Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 121

Gestern sind unsere Mädchen verrückt geworden! Naja ein bisschen verrückt waren sie ja schon immer, aber gestern sind sie endgültig durchgedreht. Hallo, Mädchen, ich bin HENGST ok? HENGST! Und mein Spaziergehkumpel ist zwar kein Hengst mehr aber er fühlt sich wie einer und abgesehen davon dass er keine kleinen Ponys mehr erzeugen kann, hat er alle notwendigen Fähigkeiten noch voll drauf (ich hab das mit eigenen Augen gesehen – und genau hingeschaut!). Also was bitte soll denn DAS?

Zöpfe? Echt jetzt? Und es sieht aus als wäre ich mit meinen zwei kleinen Zöpfchen noch gut weggekommen…

Nachdem sie dann fertig waren mit Verrücktheiten, sind wir in die Wackelkiste geklettert. Mein Spaziergehkumpel war so geschockt von unseren neuen Frisuren dass er ganz schnell eingestiegen ist – ohne zögern oder überlegen. Sonst hat er ja mitten auf dem Weg in die Wackelkiste immer nochmal kurz abgebremst.

Wir sind dann in den Wald gewackelt und mein Mädchen hat mir das Fahrgeschirr angezogen. Oh, das ist ja mal was neues! Dabei hab ich auch gemerkt was es mit den Zöpfen auf sich hat. So kann sie nämlich das Zaumzeug einfach über meinen Kopf ziehen und muss nicht die Haare einzeln sortieren. Na gut.

Wir sind dann losmarschiert – das Mädchen vom Spaziergehkumpel hat uns beide geführt und mein Mädchen lief hinter mir her. Gleich als erstes mussten wir an einem Pferd vorbei – ein schwarzer Hengst! Ooooooh …. ach so ich darf nicht gucken und nicht stehenbleiben und nicht angeben. Na gut.

Als wir dann im Wald waren ist das Mädchen vom Spaziergehkumpel aufgestiegen und geritten und mein Mädchen hat mich von hinten gelenkt. Kann ich jetzt, haben wir ja gut geübt! Aber ich hab was raus gefunden: Wenn sie hinten dran ist, kann sie nicht gut verhindern, dass ich den Spaziergehkumpel in den Po kneife! Mein Mädchen hat geschimpft wie ein Rohrspatz aber das war mir egal. Kneifen, kneifen, kneifen! Das Ende vom Lied war, dass ich schließlich vorneweg gehen musste. So war einfach kein Po vor mir in den ich hätte kneifen können. Schade. Aber vorneweg gehen mag ich ja auch. Ein bisschen aufregend war das schon, denn es wurde schon dämmrig im Wald und mit den Augenklappen kann ich nicht so gut zur Seite gucken und ja auch mein Mädchen nicht sehen. Einmal hab ich mich doll erschreckt und bin zur Seite gehüpft. Dann hab ich gemerkt dass da doch nichts war und bin weiter gegangen. Mein Mädchen war sehr stolz auf mich und hat gesagt das hätte ich prima gemacht. Erschrecken ist ok nur los rasen sollte man dann nicht. Zum Schluss war ich ziemlich kaputt im Kopf. Mein Mädchen meinte ich würde schon wieder so rennen. Sie hat mich dann Schlangenlinien gehen lassen bis ich wieder zuhören konnte. Und dann waren wir auch schon zurück. Rein in die Wickelkiste und ab nach hause. Zum Glück haben die Mädchen die Zöpfe wieder raus gemacht. Jetzt haben wir Locken! Oje. Aber der Ausflug war toll. Ich mag es ja immer am liebsten wenn es mal wirklich anstrengend ist. Im Kopf. Im Körper darf es noch nicht angstrengend sein, sagt mein Mädchen. Das mache ich dann beim Spielen, auch gut. Aber in ein paar Jahren darf ich auch mal so lange laufen wie ich mag, sagt mein Mädchen. Freu mich schon!

Euer Sir Duncan dhu of Nakel

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