Reparatur

Die Sache mit dem Besen hängt uns nach. Duncan ist sauer, auch zwei Tage später noch. Er hält sich fern von mir, begegnet mir zurückhaltend, lässt aber durchblicken, dass das nicht (nur) Angst ist, sondern durchaus auch Wut. Ich bin etwas erschrocken, so hat überhaupt noch kein Pony auf so einen kleinen Streit reagiert. Ich möchte das in Ordnung bringen und mache Freedom Based Training. Aber ich scheine etwas falsch zu machen, Duncan wird nur immer wütender. Ich versuche verschiedene Varianten, finde schließlich einen Punkt an dem ich aufhören kann und gehe nachdenklich ins Bett. Am nächsten Morgen höre ich im Radio den Rest einer Sendung. Klagezeit – ein Projekt dass die Kirchen in Leipzig sich ausgedacht haben. Und es fällt der entscheidende Satz „klagen, ohne gleich getröstet zu werden“. Ich denke: ja, darum geht es. Ich habe das zum ersten Mal nach Finlays Tod erfahren – wie schlimm es sein kann, wenn Menschen einen trösten wollen. Die Menschen um einen herum wollen einen reparieren. Manche konnten meinen Schmerz nicht ertragen und wollten ihn „wegtrösten“. Ich sollte wieder so sein wie zuvor, fröhlich und unbeschwert. Sonst ist das ja mit mir nicht auszuhalten. Aber ich konnte und wollte nicht so sein wie zuvor. Ich wollte meine Trauer gesehen wissen, wollte, dass man akzeptiert, dass ich irreparabel verändert bin dadurch und dass ich jetzt so bin wie ich jetzt bin. Ich wollte geliebt werden, so wie ich bin und nicht mehr oder weniger unterschwellig zu hören bekommen, dass ich jetzt „falsch“ bin – wo ich doch allen Grund hatte, traurig und auch wütend zu sein.

Nun also Duncan, mit seiner Wut, ein bisschen vielleicht auch Angst, auf jeden Fall große Unsicherheit, wie er mir jetzt begegnen soll. Eine große Reaktion auf ein scheinbar kleines Ereignis. Da scheint ein sehr, sehr zartes Seelchen in meinem wilden kleinen Hengst zu wohnen und ich habe noch zu lernen, wie ich damit umgehen kann. Bestimmt kommt da auch eins zum anderen: Wachstum und Pubertät, allgemein erhöhter Stresslevel wegen des Wetters. All das habe ich ihm in der gemeinsamen Arbeit überhaupt nicht angemerkt. Aber jetzt, wo etwas schiefgelaufen ist, da ist alles durcheinander gepurzelt. Und mir dämmert: ich kann das nicht mal eben schnell reparieren. Es ist nicht an mir, das zu reparieren. Mein Job ist, da zu sein und auszuhalten. Präsent zu sein, ohne Anspruch. Und zwar WIRKLICH ohne Anspruch. Denn selbst wenn ich Freedom Based Training gemacht habe, hatte ich bisher immer einen Anspruch. Ich habe immer irgendwas geübt. Und mein Pony sollte sich „gefälligst“ besser fühlen, dafür mache ich das schließlich. Hm.

Hier ist wohl meine zweite Duncan-Lektion: manchmal muss ich es aushalten wie es ist. Und trotzdem da sein, nicht weglaufen. Der Fehler, den die Menschen mit mir gemacht haben nach Finlays Tod, den habe ich jetzt mit Duncan gemacht. Weil ich ganz klar unterschätzt habe, was die Besen-Nummer mit ihm gemacht hat. Ich dachte, ich könnte hingehen und sagen „Entschuldigung, da hab ich mich im Ton vergriffen, war etwas gestresst“. Und ich dachte, er würde antworten „naja, passiert mir ja auch manchmal, passt schon“. Aber dass er in seinen Grundfesten erschüttert ist, das war mir nicht klar. Das einzige andere Mal, dass wir uns wirklich gestritten haben, war anders. Da hat er es wieder und wieder darauf angelegt. Dann haben wir gestritten, direkt danach haben wir die Situation geklärt und gut war’s. Diesmal ging alles so schnell. Er hat einen kleinen Schabernack gemacht und ich habe heftig reagiert weil ich das Gefühl hatte, es sei nötig, um zu verhindern, dass das totale Chaos ausbricht. Danach habe ich ihn damit stehenlassen – ganz bewusst, weil ich wollte, dass er mitkriegt, dass ich das doof fand. Und anscheinend war das eine viel zu harte Strafe.

