Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 257

Gestern haben wir so eine Art „Doppel-Ausritt“ gemacht! Das war lustig! Wir sind ins Nachbardorf geritten, das sind (über den schönen Weg) so gute 6km. Dort ist ein Hof, da war ich schon mal zum Wiegen. Diego und ich durften in den Roundpen gehen und dort Gras essen. Falls ich mich aufrege über die fremden Pferde hatte der Mann meinen Strick in der Hand, aber er hat mich nicht damit gestört, ich durfte machen was ich wollte. Fressen wollte ich! Die anderen Pferde fand ich nicht so interessant. Mein Mädchen hat derweil auf dem benachbarten Reitplatz mit einem Araber geübt – den kenne ich auch schon, den haben wir mal in der Spielhalle getroffen. Der Araber fand das voll interessant dass wir beide da stehen.

Wir dürfen essen, während mein Mädchen nebenan mit dem Araber arbeitet. (Der ist nicht im Bild)

Nach einer Weile hat mein Mädchen dann den Araber wieder weg gebracht (der wohnt da auf dem Hof), die Menschen haben uns wieder gesattelt und dann sind wir wieder nach hause geritten. Unterwegs natürlich wie üblich: mal ein kleines Stück Trab (ich kann jetzt im Trab auch mit Diego mit halten wenn ich mich anstrenge!) und zwischendurch ist mein Mädchen immer wieder zu Fuß gegangen. Am Ende war ich doch tatsächlich etwas kopfmüde, aber Ihr wisst ja: ich mag das. Das war ein toller Ausflug und mein Mädchen war auch hoch zufrieden mit mir! Sie sagt allerdings, wenn es mit mir so weiter geht wird es wohl immer schwieriger werden, mich zufrieden zu stellen, weil ich ja so schnell an Fitness gewinne. Na trotzdem ist sie glücklich, dass wir so schöne Ausritte zusammen machen können. Heute habe ich frei, damit ich mich erholen kann. Morgen ist dann Ausflug mit dem Ausreitkumpel (ehemals Spaziergehkumpel) und den Rest der Woche ist wieder verschiedene Bodenarbeit auf dem Reitplatz angesagt – hoffentlich denkt mein Mädchen sich da was interessantes aus.

Übrigens hat mein Mädchen gesagt, es wäre schon viel besser geworden mit meinen Marotten. Ich hasche jetzt nicht mehr so oft nach dem Gras und meistens kneife ich auch Diego nicht mehr (Ausnahmen bestätigen die Regel. Entschuldigung, Diego, ich war halt so übermütig und gut gelaunt!).

Aber eine „Rennsemmel“ bin ich immer noch, sagt sie. Dabei geh ich doch auch nur genauso schnell wie Diego! Aber bei dem sieht das nicht so schnell aus, weil der viel längere Beine hat als ich und also nicht so viele Schritte machen muss. Unfairer Vorteil! Aber ich gleiche das durch höhere Taktzahl wieder aus.

Euer flinker Sir Duncan Dhu of Nakel

Kommentar hinterlassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: