Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 165

Soooo hier kommt er endlich: mein ausführlicher Bootcamp-Bericht!

Mein Mädchen hatte mir versprochen, dass wir dieses Jahr wieder einen Abenteuerurlaub machen, so wie letztes Jahr, nur länger und weiter weg!

Also am Donnerstag sind wir in die Wackelkiste gestiegen, Diego der Große und ich. Und dann ging es los. Das war eine ganz schön lange Reise! Diego hat sich beschwert, dass er mal Pippi machen müsste. Ich hab da nicht lang gezaudert. In der Wackelkiste lässt sich das schließlich auch erledigen. Aber Diego wollte das nicht so gern. Als wir dann endlich da waren, musste er ganz schnell aussteigen und das dringende Geschäft erledigen.

Dann haben wir unsere „Ferienwohnung“ angeschaut. Das war ein Sandpaddock mit einem Unterstand. Und nebenan haben zwei Pferde gewohnt, ein großes und ein ganz kleiner, der hat mich an Caruso erinnert. Das fand ich spannend! Hab mich ein bisschen hergezeigt und bin auf und ab getrabt, weil ich doch so schön bin. Aber die beiden waren ganz entspannt und nach einer Weile fand ich es dann auch unnötig und bin lieber zum Fressen übergegangen.

Am nächsten Tag sind wir dann gleich ordentlich los marschiert – ich hatte Euch hier davon berichtet. Es war ganz schön warm und als wir dann mittags nach hause gekommen sind, war da alles voller Fliegen! Mann die haben vielleicht genervt! Das waren diese gemeinen Fliegen die so fies beißen können! Diego der Große fand das ganz schlimm, der wollte immer gern alle Fliegen auf einmal vertreiben. Da kamen mein Mädchen und der Mann zu uns und haben uns unsere Ausreitdecken wieder drauf gemacht, die haben wenigstens ein bisschen geschützt. Und nach einer Weile, als die Füße von meinem Mädchen sich etwas erholt hatten, haben sie uns mitgenommen und wir sind zu einer Stelle gegangen wo wir am Wegesrand grasen konnten. Da waren auch nicht so viele Fliegen, zum Glück. Abends ging es dann auch im Paddock wieder, Fliegen gehen ja zum Glück früh schlafen. In der Nacht haben wir so viel Heu bekommen, dass wir gar nicht alles aufessen konnten! Das ist zu hause nie so. Da ist immer Diät. Aber im Urlaub darf man schlemmen, sagt mein Mädchen. Toll!

Weil es da keine Weide für uns gab sind wir immer am Strick grasen gegangen.

Am nächsten Tag sind wir dann gleich wieder zusammen los gezogen. Ganz schönes Programm hier! Aber ich mag das ja auch, mich so auszupowern.

Unterwegs haben wir auch oft Pause gemacht um Gras zu naschen

Am Sonntag haben wir dann alle nur faul rum gehangen. Zwei mal sind wir zusammen grasen gegangen und nachmittags haben mein Mädchen und der Mann bei uns im Paddock gesessen und uns Gesellschaft geleistet.

Am Sonntag haben uns die Menschen im Paddock besucht um gemeinsam Zeit zu verbummeln

Und am Montag – da waren wir schon wieder 12km los! Ich war mittlerweile auch schon ganz entspannt, sogar wenn wir an den Weiden mit den fremden Pferden vorbei gegangen sind. Da war mein Mädchen echt stolz auf mich! Tja, das war ein toller Urlaub. Bis…. naja, bis dann Montag abend leider dieses Malheur passiert ist. Aber zum Glück war es kein so großes Ding wie mein Mädchen befürchtet hat. Nach ein paar Stunden war alles wieder vorbei.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder in die Wackelkiste auf die lange Heimfahrt. Mein Mädchen war soooo stolz auf uns beide, besonders natürlich auf mich! Weil wir halt die besten Ponys der Welt sind! Ist doch klar.

Mein Mädchen sagt, nächstes Jahr machen wir wieder Abenteuerurlaub. Bin schon gespannt wo es dann hin geht! Und jetzt verrate ich Euch zu guter Letzt noch, wo wir eigentlich waren:

Wassermühle Habighorst

Euer Abenteuerurlauber Sir Duncan Dhu of Nakel

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