Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 213

Liebe Menschen, da kommt schon wieder ein Sturm auf uns zu! Oder wie wir hier in Norddeutschland sagen „büschen Wind“. Wir Ponys regeln das, indem wir unseren Schwerpunkt schön tief halten (das macht man, indem man viel Heu futtert). So werden wir nicht weg geweht. Ihr Menschen verkriecht Euch ja dann lieber in Euren Ställen – ich meine Häusern. Ich verstehe das, selbst wir Ponys stehen dann doch auch lieber drin, wenn wir die Wahl haben. (Und zum Glück haben wir hier ja immer die Wahl). Wenn Ihr dann gemütlich auf Eurem Sofa sitzt, könnt Ihr ja was schönes lesen. Wisst Ihr was vor zwei Jahren war? Da war auch Sturm! Und ich war noch winzig klein und noch gar nicht so lange hier. Da habe ich auch noch kein Tagebuch geschrieben, sondern mein Mädchen hat geschrieben. Aber Ihr könnt das ja nochmal lesen. Es ist immer noch wahr: ich bin hier dafür zuständig, dass Diego spielt. Und er kann das inzwischen richtig gut! Und ich bin auch für die Leichtigkeit es Seins zuständig bei meinem Mädchen. Gestern zum Beispiel hatte sie Februar-Blues. Keine Lust auf nix. Aber wir waren ja zum Spazieren gehen mit dem Spaziergehkumpel verabredet! Und so eine Verabredung lässt man nicht einfach ausfallen weil man keine Lust hat. Also sind wir los gefahren. Und ich habe einfach so ein, zwei kleine, besondere Momente eingebaut damit mein Mädchen merkt, dass sie den besten Schotten der Welt hat. Hat sie auch gemerkt. Und war nachher ganz doll gut gelaunt. Kann ich!

So also haltet Euch gut fest, klappt die Flügel ein, Schwerpunkt tief und ab aufs Sofa (wenn Ihr könnt).

Euer stürmischer Sir Duncan Dhu of Nakel

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