Zum Glück ist ja wunderschönes Wetter. Also habe ich Zeit mit ihm verbracht im Paddock. Und beschlossen, erst dann wieder etwas mit ihm zu machen, wenn er anmeldet, dass er das möchte. Und langsam nähern wir uns wieder an. Noch vorsichtig und mit vielen Nachfragen. Und ich sinniere derweil über mein Pony, darüber, wie anders er ist als mein Finlay. Finlay hätte das alles lustig gefunden. Nach spätestens einer Woche hätte er sich einen neuen Schabernack überlegt. Und meine Wut hätte ihn prächtig amüsiert -mich wütend machen war eins seiner liebsten Hobbys. So unterschiedlich sind sie, meine Ponys. Ein Pony mit dem ich nicht streiten kann, wird für mich eine Herausforderung. Andererseits macht Duncans Harmoniebedürfnis mir Mut, dass er wirklich als Hengst unter Wallachen wird leben können. Er mag keinen Streit und so wird er hoffentlich auch keinen anzetteln, Hormone hin, Hormone her.

Und noch etwas geht mir durch den Kopf. Freedom Based Training unterstützt das Pferd darin, sich selbst zu regulieren. Selbst mit den eigenen Gefühlen und dem eigenen Stress klar zu kommen. Das ist Teil des Erwachsen-werdens. Wenn ich Duncan sagen würde: „komm, mach mal das“ würde er es sicher tun. Aber sich allein regulieren und wissen was zu tun ist, das kann er noch nicht. Da ist er eben doch noch ein Kind. Und ich glaube, nach der Besen-Geschichte war für ihn einer dieser Tage, an denen Kinder wütend gegen die Wand treten und unbedingt jemanden anbrüllen müssen. Einer dieser Tage, an denen sie gar nicht wissen, wohin mit dem ganzen Weltschmerz. Ich erinnere mich sehr gut an meine eigene Gefühlswelt früher. Und für diesen Weltschmerz gibt es keinen Trost. Keine Mutter kann den Weltschmerz wegpusten wie ein aufgeschürftes Knie. Es gilt, ihn auszuhalten, denn es gibt nichts dagegen zu tun. Was hilft, ist, wenn jemand anders ihn mit uns aushält, den Schmerz. Einfach so. Und da habe ich wieder was gelernt – von all jenen, die meinen Schmerz über Finlays Tod mit mir ausgehalten haben und jetzt von meinem verletzten, wütenden Pony.

Zwei Tage später kommt Duncan wieder zu mir. Es scheint wieder ok zu sein. Noch etwas zurückhaltender als sonst, aber er möchte gern wieder etwas unternehmen. Unsere Freiarbeit im Roundpen macht er großartig und bleibt auch danach noch bei mir. Ich darf ihn wieder anfassen und mit ihm zusammen herumstehen, alles gut.

Aber es geht ihm nicht gut, das kann ich merken. Seine Zähne nerven ihn unglaublich, so mancher Keks wird zur Herausforderung und wird hin und her geschoben bis er ihn schließlich zerbissen bekommt. Anscheinend sind nicht nur Schneidezähne im Wechsel…. In der Herde verhält er sich unstet, hat öfter mal Ärger mit Diego oder Gatsby und muss manchmal ohne Anlass irgendjemandem auf die Nerven gehen – ein paar Sekunden, bis der andere sagt, er soll es lassen, dann geht es wieder. Ich denke wieder an Elsa Sinclair: die zwei Dinge, die gegen Stress helfen sind Bewegung oder Grenzen. Bewegung ist schwierig, spazieren gehen fällt weiterhin dem Eis zum Opfer und auch im Paddock ist der Boden nicht so, dass man endlos spielen könnte. Also sucht er sich Grenzen, an denen er sich quasi die Nase stoßen kann, weil er nicht weiß, wohin mit seinem persönlichen Stress.

Ich hatte schon geahnt, dass dieses Jahr schwierig wird. Finlay ging es ganz genauso zwischen dem 2. und dem 3. Geburtstag. Erwachsenwerden ist kein Kinderspiel…. und ich bin froh, dass ich Duncan nun schon so „lange“ kenne, dass ich vor dem Einsetzen von Zahnwechsel und erster Pubertät schon den Grundcharakter meines Ponys erahnen konnte. Daran halte ich mich fest, wenn er wieder unberechenbar, wütend und maulig ist. Da müssen wir jetzt beide durch und es gibt nichts zu reparieren – nur gemeinsam auszuhalten.

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 117

Menschen muss man sich ja selbst ausbilden. Meine 4 Kumpels hier haben darin ja schon viel Erfahrung, ich hingegen musste ganz unten anfangen als ich vor 1,5 Jahren hier eingezogen bin. Aber ich mache gute Fortschritte! Die anderen geben mir immer mal Tipps. Hartnäckig muss man sein als Pony, aber auch sehr geduldig. Menschen lernen langsam, aber es nützt nichts, sich darüber aufzuregen. Man muss sie für die kleinsten Fortschritte loben, und auch wenn es mal nicht so läuft, immer freundlich bleiben. Aufdringlich sein kann helfen, aber auch dabei sollte man stets bedenken, dass Menschen keine Ponys sind. Sie sind sehr empfindsam, das darf man nie vergessen! Einen freundschaftlichen Knuff nehmen sie schnell krumm, das sollte man sich lieber verkneifen.

