Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 234

Dienstag! Ich liebe Dienstage! Das sind die Tage an denen wir immer einen schönen Ausflug mit meinem Spaziergehkumpel und seinem Mädchen machen. Diesmal waren wir wieder in meinem Lieblingswald! Und ich war allerbest gelaunt. Habe gleich ordentlich Gas gegeben und wieder alle paar Sekunden versucht, nach meinem Mädchen zu haschen. Die meinte, wenn ich so viel Energie übrig hab, soll ich sie doch tragen. Gerne! Also ist sie auf meinen Rücken gehüpft und wir sind los marschiert. Also ich meine ich bin losmarschiert und habe sie getragen. Kann ich! Und plötzlich waren die beiden Mädchen ganz senitmental, denn sie sind über 3 Jahre nicht zusammen ausgeritten – also so richtig dass beide auf dem Pony sitzen.

Hopp, mein Mädchen, rauf mit dir, damit es los gehen kann!

Mein Mädchen meint ja, ich soll sie noch nicht so lang tragen, also ist sie nach ein paar Minuten wieder abgestiegen und ein gutes Stück zu Fuß gegangen. Aber sie ist ja so langsam zu Fuß! Ich wollte schnelleren Schritt gehen und habe wieder angefangen am Strick zu ziehen. Da hat sie gelacht und gesagt, sie steigt wohl lieber wieder auf, damit ich mein Tempo gehen kann. Aha! Jetzt weiß ich wie ich sie überreden kann, aufzusteigen! Also ist sie noch ein Stück geritten. Und diesmal hat sie was neues raus gefunden. Nein eigentlich nicht neu aber sie vergisst es immer wieder: ich kann besser arbeiten wenn sie die Klappe hält. Sie redet ja so gern! Und wenn sie drauf sitzt will sie mir in einer Tour sagen, wie gut ich das mache. Ja ok, ich höre das gern, aber ich bin auch echt beschäftigt! Ich muss sie ja ausbalancieren, auf die Lenkung hören und gleichzeitig den Wald, meinen Spaziergehkumpel, den Weg und die Hunde von dem Mädchen vom Spaziergehkumpel im Blick behalten! Das ist schon eine ganze Menge auf einmal und ich finde so als Reitpony trage ich auch viel Verantwortung, da muss ich mich konzentrieren! Also hat sie mal den Flüsterfuchs gemacht und ne Runde geschwiegen und da konnte ich mich mal gut auf all die wichtigen Dinge konzentrieren. Dann habe ich kurz angemerkt, dass ein Keks wohl angemessen wäre. Dazu bleibe ich einfach mal stehen. Mein Mädchen lacht dann, sagt ich soll bitte weiter gehen, hält mich aber kurz danach an und steigt ab. Falls ich mit dem Stehenbleiben meine, dass es mir zu viel wird. Ach, was sie immer denkt! Es ist mir nicht zu viel, es sind nur zu wenig Kekse im Spiel! Bei all dem Konzentrieren sinkt ja der Blutzucker so schnell ab! Aber gut, so ist sie also nochmal ein Stück gelaufen. Insgesamt ist sie gestern 4 mal ein Stück geritten! Das ist ein neuer Rekord. Und ich hab das alles so toll gemacht! Kann ich. Die Mädchen waren ganz selig und total sentimental. Und zu langsam. Ich wollte wieder schneller aber mein Mädchen hat gesagt, dass wir jetzt gesittet zur Wackelkiste zurück gehen. Schon war der Ausflug vorbei – schade! Können wir nicht endlich mal länger los?

Aber es gibt noch eine sehr gute Nachricht: mein Mädchen hat im Wald eine Strecke gefunden die sie für geeignet hält für unseren ersten Trab! Sie sagt in ein paar Wochen geht das los. Oooooooh das wird bestimmt toll! Da fang ich schon mal an mich drauf zu freuen! Danach kann sie das mit dem Schritt reiten vergessen. Ich meine: wer will Schritt gehen wenn er traben kann? Na ich nicht!

Euer Reitschotte Sir Duncan Dhu of Nakel

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