Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 90

Soooooo jetzt muss ich Euch noch ganz was wichtiges erzählen. WIR HABEN ES GESCHAFFT!

Wir haben unseren Hundertmeiler vollendet! Erinnert Ihr Euch daran?
(hier hab ich erklärt worum es geht)
(hier ist unser Bericht vom Start)

Startfoto

(Alles was im Text bunt und unterstrichen ist, könnt Ihr anklicken und dann könnt Ihr die Geschichte dazu nochmal lesen)

Jetzt sind wir also angekommen. Nachdem wir unsere 160km auf genau 30 Etappen aufgeteilt haben – weil mein Mädchen ja dauernd Pause braucht. Ich hätte das ja viiiiiiiiiiiiiel schneller geschafft! Aber ihr Fitnesslevel lässt ja noch sehr zu wünschen übrig.
Immer Dienstags sind wir zusammen losgezogen (naja gelegentlich war es auch ein anderer Tag), mein Spaziergehkumpel mit seinem Mädchen und ich mit meinem Mädchen. Und was wir nicht alles erlebt haben! Wir sind dem Höllenhund Cerberus begegnet, wir sind furchtbar nass geworden (gut, dass ich wasserfest bin! Mein Mädchen ja irgendwie nicht so), ich bin zum ersten Mal an der Kutsche gelaufen , wir haben zum ersten Mal „fahren vom Boden“ geübt, erst auf der Wiese und dann später nochmal ganz richtig draußen. Wir haben uns im Wald verlaufen als es schon dunkel wurde und sind plötzlich viel weiter gelaufen als geplant (juhuuuuuh!), mein Spaziergehkumpel hatte dauernd ganz schlimme Pubertät und ich war dauernd super artig aber trotzdem ist mein Spaziergehkumpel erwachsener geworden als ich und hat sein Mädchen schon ein paar mal getragen. Ich habe derweil das Picknick getragen
Und wir hatten diesen einen Spaziergang, bei dem mein Gehirn mal wirklich richtig überfüllt war. Das ist mir übrigens nie wieder passiert!

Dazwischen waren noch ein paar unspektakuläre Spaziergänge auf denen gar nichts besonderes passiert ist. Die waren aber auch schön! Ich mag ja alles was wir draußen machen. Hauptsache ich seh was von der Welt!
Und all diese Dinge zusammen ergeben hundert Meilen, also 160km, die wir gemeinsam mit Erlebnissen gefüllt haben.
Was für ein großer Spaß! Und dann sind wir durchs Ziel gelaufen. Das war allerdings mal wieder komisch. Menschen sind da ja so umständlich! Foto hier, Foto da, stillstehen so rum, so rum, dann durch Klopapier laufen (hä??). Aber ich habe mir sagen lassen, dass es auf den echten Distanzritten genauso umständlich ist. Also ich sag mal so: ich bin bereit, das Umständliche hinzunehmen am Start und am Ziel, wenn dazwischen immer so viel Spaß stattfindet. Bin gespannt!

Zielfoto


Mein Spaziergehkumpel soll ja nächstes Jahr lernen die Kutsche zu ziehen und sein Mädchen möchte ihn dann für die erste Distanzfahrt trainieren. Und ich darf mit, hat sie gesagt! Er macht vor der Kutsche die Arbeit und ich darf hinten mitlaufen und „schneller, schneller!!“ rufen. Das wird eine Gaudi! Und unsere Mädchen wollen faul auf der Kutsche sitzen und Tee trinken und Kekse schmausen – ohhh Dein Fitnesslevel, mein Mädchen…. Aber bevor wir das alles tun können muss es erst Frühling werden. Das erkennt man dann daran dass unser Winterfell ausfällt hat mein Mädchen gesagt. Bis dahin verbummeln wir unsere Zeit mit Wippen und üben lustige Sachen. Aber dazu später mehr.

Euer Distanz-Schotte Sir Duncan Dhu of Nakel

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