Mein Mädchen und der Mann haben nun schon einiges verstanden, vor allem wenn es um den Essenservice geht. Zum Beispiel morgens, wenn der Mann mit dem Frühstück kommt. Manchmal schlafe ich dann noch. Inzwischen konnte ich ihn dahingehend erziehen, dass er mir dann mein Heu bringt, damit ich nicht erst aufstehen muss. Klappt prima, braaaaaaaaaver Mann!

Frühstück ans Bett

Oder neulich als die Sonne so schön schien. Mein Mädchen hat Heu im Stall serviert – hallo? Wieso sollen wir da drin im dunkeln und kalten stehen wenn draußen die Sonne scheint? Nein, nein, mein Mädchen. Ich bin einfach draußen stehen geblieben. Und sie hat verstanden und mir draußen Heu hingelegt. Siehst Du, mein Mädchen, so geht das! Gut gemacht!

Doch nicht da drin, mein Mädchen!
Hier draußen ist doch viel schöner, siehst Du? Fein gemacht!

Heute allerdings hat es wirklich lang gedauert bis ich Erfolg hatte. Das war so: sie hat uns Heu hingelegt. Und Merlin durfte eine Schüssel haben – direkt vor der Stalltür. Mein Mädchen fing dann an, den Stall zu fegen. Die anderen haben sich mit dem Heu begnügt. Aber ich fand das nicht richtig! Ich hatte doch auch noch keine Schüssel gehabt! Also habe ich mich an die Stalltür gestellt. Das Heu hab ich ignoriert. Und dann hab ich immer mein Mädchen angeschaut, bis sie mich angeschaut hat. Und wenn sie dann zu mir geguckt hat, habe ich demonstrativ zu Merlin geschaut. Und mich dann wieder zum Mädchen umgedreht. Sie hat immer gekichert und dann weiter den Stall gefegt. Mädchen! Hör doch mal zu! Ich versuche Dir etwas zu erklären! Wieder nur Gekicher. Das hat ganz schön gedauert! Sie hat wirklich erst den ganzen Stall gefegt, bis sie endlich geschnallt hat, was zu tun ist. Das war bestimmt die am härtesten erarbeitete Schüssel meines Lebens! Aber hey, ich hab mich durchgesetzt!

Euer Menschenausbilder Sir Duncan Dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 116

Mein Mädchen und ich haben uns wieder ausgesöhnt. Sie hat viel nachgedacht über uns und ich hab auch nachgedacht. Am Freitag hat sie auch ausgiebig mit mir rumgestanden. Heute haben wir dann zusammen im Roundpen geübt, in der Sonne. Ich kann schon ganz schön viel! Wenn sie „voran“ sagt, gehe ich los, und zwar in die Richtung in die sie zeigt. Sagt sie „Trab“, trabe ich an. Sagt sie „Scheeeeeeritt“ gehe ich wieder Schritt. Sagt sie „hoooo“ halte ich an. Und wenn sie „Duncan Dhuuuuu“ ruft laufe ich zu ihr. Da allerwichtigste ist aber, dass ich nie verpassen darf wenn sie „Keks“ sagt, denn dann gibt es was leckeres! Achso  und wenn sie „raus“ sagt, soll ich den Kreis größer machen. Zwischendurch üben wir jetzt auch immer „warte“ das haben wir sonst im Roundpen nie gemacht und ich war anfangs irritiert. Aber mein Mädchen sagt, warten ist immer gleich: kein Huf darf sich bewegen. Wann und wo und wie auch immer sie das sagt. Und es ist auch egal was sie dann macht, ich muss stillstehen. Achso.

Jetzt üben wir was neues. Es stellt sich heraus, dass „voran“ nicht nur bedeutet, dass ich aus dem Stand losgehen soll, sondern ich soll auch schneller werden wenn sie das sagt. Das geht im Schritt und im Trab. Im Trab finde ich es noch kompliziert. Im Schritt kann ich das schon. Da vertu ich mich nur manchmal noch und trabe dann aus Versehen an, aber das soll ich nicht. „Voran“ heißt nämlich, dass ich in der selben Gangart bleiben soll aber schneller werden. Aha.

Nachdem ich alles großartig fein und super gemacht hatte, ist der Mann mit Diego dem Großen in den Roundpen gegangen. Mein Mädchen und ich standen draußen und haben zugeschaut. Das war schön, sie hat mir ihre Hand auf den Po gelegt und wir haben einfach da so in der Sonne gestanden und geschaut. Ich hab alles genau beobachtet.

