Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 315

Dieses Wochenende haben wir einen echten Reitmeister hier! Mein Mädchen sagt, er heißt Hugo. Er steht an der Ecke unseres Reitplatzes und schaut uns zu, wie wir Dinge üben. Er hat eine Peitsche dabei, die er aber nie benutzt, und Leckerlies in der Hand. Ein sehr schweigsamer Geselle ist das! Aber er gibt sehr guten Unterricht. Weil er seine Schüler selbst die Lösung erarbeiten lässt, ist das besonders nachhaltig. Viel besser als wenn einem alles vorgesagt wird. Wenn wir ihn was fragen, dann schweigt er, aber er lächelt dabei so nett, dass uns die Antwort selbst einfällt. Mein Mädchen sagt, wir müssen es ausnutzen, dass er hier ist, denn er hat nur dieses eine Wochenende Zeit für uns. Also üben wir fleißig auf dem verschneiten Reitplatz das reiten – weil mein Mädchen nicht zu Fuß durch den Schnee neben mir her stapfen möchte! Ob ich durch den Schnee stapfen möchte, werde ich nicht gefragt, oder? Aber eigentlich mache ich das ja gern. So lange es nicht zu rutschig wird. Und – ihr ahnt es bereits – so lange die Keksrate stimmt. Da mein Mädchen ja findet, dass ich das alles spektakulär gut mache, stimmt sie übrigens immer.

Hallo, Herr Hugo, Sie sind sehr nett!
Hugo unterrichtet auch Diego und den Mann
Er lächelt immer so nett, aber etwas geheimnisvoll

Nächste Woche soll es ganz viel regnen, dann reist der Reitmeister wieder ab und mein Mädchen sagt, wir gehen mal wieder wippen, das ist ja unsere Lieblings-Regen-Beschäftigung.

So jetzt müssen wir los und uns für unsere Unterrichtseinheit bei Hugo vorbereiten!

Euer unterrichteter Sir Duncan Dhu of Nakel

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