Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 516

Gestern war mal wieder Zeit für die Waschanlage! Abgesehen davon, dass der Winterdreck noch in meinem Schweif herumhing, lasse ich mich auch schon mal ein bisschen aufhübschen, denn das nächste Abenteuer wartet schon auf uns! Das erzähle ich euch dann, in gut einer Woche ist es so weit!

Gestern also erstmal Waschanlage. Mit Hindernissen: der gelbe Eimer war nicht mehr ganz dicht, um mich herum schwirrten schon wieder hungrige Blutsauger, die mir an den Pelz wollten und meine Geduld war dann nach dem Einweichen auch schon erschöpft. Ich genervt, Mädchen genervt. Aber irgendwie haben wir es dann doch noch hingekriegt und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Ab durch die Waschanlage!

Danach sind wir „turnen“ gegangen. Weil meine Hinterbeine irgendwie so ein komisches Eigenleben haben seit dem letzten Wachstumsschub hat mein Mädchen beschlossen, dass wir da mal was für tun. Und getreu ihrem Motto „finde so viele Varianten wie möglich“ hat sie sich eine neue Übung überlegt, die ging so: Sie hat die Matratze direkt an den Steg gelegt, dann bin ich mit den Hinterhufen auf den Steg gegangen (Vorderhufe am Boden) und bin seitwärts gegangen, also erst über den Steg und dann vom Steg seitwärts auf die Matratze. Holla! Das war mal interessant. Ich meine: ich kann das natürlich. Aber mein Mädchen hat mir angesehen, dass ich eine Menge Informationen zu verarbeiten habe bei dieser Übung.

Gar nicht so harmlos wie ich es aussehen lasse!

Wir haben auch noch andere Seitwärts-Varianten geübt und zum Abschluss durfte ich noch kurz wippen. Das mache ich persönlich ja am allerliebsten! Mein Schweif ist in der Zeit gut getrocknet und sieht jetzt aus wie neu (mal sehen wie lange).

Euer frisch gewaschener Sir Duncan Dhu of Nakel

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