Zuschauen wenn andere arbeiten ist auch echt was feines. Ich schau immer genau hin, will ja wissen wie das geht!

Aber das allerwichtigste kommt jetzt: es gibt einen neuen Strich an der Wand!

Ich halte den Zollstock, während der Mann den neuen Strich an die Wand malt
Da! Der neue Strich!! Ich bin der Ziellinie schon sehr viel näher gekommen, seht nur wie weit unten der erste Strich ist (das ist der dicke)!

Seit August gab es keinen neuen Strich mehr. Weil ich nicht gewachsen bin! Aber jetzt, jetzt ist da ein neuer Strich! Ich bin jetzt 138cm groß – vorne und hinten! Jetzt muss ich nur noch 6cm schaffen, damit ich genauso groß bin wie Papa! Das kriege ich bestimmt noch hin. Mein Mädchen sagt aber, ein paar Zentimeter weniger ist auch nicht schlimm, weil ich ja noch sehr viel mehr an Breite gewinne. Ich hab schon ganz schön viel Breite geschafft, also eigentlich ist es gelogen, dass ich seit August nicht gewachsen wäre. Nur halt nicht in die Höhe. Eigentlich sollten die Menschen auch die Breite messen, finde ich. Aber das ist ihnen zu kompliziert. 

So nun werde ich den Sonn(en)tag genießen, denn bald soll es wieder warm und grau und nass werden. Dann wird es wirklich Zeit, den Pelz auszudünnen, das werde ich jetzt vorbereiten.

Euer großer Sir Duncan Dhu of Nakel

Höhen und Tiefen

Der Groschen ist gefallen. Duncan stapft vor mir her über den verschneiten Reitplatz und obwohl Arnulf und meine Freundin auch da sind, hört er auf das was ich sage (meistens) und lässt sich lenken. Es gibt viele Momente, in denen es einfach „läuft“ im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bin wahnsinnig stolz auf ihn und als wir Feierabend machen, könnte ich ihm die stinkigen kleinen Hüfchen küssen, so gut hat er das gemacht. (Naja, ich konnte mich dann doch noch beherrschen).

Eine Stunde später haben wir Streit. Weil Sir Duncan meint, er darf eben doch durchs Stalltor huschen, obwohl ich nein gesagt habe. Er lässt sich nicht zurückbewegen und so greife ich spontan nach dem Besen und verscheuche ihn. Nun ist die Stimmung mies.

Von Finlay kenne ich es so: wir haben einen großen Durchbruch, einen Tag an dem alles 100% ig läuft, so einen an dem ich platze vor Stolz und Freude und ich gar nicht weiß wohin mit mir. Und ich weiß schon: morgen ist der unerträglich. So war Finlay in der Pubertät. Wenn ich ihn gefeiert hatte, ihm erzählt hatte, wie toll er das gemacht hat, was für ein großartiges Pony er ist, dann war er am nächsten Tag ein aufgeblasener Gockel, meinte, er könnte alles, wusste alles besser und ist mir auf die Nerven gegangen. Hat ein paar Jahre gedauert, bis sich das verwachsen hatte.

Bei Duncan scheint es ähnlich zu sein und doch ist es anders. Denn die Nummer mit dem Besen, die hat er entweder ihn entweder sehr beeindruckt oder er hat es mir krumm genommen, das weiß noch nicht. Er ist jedenfalls distanziert, kommt nicht mehr dauernd an, ist etwas unsicher, wie er sich verhalten soll.

Das mit dem Besen, das war eigentlich so eine Finlay-Nummer. Der hätte sich noch kaputt gelacht über den Besen. Duncan – keine Ahnung. Hat er sich erschreckt über meine Wut? Ich weiß es nicht. Er wusste ganz genau, dass er nicht durch das Tor darf und hat sich gezielt hinter mir durch geschlichen. Ich bin sicher, dass ihm klar war, was er da tut. Die Konsequenz hat ihm aber nicht gefallen. War das ein Testlauf – wie er ihn bei den anderen Ponys zur Zeit manchmal startet – was eigentlich passiert, wenn man Regeln bricht? Ist er erschrocken wegen meiner Reaktion oder eher beleidigt? Er benimmt sich mir gegenüber ungefähr so, wie ich ihn gegenüber Gatsby beobachtet habe vor ein oder zwei Wochen. Ich weiß nicht, was da los war, aber plötzlich schien er etwas Angst vor Gatsby zu haben. Nach ein paar Tagen war das wieder gut. Ich nehme an, dass das kleine Pubertier über die Stränge geschlagen hatte und sich eine Abmahnung eingefangen hat. Anders kann ich es mir nicht erklären.

