Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 447

So liebe Menschen, seid ihr alle heil gelandet im neuen Jahr?

Wir haben uns gestern erst mal einen Tag frei genommen. Heute ging es dann wieder los! Weil es regnet und regnet und der Reitplatz schon genauso nass ist wie ich, hat mein Mädchen beschlossen, mich an die Longe zu nehmen. Weil sie mich nicht so gern anfassen mag wenn ich so nass und durchgeweicht bin. Ich hingegen haben ja bekanntlich einen wasserfesten Pelz, mir ist das alles egal. Dann freut sie sich immer, dass sie die Biothane -Longe hat, der ist das einfach egal, die wird nicht hart oder schwer, braucht nicht lange zum trocknen und ist immer schön leuchtend grün. Und noch mehr freut sie sich, dass sie so einen Ritter hat wie mich, der sich nichts daraus macht, wenn von oben Regen fällt und unten zwischen Matsch und Pfütze nur wenige trockene Schritte zu machen sind. Ich laufe genauso wie immer, mir ist das einerlei. Los ging es also! Ich war sehr gut gelaunt und habe gleich mal rumgestrebert, als wir zum Aufwärmen ein bisschen Hütchen-Slalom geübt haben. Ein Hütchen stoße ich immer absichtlich mit der Nase um, das lasse ich mir nicht nehmen, aber danach bin ich vorbildlich und laufe schön dran vorbei.

Als ich dann warmgeschritten war, ging es an den Trab und ich hab auch gleich angemerkt, dass auch der dritte Gang im Angebot ist. Klar! Also Galopp! Und ich kann das jetzt so fein, da freut mein Mädchen sich wie Bolle. Ich bin galoppiert und dann: Scheeeeeritt! Und – zack! – Mädchen stolz weil ich das so schön hingekriegt habe. Dann angaloppieren aus dem Schritt und wieder durchparieren und zum krönenden Abschluss haben wir noch was neues probiert: Galopp, Trab, direkt Handwechsel im Trab und fix wieder in den (neuen) Galopp. Kein Problem! Weil die Technik nicht so wasserfest ist wie ich, wird es mit einem Video wohl noch etwas dauern (es soll ja noch mehr regnen!), aber sobald es mal trocken ist, werde ich euch das zeigen, was ich da jetzt schönes kann!

Ach, da war mein Mädchen schon wieder ganz entzückt und nach ein bisschen Hinterbein-Gymnastik („übertreten“) im Schritt zum Verschnaufen war schon Feierabend und mein Mädchen hat uns die Weide aufgemacht. Da war ich nun so schön warmgelaufen, da habe ich gleich mal Gas gegeben und die anderen sind auch mitgerannt (bis auf Diego, der rennt ja äußerst selten). Aber der alte Merlin hat mit uns anderen mitgehalten und da hat mein Mädchen sich gleich nochmal gefreut, weil es unserem „Großvater“ noch so gut geht.

So starten wir munter und fidel ins neue Jahr! Ich hoffe ihr tut das auch, frohes neues Jahr für euch alle, liebe Menschen!

Euer Sir Duncan Dhu of Nakel

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