viele Kekse gönnt. Aber nicht zu viele, mein Mädchen, sonst wirst du mir zu schwer, wenn wir endlich mal wieder schön lang ausreiten gehen. Wann es wohl so weit ist?

Euer Sir Duncan Dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu vom 14. Januar 2026

Gestern war meine winzige Freundin wieder da. Als sie gehört hat, dass wir nicht auf den Reitplatz gehen können, weil der Schnee anfing zu tauen und alles matschig und rutschig war, sagte sie betrübt „so ein Mist, dann können wir ja gar nicht galoppieren!“. Ja, fand ich auch ein bisschen schade. Dafür haben wir was anderes gemacht: wir haben lenken geübt!

Mein Mädchen hat mir meinen Kappzaum angezogen, der sitzt gut und ist schön breit auf meiner Nase, da kann meine winzige Freundin mir nicht aus Versehen wehtun. Dann Sattel rauf (das macht mein Mädchen, weil meine winzige Freundin dafür zu winzig ist) während meine winzige Freundin einen kleinen Parcours aufgebaut hat, ein paar Hütchen und eine leicht erhöhte Stange. Dann ging es ans Aufsteigen, das geht jetzt auch mit Sattel schon richtig gut! Ich habe an meinem Kappzaum schöne neue bunte Zügel dran gehabt. Die haben verschiedenfarbige Abschnitte, damit jeder sehen kann, wie lang die Zügel jeweils gehalten werden müssen. Mein Mädchen hatte anfangs zur Sicherheit auch noch eine Longe am Kappzaum, falls es so gar nicht klappen will mit dem Lenken. Aber schon nach 2 Runden hat mein Mädchen gesehen, dass das ganz wunderbar funktioniert und hat die Longe einfach abgemacht. Meine winzige Freundin war sehr erstaunt, dass sie jetzt einfach so frei reiten soll! Aber mal ehrlich: ich bin nicht nur ein Guter und passe total gut auf sie auf, sondern zur Not bin ich auch noch ferngesteuert. Soll heißen: wenn mein Mädchen „hoooo“ sagt, halte ich ja sofort an (weil ich einen Keks will!). Und die Halle ist klein, also kann ich ja auch gar nicht weit weg. Was soll also schiefgehen? Richtig: nix. Und also ging es los.

Mein Mädchen hat das Gaspedal bedient (mir also immer mal gesagt, dass ich ruhig weitergehen soll) und meine winzige Freundin hat gelenkt. Und ich, ich bin vorsichtig mit meiner wertvollen Fracht auf dem Rücken durch die Halle geschritten und habe die (zugegebenermaßen noch etwas wirren) Zeichen von oben zu deuten versucht. Hab ich auch geschafft! Ich weiß ja jetzt wie das geht, wenn meine Schülerinnen ihr Handwerk noch nicht recht beherrschen. Mein Job ist, genau hinzuhören und dann das zu machen was sie mir sagen. Also genau das, auch wenn es falsch ist (weil sie es falsch ausdrücken). Aber mit einem gewissen Maß an Gnädigkeit. Also das Kommando muss nicht perfekt sein, aber bitte verständlich und zum richtigen Zeitpunkt. Und wenn ich gar nicht weiter weiß schaue ich kurz zu meinem Mädchen, dann gibt die mir einen heißen Tipp. Aber das war gar nicht nötig, denn ich habe alles verstanden, was meine winzige Freundin wollte. Wenn sie ein Hütchen angestarrt hat, bin ich genau über das Hütchen gelaufen. Bis mein Mädchen erfolgreich erklärt hatte, dass meine winzige Freundin sich die Linie vorstellen soll, die ich laufe, zwischen den Hütchen durch. Und als meine winzige Freundin das gemacht hat, bin ich zwischen den Hütchen durchgelaufen.

Mein Mädchen ist am Ende fast geplatzt vor Stolz! Sie war stolz auf uns beide, auf meine winzige Freundin und auf mich. Und sie musste das sofort all ihren Freunden erzählen und ein Video herumzeigen. Sogar meiner Züchterin hat sie das geschickt, die auch gebührend beeindruckt war, dass ich sowas tolles kann.

Am Ende der Stunde hat meine winzige Freundin mir dann noch zwei Möhren gegeben. Das kann sie jetzt! Ich hab verstanden, dass ich gaaaaaanz vorsichtig sein muss. Sie hat das eine Ende von der langen Möhre in der Hand und ich nehme mir die Möhre am anderen Ende. Kein Hautkontakt nötig und trotzdem landet die Möhre da wo sie hingehört: in meinem Bauch. Trotzdem hoffe ich, dass meine winzige Freundin bald merkt, dass ich wirklich keine Säbelzähne habe.  

