Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 321

Man, das war nötig!

Mein Mädchen war ja mal wieder in Urlaub – ohne mich! Und ich hab hier Langeweile geschoben. Naja, nicht ganz, ich hab natürlich mit den anderen gespielt und mit den Nachbarn geschnackt, aber so ganz ohne Ausflug ist das einfach nix für mich! Als mein Mädchen dann wieder da war, haben wir erst mal wieder Handarbeit gemacht. Alles schön und gut, aber du weißt ja, mein Mädchen, die echten Abenteuer finden jenseits der Grundstücksgrenze statt! Zum Glück ist heute Sonntag und also ging es endlich mal wieder los!

Hier könnt ihr sehen, wo wir lang geritten sind und wie schnell wir waren: das grüne ist Schritt, das orangene ist Trab.

Schaut mal ganz genau hin!

Ich war gut drauf und hab ordentlich los gelegt. Beim ersten Trab hat mein Mädchen ein bisschen gemeckert, weil ich so los geflitzt bin – mit Sattel wäre das ja kein Problem gewesen aber so sagt sie, ich hätte die „Wurfmaschine“ angeschmissen und das wäre gar nicht schön. Ich wollte aber doch so gern in Diegos Po beißen! Der lief so provokativ vor mir her! (Der Mann hat dafür ein neues Wort erfunden: „popokativ“).

Naja, nach einer Weile ist die schlimmste Energie ja weg und dann kann ich mich besser benehmen. Im Wald war mein Mädchen ganz stolz auf mich, ich kann nämlich jetzt auch auf Matsch und unebenem Boden ganz fantastisch gleichmäßig traben ohne zu stolpern oder aus dem Takt zu kommen. Als wir aus dem Wald raus waren und wieder auf dem Weg nach hause ist etwas überraschendes passiert: wir sind nochmal abgebogen! Moment mal, wollt ihr etwa die ganze Waldrunde nochmal…..?? Nein, wir sind nur ein paar Meter in den Weg rein und haben dort eine ausgiebige Graspause gemacht. Schööööööön!

Lecker Graspause

Dann sind wir umgedreht und haben uns auf den Heimweg gemacht. Im Dorf mussten wir nochmal anhalten, denn auf dem Hinweg hatte ich da eine Hinterlassenschaft platziert, die wollten die Menschen noch einsammeln. Ab damit in die Tüte und wer musste es wieder schleppen? Naja, nur durchs Dorf bis zur Aufsteigebank, dort hat mein Mädchen die Tüte am Feldrand entleert.

Der Mann sammelt meine Hinterlassenschaften ein

Aber vorher musste sie noch dieses Foto machen. Früher stand hier eine Ruine, das sah irgendwie immer ein bisschen romantisch aus. Jetzt haben sie da diese Dinger hingebaut! Mein Mädchen schwört, das ganze würde unter dem Motto „unser Dorf soll hässlicher werden“ laufen. Naja, im Grunde kann es uns egal sein. Nur schade um die Romantik.

Unser Dorf soll hässlicher werden!

Als wir dann auf dem Heimweg waren, ist etwas ganz tolles passiert. Diego ist vor uns flink den Berg hoch getrabt und wir waren recht weit hinten. Mein Mädchen sagt zu mir „wenn du willst: die Tür ist auf“. Und ich wusste was sie meint: ich darf galoppieren! Ja, das will ich! Kurz im Trab beschleunigt, nochmal nachgefragt und dann ging es los! Erst langsam, dann etwas schneller – war meinem Mädchen zu schnell. Also hat sie „laaaaaaangsam“ gesagt und bisschen gebremst und ich hab langsamer gemacht. Dann waren wir auch schon oben am Berg, ich hab artig durchpariert und mir einen Keks geben lassen. Jetzt schaut euch nochmal das Bild oben an: Grün = Schritt, orange = Trab und wenn ihr genau hin schaut seht ihr ein kleines bisschen rot – das ist Galopp! Juhuuuuu!

Auf dem Heimweg haben wir dann noch ein bisschen Seitwärts geübt – kann ich. Und so sind wir glücklich und zufrieden zu hause angekommen. Schön war das!

Ich hoffe, euer Sonntag war genauso schön!

Euer galoppierender Sir Duncan Dhu of Nakel

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