Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 25

Das war schön heute!

Heute war ich wieder mit meinem Mädchen spazieren. Der Mann war auch mit, aber kein anderes Pony. Und ich war ganz entspannt und gut gelaunt. Ich weiß ja jetzt welchen Weg wir immer gehen und dass wir auch wieder nach hause kommen. Mein Mädchen war sehr zufrieden mit mir. Ich war aber nicht so ganz zufrieden mit ihr, sie hat sich nämlich schon wieder eine neue Regel ausgedacht. Wenn wir an eine Stelle mit schönem Gras kommen muss ich mich GLEICH gut benehmen. Wenn ich ziehe oder schubse geht sie einfach an dem schönen Gras vorbei und lässt mich nicht davon naschen! Was soll das denn nun wieder? Sie hat gesagt, ich wüsste doch wie es geht und ich sollte es halt richtig machen. 2. Chance gibt es nicht mehr. Sie sagt, bei der nächsten Grasstelle ist dann die nächste Chance. Och menno! Ich finde das gemein, dass sie immer die Regeln aufstellen darf. Sie sagt, das ist so, weil sie mein Futter bezahlt. Na da müssen wir aber direkt mal über die Mengen reden die ich bekomme! Außerdem könnte ich prima für mich selbst sorgen, wenn nicht überall Zäune wären. Aber mein Mädchen sagt, das wäre sehr gefährlich für mich, weil hier so viele gefährliche Sachen sind. Menschen vor allem. Auf Rädern. 2 oder 4 sind es meistens. Räder – nicht Menschen. Aber sie sagt auch, das allergrünste grüne Gras soll ich jetzt auch nicht essen. Das wächst in Reih und Glied auf ganz großen Flächen und sieht sehr lecker aus. Aber mein Mädchen hat mich nicht kosten lassen, sie sagt, das sei ganz ungesund. Es ist gar kein Gras, sagt sie. Und es ist manchmal voller Gift. Oje, Ihr Menschen macht komische Sachen. Warum ist Gift auf dem Grün?

Übrigens ist da noch eine Sache die ich mal fragen muss. Manchmal wenn wir spazieren gehen bleibt mein Mädchen plötzlich stehen und hebt etwas auf. Dann schüttelt sie ihren Kopf und ist traurig. Sie hat gesagt, das was sie da aufsammelt, ist Euer Müll. Aber warum liegt der da draußen herum? Das versteht mein Mädchen auch nicht. Sie sagt, wenn ich bald gelernt habe, eine Tasche zu tragen, können wir noch mehr davon einsammeln. Ok, dabei helfe ich ihr gerne. Erstens gibt es nämlich Kekse wenn ich warte bis sie den Müll eingesammelt hat und zweitens will ich ja auch keinen Müll in meinem Essen liegen haben. Ihr etwa?

Liebe Menschen, nehmt Euren Müll doch mit nach hause. Ich weiß auch wo er hingehört: in die Monster die manchmal am Wegesrand stehen. Es sind sehr hungrige Monster die sehr gern Müll fressen. Ich weiß aber inzwischen dass sie keine Ponys fressen und habe keine Angst vor ihnen. Im Gegenteil: ist doch gut wenn einer den Müll frisst. Also total nett, diese Monster.

Heute hat sie nur wenig mitgenommen weil sie keine große Tasche hatte. Aber zum Schluss hat mein Mädchen sogar noch eine Tüte gefunden um alles rein zu tun. Das ist doch verrückt!

Und wenn einer von Euch mal Müll verliert, kann der nächste es ja mitnehmen. Vielleicht findet sich ja der eine oder andere Ritter der – wie ich bald – den Müll nach hause trägt.

Danke!

Euer Sir Duncan Dhu of Nakel

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