Weil ich alles so toll gemacht hatte, hat mein Mädchen abends mit mir noch eine kleine Wipp-Session zur Belohnung gemacht. Ach, das war ein feiner Tag!

Euer unterrichtender Sir Duncan Dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu vom 11. Januar 2026

Heute war nochmal ein richtig schöner Wintertag mit Schnee und Sonne. Herrlich! Wenn es so kalt ist wie jetzt, zieht mein Mädchen immer die Schneehose an und das ist dann auch gleich die Spendierhose. Damit wir uns gut von innen wärmen können, bekommen wir bei diesen Temperaturen nämlich wesentlich mehr Heu als sonst. Nachts sogar so viel wie wir wollen! Da haben wir ordentlich geschlemmt. Die kleinen Tierchen in unserem Bauch machen dann ganz viel Wärme aus dem Heu. So müssen wir nicht frieren. Nur Caruso, unsere kleine Frostbeule, braucht eine Decke, wenn es so kalt ist (vor allem als es vor dem Schnee sooooo fiesen, eisigen Wind und Regen gab! Da hatte er sich schon wieder so durchgefroren, dass mein Mädchen ein Notfallprogramm mit ihm starten musste. Decke, Bewegung, warmes Körnerkissen auf den Rücken und schönes warmes Mash, sonst kriegt er nämlich Bauchweh von der Friererei, der arme Kerl!)

Mir ist nicht kalt. Mein Mädchen meint, mir sei wohl einfach nie kalt. Nö, Mädchen, ich bin Schotte und in meiner genetischen Heimat haben wir über Generationen gelernt, wie man mit harten Wintern fertig wird. 1. Ordentlich Winterspeck anlegen (sie glaubt mir ja nie, dass das wichtig ist, aber sie gibt zu, dass meine Speckpolster jetzt schon so gut wie weg sind! Hab ich sie wohl doch gebraucht, mein Mädchen, wer weiß was sonst passiert wäre!) 2. Extra gutes, zweilagiges Fell produzieren. Davon hat sie mir zwar im November noch ordentlich was weg-entpelzt, aber es ist genug nachgewachsen, um mich auch jetzt noch gut warm zu halten.

Nachdem wir in letzter Zeit viel auf dem Reitplatz waren (dank Schnee kann ich dort gut laufen, trotz gefrorenem Untergrund), waren wir heute mal auf dem Sommerreitplatz. Das ist eigentlich eine unsere Weiden, gelegentlich wird die mal umfunktioniert. So auch heute. Wir sind mit der Longe da hoch gewandert (ich war erst nicht überzeugt, ich finde es da etwas gruselig so ganz ohne meine Kumpels) und dann hat mein Mädchen mich longiert. Es geht da leicht bergauf und bergab und jetzt mit dem Schnee und den gefrorenen Maulwurfshügeln fand mein Mädchen das sei gut für meine Propriozeption. Wörter kann sie! Also bisschen wie ein Geschicklichkeitsparcours. Wir haben recht viel Trab gemacht, aber keinen Galopp, weil mein Mädchen den Boden dafür doch zu hart und zu hintertückisch fand. Ein bisschen mehr Schnee wäre da wirklich besser gewesen! Aber ich hab einfach alles richtig gemacht, bergauf immer bisschen Gas gegeben und bergab schön langsam und umsichtig getrabt. Dann noch auf einem ebeneren Stück ein paar kleinere Kreise auf denen ich mich mehr biegen musste, im Schritt bisschen übertreten und zum krönenden Abschluss durfte ich noch meine derzeitige Lieblingsübung zeigen: spanischer Schritt.

Obwohl wir 40 Minuten gearbeitet haben, war ich kein bisschen schnaufig oder schwitzig und mein Mädchen war sehr zufrieden mit meiner Grundkondition.

Demnächst soll jetzt Tauwetter mit Regen kommen, dann ist die weiße Pracht weg und wahrscheinlich verbringen wir dann wieder mehr Zeit in der Halle mit Handarbeit und Wippen. Mal sehen!

Euer verschneiter Sir Duncan Dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu vom 8. Januar 2026

Ihr glaubt nicht was heute passiert ist!