War ich nun zu doll? Oder war das genau richtig, weil er den Dämpfer brauchte? Das sind Dinge, die ich bei Finlay in dem Alter längst wusste. Weil er es schon so oft versucht hatte. Finlay hat ja schon vor seinem ersten Geburtstag angefangen, Grenzen in Frage zu stellen und auszuprobieren, wie weit er gehen kann. Später ist er dann immer genau an dieser Grenze entlang balanciert und hat mich damit immer mal zur Weißglut gebracht. Aber mein harmoniebedürftiger Duncan hat das so noch nie getan. Doch, einmal, als er meinte, er muss auf dem Hof nicht stillstehen. Da hat er meinen Rüffel allerdings lange nicht so ernst genommen wie jetzt. Vielleicht, weil ich nach dem Rüffel noch Frieden mit ihm geschlossen hatte und ihm nochmal ganz genau gezeigt habe, wie es richtig geht? Nach der Besen-Nummer bin ich gegangen. Ich habe bewusst Abstand gesucht, ich fand sein Verhalten so dreist, dass ich der Meinung war, es sei nicht mein Job, den Frieden wieder herzustellen.

Tja, nun ist die Stimmung im Eimer. Auch das muss ich wohl mal aushalten können. Denn streiten zu können und sich dann wieder zu versöhnen gehört ja auch dazu. Und die Tatsache dass wir bisher noch keinen ernsten Streit hatten heißt ja nicht, dass nie einer kommt. Es gehört zum Kennenlernen, zu wissen wie der andere reagiert, wenn Dinge so gar nicht laufen. Zu wissen, wie ich dann reagieren kann. Immer nur Friede, Freude, Eierkuchen, das gibt es nur in den social media.

Wenn ich jetzt überlege, was zu tun ist und frustriert bin, weil ich noch nicht weiß, wie ich mit der Situation umgehe, dann schaue ich mir zwischendurch das Video von kurz vorher an und denke daran, wie weit wir schon gekommen sind. Wie toll mein kleines Pony das alles macht. Und wie viele Situationen wir schon gemeinsam gemeistert haben. Und mit diesem Gefühl kann ich zu ihm gehen und ausprobieren, wie ich nun die Wogen wieder glätten kann.

So ein tolles Pony

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 115

Hallo, mein Mädchen, schön Dich zu sehen! Kann ich einen Keks bekommen?

Jetzt nicht, jetzt bekommst Du erst mal Ekelpaste.

Schon wieder Ekelpaste? Warum?

Weil Du schon wieder Würmer hast.

Wieso eigentlich immer ich und die anderen nie?

Weil Du noch….

lass mich raten: ich bin zu klein!

Ja. Dein Körper muss erst lernen mit den Würmern fertig zu werden. Bis er das kann, helfen wir Dir, die Viecher im Griff zu behalten. Sonst nützt ja das ganze gute Futter nix, was ich Dir gebe, wenn es dann die Würmer wegfressen!

Was, die fressen mein Futter weg?

Genau.

Na dann aber mal schnell her mit der Paste! Wiefo klebt die blof fo blöde? Ift ja voll eklig!

Damit Du die nicht wieder ausspuckst.

Würde ich doch nie machen! Kekf?

Ja jetzt kriegst Du einen. Weil Du so tapfer warst.

Ah, schon besser, danke. Sind die Würmer jetzt weg?

Na ganz so schnell geht es nicht, aber in ein paar Tagen. Und in zwei Wochen muss ich dann nochmal Deine Hinterlassenschaften einschicken, damit wir kontrollieren können ob die Würmer weg sind.

Ok! Ich will mein Futter nämlich für mich haben!

Euer fast schon wurmfreier Sir Duncan Dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 114

Eis, überall Eis! Vor allem in unserer Badewanne. Also, ich meine die Badewanne aus der wir trinken (sollen). Ständig friert das Wasser ein. Wir Ponys finden das lustig, wir lutschen und knabbern dann an dem Eis rum. Mein Mädchen meint, wir wären eigensinnig, wir könnten genauso gut aus der eisfreien Tränke im Stall trinken. Macht aber halt viel weniger Spaß!

Lecker Eis!

Wenn das Eis in der Wanne allzu dick ist, muss man es mit dem Huf aufbrechen. Das sagt mir mein Instinkt! Problem: der Wannenrand ist zu hoch und ich bin mal wieder (Ihr ahnt es schon) zu klein! Mein Huf geht zwar rein in die Wanne, reicht aber dann nicht runter bis zum Eis. Och menno.

Ich bin mal wieder zu klein!

