Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 259

Wie Ihr ja wisst, bin ich beruflich sehr engagiert. Hauptsächlich bin ich Herzensreparierer, aber nebenbei bin ich auch Förster, Influencer, Bergsteiger und Pfützenfeinabschmecker. Pfützen gibt es nicht nur unterwegs, sondern auch hier bei uns zu hause. Manchmal, wenn ich Glück habe, sind schöne, frische Pfützen auf dem Reitplatz. Die liebe ich, da schmeckt das Wasser am allerbesten. Das findet Merlin auch und Finlay fand das auch. Auch in unserem Paddock gibt es nach Regen immer diverse leckere Pfützen. Aber am längsten hält sich immer die Pfütze vor dem Misthaufen. Mein Mädchen findet die eklig. Weil doch immer ein kleiner Schwapp Wasser vom Misthaufen überläuft. Aber nur ein kleiner. Und wir Ponys finden, das Wasser schmeckt genau richtig. Auch wenn da schon so grüne Algen drauf sind, trinken wir es noch mit Genuss! Mein Mädchen schimpft dann immer. Wir hätten doch zwei vernünftige Tränken, sagt sie, eine frostsichere im Stall und eine Badewanne unterm Apfelbaum wo auch oft Regenwasser drin ist. Aber wir sind große Ponys und entscheiden ganz allein, was wir trinken möchten, mein Mädchen! Und aus der Pfütze ist es nun mal am leckersten, zumindest bis es dann zu lange nicht mehr geregnet hat. Dann ist es irgendwann wirklich nicht mehr so toll. Aber bis dahin: Prost!

Treffen wir uns an der Bar?

Euer durstiger Sir Duncan dhu of Nakel

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