Also: meine winzigkleine Freundin war wieder da. Und da unser Reitplatz schön verschneit ist und es ausnahmsweise weder windig noch regnerisch war, sind wir zusammen auf den Reitplatz gegangen – ich mit Sattel, so wie neulich. Dann haben wir uns im Schritt ein bisschen warmgemacht und meine winzige Freundin hat leichttraben und leichten Sitz im Schritt geübt. Im leichten Sitz konnte sie sogar die Hände loslassen! Das fand mein Mädchen toll. Dann ging es in den Trab. Wir haben langsamen und schnellen Trab geübt und anhalten aus dem Trab und wieder antraben aus dem Halt. Meine winzige Freundin hat Leichttraben und leichten Sitz geübt. Ein paar Handwechsel haben wir auch gemacht. Und während der ganzen Zeit hat meine winzige Freundin darüber nachgedacht ob sie das Angebot von meinem Mädchen annehmen möchte, dass sie heute doch zum ersten Mal galoppieren könnte. Die beiden haben sich darüber unterhalten, ob sie wohl runterfallen könnte, wie und wann und wo mein Mädchen mal vom Pferd gefallen ist, ob das schlimm war und so. Ob mein Galopp viel schneller ist als mein Trab.  Dann hat meine winzige Freundin all ihren Mut zusammengenommen und gesagt, sie möchte es versuchen. Erst war ich mir echt nicht sicher, als mein Mädchen gesagt hat, dass ich angaloppieren soll. Wirklich? Die kleine Maus da oben fürchtet sich doch! Aber mein Mädchen hat mir gut zugeredet. 3 Galoppsprünge. Toll! Alle glücklich. Meine winzige Freundin wollte gleich nochmal. Und dann nochmal. Und nochmal! Dann war aber Feierabend.

Und das Beste kam zum Schluss! Meine winzige Freundin hatte zwei laaange Möhren für mich mitgebracht und die hat sie mir tatsächlich ganz selbst aus ihrer Hand gegeben. Ich war auch angemessen vorsichtig dabei, sie ihr abzunehmen, obwohl ich sehr, sehr hungrig war nach dem ganzen galoppieren.

Dann ist noch was Schönes passiert. Meine winzige Freundin hatte nämlich ihre Mütze ausgezogen und ihrer Mama gegeben.  Weil meine winzige Freundin sich ja so vor meinem Maul fürchtet, durfte ich noch nie an ihr schnüffeln. Dabei finde ich das immer so spannend und informativ, an Menschen zu riechen! Jetzt habe ich aber meine Chance (Achtung, lustiges Wortspiel!) gewittert. Habe meine Nase an ihre Mütze gedrückt (ihre Mama hat nämlich keine Angst vor mir, da darf ich das) und habe ganz intensiv geschnuppert. So, jetzt weiß ich Bescheid! Wenn ich weiß, wie ein Mensch riecht, dann kann ich ihn besser einschätzen.

 Ach, das war doch ein rundherum gelungener Besuch! Bin schon gespannt wie es weitergeht mit uns beiden.

Mein Mädchen hat nachher ganz leise zu mir gesagt, ich sei doch ein sehr würdiger Nachfolger für Merlin, denn offensichtlich könnte ich ja auch zaubern. Ich glaube da bin ich ein bisschen rot geworden.

Euer zaubernder Sir Duncan  Dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu vom 4. Januar 2026

Meine winzige Freundin war am Freitag wieder da. Die hat übrigens auch große Pläne für das neue Jahr! Sie möchte ja sooooo gern mal galoppieren! Ich hab nix dagegen, ich galoppiere gern. Aber meine winzige Freundin hat natürlich Angst. Mein Mädchen hat ja auch mal Angst gehabt vorm galoppieren, die versteht das. Ich nicht, aber ich finde ja sowieso, dass ihr Menschen permanent vor den falschen Dingen Angst habt. Ich meine: das Gespenst im Gebüsch ist das Problem, Galopp ist die Lösung! Aber auf mich hört ja keiner.

Mein Mädchen hat überlegt, wie sie meiner winzigkleinen Freundin das Galoppieren leichter machen kann. Und sie hat beschlossen, dass meine winzige Freundin am besten das Reiten mit Sattel lernt, mit Steigbügeln und Leichttraben. Sie hat schon ein sehr gutes Gleichgewicht, aber sie ist so leicht und wenn ich ordentlich Schwung in die Bewegung gebe, fliegt sie doch ein gutes Stück in die Luft. Und vor und nach dem Galopp kann es ja mal passieren dass meine Füße kurz durcheinander kommen, da kann schon mal mehr Schwung drin sein oder eine harte Bremsung. Das will dann alles ausgehalten werden! Also Sattel rauf. Kurz dachte ich, wir gehen ausreiten…. Naja, man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Dann war meine winzige Freundin aber unsicher, wie sie aufsteigen soll – wo es doch mit Sattel ein gutes Stück höher ist! Aber sie hatte eine schlaue Idee und nach etwas Umbau stand schließlich der Aufsteigehocker auf dem Steg und so war sie genau das Stück höher, was sie brauchte.