Naja, dann schiebe ich eben mein zartes Näschen in das winzige Loch, dass Diego ins Eis gebissen hat und trinke da. Mein Mädchen schaudert es derweil. Wie wir das kalte Wasser so trinken können, das findet sie ganz unbegreiflich. Wir finden das normal. Sie lacht dann manchmal und denkt an eine Kundin, die ihr mal im Sommer „lauwarmes Mineralwasser“ angeboten hat, mit dem Zusatz „eiskalt haben wir im Winter wieder“. Eben, so ist das nun mal mein Mädchen! Wasser ist im Winter kalt und im Sommer warm. Nur weil Ihr Menschen damit nicht klar kommt muss uns Ponys das ja nicht stören. Also Prost, liebe Menschen!

Euer Sir Duncan Dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 113

Tja, liebe Menschen, ich kann den Frühling zwar schon riechen, aber sehen kann ich ihn noch nicht….. das einzige was wir hier sehen ist Eis. Und deswegen gibt es wieder keinen Spaziergang! Och menno. Ich möchte so gern mal wieder raus gehen und was erleben! Aber mein Mädchen findet, man muss nicht über vereiste Wege gehen. Und was sie nicht tun will, das tut sie einfach nicht. Stur wie ein Maulesel…. Zum Glück ist der Boden im Paddock gut genug zum spielen, das tue ich ausgiebig. Mit allen meinen Kumpels immer reihum.

Damit ich etwas Abwechslung habe, haben wir mal was neues ausprobiert: der Mann hat Bodenarbeit mit mir gemacht. Mein Mädchen meint, es wäre wichtig, dass ich auch lerne, mit anderen Menschen gut auszukommen. Ach Mädchen, ich bin doch wirklich zu jedem nett. Aber sie meint, nett sein reicht nicht immer, ich müsste auch die Körpersprache von anderen Menschen verstehen lernen, sonst kann ich nachher nur „Mädchen-Dialekt“. Sie hat mir versprochen, dass nur Menschen mit mir arbeiten dürfen, denen sie vertraut. Dem Mann vertraut sie natürlich blind. Aber trotzdem hat sie zugeschaut als wir was zusammen gemacht haben. Ich war anfangs etwas irritiert – wieso sitzt sie da so und sagt nichts? Der Mann hat mir erklärt, dass ich auf ihn achten soll. Dann wollte er voll die komplizierte Übung mit mir machen. Aber als er die vielen Fragezeichen in meinem Gesicht gesehen hat, wurde ihm klar, dass ich die Übung davor noch nicht kenne. Also hatte ich keine Ahnung wovon er spricht. Er hat dann die Vorübung mit mir gemacht. Er ist rückwärts vor mir her gegangen und ich sollte ihm folgen. Klingt einfach? Ist es aber nicht. Weil er soooooooo langsam geht. Rückwärts geht ihr Menschen ja noch langsamer als vorwärts. Und ich musste genau in seiner Spur bleiben. Nicht drängeln, nicht überholen, nicht seitlich versetzt gehen, aber auch nicht stehenbleiben. Oha! Dann habe ich aber geschnallt, wie es am besten geht und bin mit ihm im Gleichschritt gegangen. Also wenn sein rechtes Bein zurückgegangen ist, bin ich ihm mit meinem linken Bein gefolgt. Wie beim Tanzen! Das lief! Mein Mädchen war ganz entzückt und hat gesagt, sie hat jetzt eine ganz tolle neue Idee und das wäre ja eine super Verfeinerung dieser Übung. Da siehst Du mal, mein Mädchen, was für tolle Ideen ich habe! Der Mann war auch sehr zufrieden mit mir, so waren wir dann nach 15 Minuten auch schon wieder fertig.

Also lustig war das, aber jetzt möchte ich mein Mädchen zurück haben. Sie hat versprochen dass wir heute mal wieder ausgiebig wippen, das haben wir soooooooo lange nicht gemacht. Außerdem hat sie gesagt, sie wird mich mal ordentlich putzen, weil es mich überall so juckt – blöder Fellwechsel.

Genießt den Tag liebe Menschen und schnuppert mal, ob Ihr nicht auch schon den Frühling riechen könnt!

Euer Sir Duncan Dhu of Nakel

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 112

Seht Ihr das, liebe Menschen? Wisst Ihr, was das ist? Das ist der Frühling!

Frühling! Ich kann ihn schon fast riechen….

Na, vielleicht eher die Hoffnung auf den Frühling. Ihr Menschen wundert Euch ja oft über uns: jetzt, wo die kältesten Nächte kommen, fangen wir Ponys an, uns auszuziehen! Aber wir wissen genau, wann es Zeit wird, umzurüsten (beachtet bitte das gelungene Wortspiel!): wenn die Tage länger werden. Und das tun sie bereits! So ein Fellwechsel – pardon, so eine Umrüstung – dauert halt eine Weile. Das geht nicht so hopplahopp! Wir können ja nicht einfach alles abwerfen, wir müssen ja auch das neue Fell bilden – wollen ja nicht plötzlich nackt dastehen! Außerdem müssen wir den Abwerfprozess sorgfältig auf die aktuelle Temperatur anpassen, mal schneller, mal langsamer, je nach Wetter.

