Aus dem Tagebuch des Sir Duncan Dhu 544

Allein ausreiten! Große Träume spornen mein Mädchen ja immer am meisten an. Und also überlegt sie sich so allerhand und wir gehen bei jeder Gelegenheit ein paar Meter vor die Tür. Zum üben, grasen und Kekse naschen. Mit der Doppellonge oder geführt, mal vor der Arbeit auf dem Reitplatz, mal danach. Und gestern ist sie dann geritten. Aber nicht normal, sondern immer hin und her: zum Reitplatz, auf den Hof, auf die Straße, umdrehen, wieder auf den Reitplatz. Im Schritt und im Trab. Ich sag mal so: mein Favorit wäre gewesen, LINKS vom Hof zu gehen, aber das war nicht im Angebot. Ok, dann rechts vom Hof. Auf den Reitplatz mochte ich gar nicht so gern, das macht einfach nicht so viel Spaß. Aber rechts vom Hof haben wir es jetzt ganz lässig 160m geschafft – bis zur Grundstücksgrenze. Ich wäre auch weiter gegangen aber das wollte mein Mädchen noch nicht. Na gut! Keks, umdrehen, wieder zum Reitplatz. Eine Runde rum, Keks, wieder zur Straße. Ach, eigentlich ganz lustig, das Spiel! Mal sehen wo uns das hinführt.

Nur mein Mädchen ist natürlich nicht zufrieden – weil ich keine Lust auf Reitplatz hatte. Sie ist aber auch kompliziert! Anstatt dass sie sich freut, weil ich gerne raus gehe. Was ist denn falsch mit ihr? Naja, ich arbeite noch an ihrer Ausbildung….

Euer lustige Muster laufender Sir Duncan Dhu of Nakel

Hinterlasse einen Kommentar