Dann los – erst im Schritt, den Sattel kennenlernen. Dann im Schritt „Leichttraben“ üben – sie hat sich so komisch bewegt, da dachte ich direkt, ich sollte spanischen Schritt machen! Das ist derzeit meine Lieblingsübung. Stellte sich aber raus: war gar nicht so erwünscht.

Dann ganz normal traben (also aussitzen) und den Takt erfühlen und erlauschen. Und dann Leichttraben im Trab. Nach einer kleinen Weile des Probierens hatte meine winzige Freundin den Takt schon ganz gut raus und zum krönenden Abschluss bin ich dann noch an der Longe getrabt (vorher hatte mein Mädchen mich geführt, damit ich schön langsam und gleichmäßig trabe).

Meine winzige Freundin war zu Recht sehr stolz auf sich! Absteigen fand sie etwas gruselig (mit Sattel ist sie weiter oben UND sie muss ihr Bein mehr anheben um mit Schwung übers Hinterzwiesel zu kommen), aber ihre Mama hat sie aufgefangen, da ging das.

Anschließend hat sie – das ist unsere neue Tradition – mit Kreide an die Wand geschrieben, was wir heute gemacht haben. Damit wir uns alle gut daran erinnern können.

Erfolge werden an der Wand notiert

Mein Mädchen war wieder hoch zufrieden mit mir und meiner Leistung und die Keksrate war recht ordentlich. Zum Schluss hab ich zwei Möhren bekommen – eine von der Mama von meiner winzigen Freundin und eine (fast) von meiner winzigen Freundin selbst (mit der Hand von Mama und der Hand von meinem Mädchen bisschen dazwischen als Schutz). So mutig!

Euer Reitlehrmeister Sir Duncan Dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu vom 2. Januar 2026

Frohes neues Jahr, liebe Menschen!

Dieses Jahr haben wir also wieder einiges vor, vielleicht schaffen wir es ja, ein paar von unseren Abenteuer-Wünschen wahr werden zu lassen. Es gibt 2 Chancen auf einen Distanzritt hier in unserer Nähe. Ob es diesmal klappt?

Außerdem hat mein Mädchen in mühsamer Kleinarbeit eine 26km – Tour mit einigen ihrer Lieblingswege zusammengestrickt. Und diese Tour kann man sogar mit der Kutsche fahren. Jetzt stellt sie sich vor, dass wir alle zusammen einen großen Ausflug machen: Sie und ich, Diego zieht den Mann auf der Kutsche, mein Ausreitkumpel trägt entweder sein Mädchen oder er zieht auch eine Kutsche und das schnellste Pony der Welt kann auch mitkommen. Das ist für Mai geplant – ob es wahr wird?

Aber das wichtigste ist unser Langzeit-Projekt: alleine ausreiten gehen! Das ist zum Glück nicht so termin-abhängig wie andere Sachen.

Mein Mädchen wünscht sich auch, dass wir auf dem Reitplatz besser werden. Pony-Yoga und so. Ist mir zwar nicht ganz so wichtig, aber sie sagt immer, wenn ich die Sachen da gut kann, wird sie sich beim Ausreiten leichter anfühlen auf meinem Rücken und das klingt doch gut.

Aber bevor das alles losgehen kann müssen wir erstmal den Winter überstehen. Und der gibt im Moment ordentlich Gas mit Schneeregen von der Seite und solchen Späßen. Also verkriechen wir uns in der Halle und wippen, das ist auch gutes Training und bringt eine Menge Spaß.

Nachher kommt wieder meine winzige Freundin, dann schauen wir mal, was ich der heute vielleicht beibringen kann. Ideen hat mein Mädchen schon….

Euer Sir Duncan Dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu vom 31. Dezember 2025

So liebe Menschen, da ist er, der letzte Tag in diesem Jahr. Mein Mädchen sagt, sie freut sich, wenn dieses doofe Jahr endlich vorbei ist. Anfang des Jahres hatten wir ja ganz große Pläne, sie und ich. Es ging ganz gut los! Während der Mann das Kutsche fahren gelernt hat, haben meine Pony-Kumpels und ich ein Springstündchen gemacht

Mit meiner kleinen Freundin hab ich einen lustigen Trick geübt und später hat sie mir noch das Fußballspielen beigebracht.