Wenn wir dann anfangen mit Abwerfen, trennen wir uns erst von den langen Oberhaaren. Das findet Ihr Menschen immer noch ganz in Ordnung. Erst später kommt dann der ganz große Spaß, wenn wir noch die Unterwolle abwerfen (sozusagen die warme Unterwäsche). Die besteht nämlich aus kurzen Haaren und die fliegen dann im Frühlingswind so schön herum wenn Ihr uns putzt (und wir wollen in dieser Zeit bitte ausgiebig geputzt werden!). Mein Mädchen sagt, die Haare fliegen immer zu den Menschen – ganz egal wie der Wind steht. Und dann hängen sie überall. Ihr Menschen versucht wohl, Euch ein eigenes Winterfell zuzulegen, aber Ihr habt da was falsch verstanden: es macht keinen Sinn, sich das im Frühjahr anzuziehen! Ihr kennt Euch wirklich gar nicht aus, oder?

Naja, jetzt werfe ich erst mal so ein paar Haare aus, das macht uns allen gute Laune, denn das bedeutet dass der Frühling kommt – und mit dem Frühling kommt das Gras!

Euer umrüstender Sir Duncan Dhu of Nakel

Der Groschen

Eine Erzählung meiner Mutter aus der Kindheit meiner Schwester ist bei mir ein beliebtes Beispiel für Pferdeausbildung. Meine Mutter hat mir erzählt, dass meine Schwester sehr schnell buchstabieren konnte – aber nicht lesen. Lange hat es gedauert, bis in ihrem Kopf aus den einzelnen Buchstaben auch Wörter geworden sind.

Warum das mein Beispiel ist? Weil es uns klar macht, dass wir Verstehen nicht erzeugen oder erzwingen kommen. Etwas verstehen – das kommt aus uns selbst, aus unserem Gehirn von wer weiß wo. Wir alle kennen das, wenn das Verstehen plötzlich und unerwartet über uns hereinbricht. Neulich hat mir jemand einen komischen Kommentar auf Facebook geschrieben. Ich hatte versucht, den Kommentar zu verstehen, war aber gescheitert. Also hatte ich das Thema abgehakt. Drei Tage später kam mir plötzlich die Lösung und ich verstand, wie der Satz gemeint war. Offensichtlich hatte mein Gehirn weiter daran gearbeitet ohne dass mir das bewusst gewesen wäre.

Exakt diesen Mechanismus können wir uns in der Pferdeausbildung zu Nutze machen, indem wir Dinge ruhen lassen. Wir haben vielleicht eine Übung begonnen und keinen Erfolg gehabt. Oder nur einen sehr kleinen und dann haben wir keine Zeit oder Gelegenheit weiterzumachen. Oder wir sind an einem bestimmten Punkt einfach hängen geblieben und es geht irgendwie nicht weiter. Es lohnt sich, Dinge ruhen zu lassen, aber wir brauchen dafür stabile Nerven. Denn niemand wird uns sagen können, wann der Groschen fällt. Niemand wird uns sagen können, ob er denn auch in die richtige Richtung fällt. Ob unser Pferd vielleicht plötzlich sagt „ich hab´s!“ und wir dann leider antworten müssen „neeee das hatte ich nicht gemeint“.

Aber wenn der Groschen fällt – in die richtige Richtung – dann ist das ein toller Moment. Ich mag besonders Witze, bei denen es einen Moment dauert, bis der Groschen fällt. Am liebsten mag ich dann jemand anderem den Witz erzählen oder zeigen und heimlich Sekunden zählen bis zum Beginn des Lachens. Den Gesichtsausdruck zu beobachten zwischen „hm, Witz zu Ende aber was ist hier witzig?“ über „ach……. sooooooo!“ bis hin zum schallenden Gelächter finde ich spannend.

Ich weiß nicht genau, ob meine Mutter sich Sorgen gemacht hat, dass meine Schwester vielleicht niemals wirklich lesen lernen wird, wenn sie alles nur buchstabiert. Ich selbst habe im Laufe der Zeit und während der Arbeit mit vielen Pferden gelernt, dem Groschen mehr zu vertrauen. Wenn er wirklich gar nicht fallen mag, kann man ja noch kreativ werden und andere Wege der Erklärung versuchen. Aber erst mal abwarten und schauen, ob es nicht doch noch passiert.

Bei Duncan scheint ein Groschen gefallen zu sein. Wir haben Fahren vom Boden geübt und zum ersten Mal sind wir ohne „Zielperson“ über den Reitplatz gekreiselt und ich konnte lenken und bremsen und Gas geben – nicht perfekt aber doch in einer Art Kommunikation wie sie vorher noch nie da war. Immer wieder ein erhebender Moment, wenn das Pferd plötzlich versteht! Auch unsere Pferde empfinden das offensichtlich als gute Sache. Einige feiern sich richtig selbst, wenn sie etwas verstanden haben. Sie scheinen dann richtig zu strahlen und sind unendlich stolz auf sich. Andere – und ich glaube zu der Sorte gehört Duncan – verlassen sich so sehr auf ihre Fähigkeiten, dass sie sowieso nicht beunruhigt sind, wenn der Groschen nicht gleich fällt, sondern das Knobeln genießen – vielleicht mehr als den Moment des Verstehens. Wie meine Mutter und ich, wenn wir gemeinsam ein Kreuzworträtsel lösen. Den letzten Buchstaben hineinzuschreiben ist nicht der entscheidende Moment. Immer mal hier und mal da einen Durchbruch zu erzielen, ein Wort „beiseite“ zu legen, ein anderes zu probieren, vielleicht den Text einmal ganz anders zu interpretieren, darin liegt der Reiz. Die große Erkenntnis ist nur das Sahnehäubchen. Klar, ohne die ist alles davor kein Spaß, aber wenn wir alles schnell raus haben, schauen wir uns nachher etwas enttäuscht an und finden, es war zu leicht. Und ich glaube, zu dieser Kategorie gehört auch Sir Duncan. Wir werden sehen, ob diese Theorie sich bestätigt.

Bis dahin beobachte ich, wie er ganz langsam anfängt, Wörter zu erkennen aus den Buchstaben die ich ihn gelehrt habe. Anhalten, rechts, links, vorwärts – nach und nach ergibt sich eine fließende Kommunikation daraus, die nicht mehr nur ein abgehacktes aneinanderreihen von Buchstaben ist, sondern ein erstes „Gespräch“. Ich denke, es ist im Moment weniger eine Ausbildungs- als eine Altersfrage. Duncan entwickelt sich weiter, vielleicht vom Kind zum Jugendlichen. Auch in der Herde scheint mir die Kommunikation komplexer geworden zu sein und er wird als vollwertiges, gleichberechtigtes Mitglied der Gruppe angesehen und nicht mehr als der „Kleine“. Das schützt ihn nicht vor der Erziehung durch die Erwachsenen, aber der Ton ändert sich. Vielleicht hat er auch hier den Sprung vom Buchstabieren zum Lesen geschafft?

Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 111

Angekommen ist gewonnen! So sagen die Distanzreiter. Soll heißen: Egal wie lange man gebraucht hat für die Strecke, egal ob alle anderen schneller waren, so lange man ankommt, hat man gewonnen. Weil man es geschafft hat. Und wir haben es geschafft, Ihr erinnert Euch? https://schotten-pony.com/2020/11/25/aus-dem-tagebuch-des-sir-duncan-dhu-90/

Also angekommen sind wir ja schon längst. Und ich hab meine Belohung auch schon bekommen. Aber mein Mädchen wollte auch belohnt werden. Sie hat sogar 3 Belohnungen bekommen!

Eine Urkunde, eine Trinkflasche (ratet mal, wer die dann in Zukunft durchs Gelände schleppt….) und eine Schleife! Die Schleife ist für mich gedacht. Zum Anstecken. Mein Spaziergehkumpel hat auch eine gekriegt. Der ist schließlich auch hundert Meilen gelaufen!

Verstehst Du, was das soll? Nö. Aber wenn die Menschen das meinen….

Dieses Jahr machen wir ja auch wieder mit. Dauert aber noch. Die Tage sind noch zu kurz um meinem Spaziergehkumpel das Kutsche ziehen beizubringen. Wahrscheinlich dauert das so viele Stunden oder so. Keine Ahnung. Jedenfalls warte ich schon sehnsüchtig darauf, dass wir wieder mehr spazieren gehen. Dann, mein Mädchen, würde ich vielleicht auch nicht mehr 18 Stunden am Tag spielen. Sondern die Zeit, in der wir spazierengehen, davon abziehen. Du verstehst? Ich kann schließlich nicht gleichzeitig spielen und spazierengehen. Nicht, dass ich es nicht versucht hätte…. naja, das tut ja hier jetzt nichts zur Sache.

Also jedenfalls habe ich jetzt meine erste Schleife gewonnen, bevor ich überhaupt erwachsen bin. Früh übt sich, was ein Sieger werden will! Mein Mädchen sagt, es wäre ihr total egal. Na dafür hast Du jetzt ja aber schon ganz schön viel Aufstand gemacht wegen dieser Schleife. Ich mein ja nur. Aber ich gewinne gerne noch mehr Schleifen wenn es dafür entsprechend Spaß, Kekse und Abenteuer gibt.

Euer beschleifter Sir Duncan Dhu of Nakel