Dann hatte mein Mädchen einen großen Anfall von Abenteuerlust und hat unseren ersten Distanzritt genannt. Gleich mit vielen Kilometern (für unsere Verhältnisse), weil der kleine Einführungsritt schon voll war. Ein Trainingsplan wurde geschmiedet und sie war sehr aufgeregt und ich hab mich total gefreut! Aber dann ist alles schief gegangen, denn ich habe mein Mädchen verloren.

Und so war sie plötzlich zu nichts mehr zu gebrauchen mit einem kaputten Daumen und ganz viel  Angst. Tut mir leid, mein Mädchen! Ich hab verstanden: ein unachtsamer Moment kann einem die ganzen nächsten Monate versauen. So was Dummes! Mein Mädchen hat aber auch was verstanden, nämlich dass sie mir immer, immer gut zuhören muss. Ich bin eben doch erst 6 Jahre alt gewesen, das hatte sie wohl ein bisschen vergessen an diesem Tag.

Aber letztlich ist ja alles gut ausgegangen, nur dass halt das große Abenteuer geplatzt war und wir eine Ewigkeit nicht ausreiten konnten. Erst im Mai ging es überhaupt wieder los mit dem Ausreiten, und ich musste mir ganz von vorne wieder das Vertrauen meines Mädchens erarbeiten

Im Juni hat mein Mädchen sich wieder den ersten kleinen Gelände-Galopp nach unserem Sturz getraut.

Nachdem ich einen Grundstock gelegt hatte, haben wir uns ein paarmal unserem großen Ziel gewidmet: alleine ausreiten! Und zwar drei mal und jedes Mal ein bisschen länger.

Während ich mit Vertrauensaufbau beschäftigt war, hat Diego den zweiten Bildungsweg beschritten und hat das Kutsche ziehen gelernt

Im Juni habe ich meine winzige Freundin kennengelernt. Und ich sage euch: da hat das Thema Vertrauensaufbau ganz neue Dimensionen angenommen! Aber inzwischen bin ich darin ja auch Profi, das kriege ich schon hin.

Im Juli habe ich mein schönes neues Zaumzeug bekommen und außerdem auch noch neue Hufschuhe

Dann wollten wir es eigentlich noch auf einen kleinen Distanzritt schaffen aber stattdessen habe ich Anaplasmose bekommen. Sowas gemeines! Da habe ich endlos viele Spritzen gekriegt und mal wieder gezeigt, was für ein unfassbar artiges Pony ich doch bin.

Den schönsten Ausritt haben wir an meinem Geburtstag gemacht. Das war toll!

Den September haben wir mit einem längeren Ritt begonnen. Dann gab es noch so eine lange Tour – definitiv einer der schönsten Ritte dieses Jahr – und noch einen schönen Ritt der sich nach Herbstbeginn angefühlt hat.

Anfang Oktober waren wir auf den Spuren des Distanzritts unterwegs und haben ein bisschen geträumt (wobei mein Mädchen sich eher gefürchtet hat als zu träumen).

Und dann war die Saison schon wieder fast zu Ende. Erst war ganz viel Wetter und dann war Zeitumstellung, noch zwei kleine Ritte und schwupps war der Mann schon beim Tierarzt (glaube ich) wegen seines Ersatzteils. Und jetzt ist das Jahr zu Ende und wir haben nix von dem geschafft, was wir eigentlich schaffen wollten. Aber mein Mädchen meint, ich sei in den letzten Wochen ganz schön erwachsen, vernünftig und verlässlich geworden. Wenn sie auf das Jahr zurückblickt, findet sie, dass ich mich gut entwickelt habe, auch wenn wir wirklich den einen oder anderen kleinen Kampf hatten. Jetzt hoffen wir beide, dass 2026 besser wird. Bis wir wieder ausreiten gehen, wird wohl noch Zeit ins Land gehen, aber auch dieser Tag wird kommen, hat sie mir fest versprochen. Bis dahin vertreiben wir uns die Zeit so wie das Wetter es erlaubt eben mit longieren, auf dem Platz reiten oder – wenn es ganz mies wird – in der Halle mit wippen und dem einen oder anderen neuen Trick. Es gibt ja immer genug zu tun, langweilig wird uns so schnell nicht.

Wir versöhnen uns jetzt mit dem Jahr 2025, immerhin sind wir alle gesund und munter und wandern rüber nach 2026 mit den selben Wünschen, Plänen und Zielen, die wir dieses Jahr nicht erreicht haben.

Kommt gut rüber, liebe Menschen, wir sehen uns im neuen Jahr wieder!

Euer Sir Duncan Dhu of Nakel